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Es ist genial. Versucht das bloß nicht zuhause, jeder von uns würde damit ins Verderben stürzen und im freien Fall an der untersten Schublade vorbei bis zur ewigen Verdammnis durchrauschen. Ich habe meine Reaktion auf die vorletzte Stufe des Irrsinns so beschrieben, dass ich mir vorkomme wie ein Kleinkind, das sich denselben albernen Witz zehnmal erzählen lässt und jedes Mal wieder überrascht ist von der Pointe.

Das können sie doch nicht schon wieder … ?! Doch sie können, und tags darauf, also heute, gleich noch einmal. Klatsch! Vor die Wand und … klatsch! vor die Wand und … Fragt sich noch wer, wozu? Thesenbildung ist gefragt. Also entweder schlägt die Evolution zurück und verselbständigt das Vor die Wand Laufen oder die unauslotbaren Tiefen der Lächerlichkeit werden deshalb noch weiter ausgebaggert, weil sie den Wiederstand endgültig brechen wollen.

Danke für nichts

Ja richtig, die letzten Aufrechten mit den schwarzweißroten Fähnchen und ihre tanzenden Janas aus Kassel. Man will sie in die Verzweiflung treiben mit einem derart behämmerten Krisenmanagement, das keine noch so krude Verschwörungstheorie mehr zu ‘erklären’ vermag. Das ist ganz große schwarze Kunst, gegen die kein Schakrenstaubsauger mehr hilft. Flieht, ihr Narren!

Vielleicht ist es aber auch Merkels Vermächtnis, jegliche politische Autorität in diesem Land bis auf die Grundfesten niederzubrennen. Wo die Enkelin Attilas (oder war es sein Pferd?) hintritt, da soll kein Gras mehr wachsen. Wie immer hat sie die Physik der Macht erkannt, in diesem Fall die dumpfe Sturheit ihrer Paladine, deren Geeier ihr einmal zu viel auf den Sack ging.

“Fresst das”, hat sie heute mit einem kleinen Ausfallschritt gesagt, “und kotzt es aus zu meinem Gedächtnis! So sieht es aus, wenn man euch machen lässt. Ihr wisst nicht, ob etwas funktioniert, wohin es führt und am Ende nicht einmal, ob es rechtlich überhaupt haltbar ist, aber ihr setzt euch jedes Mal durch mit eurem Scheiß. Ersauft darin! Ich bin dann mal weg.”