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Säzzer:*In verabschiedet den verdienstvollen Exblogger "Flatter".

Alte weiße Männer auf dem Rückzug: Jetzt hat es endlich auch "Flatter" erwischt, einen der letzten Maskulinisten und heteronormalen Ideologen im deutschen Internet. Irgendwann erwischt es alle, die an alten Zöpfen festhalten. Die Unverbesserlichen, nicht bereit, Diversität zu akzeptieren, werden aus dem Weg geräumt. Wer weiterhin mit einem sog. "generischen Maskulinum" die Opfer der Geschichte verhöhnt, muss gehen. Mit sofortiger Wirkung hat dix Säzzer:*in das Blog verantwortlich übernommen.

Ich nahm mir einen der unbequemen Sitzplätze und bestellte ein karges Frühstück. Der Kellnerin erschien das schwierig. Die anderen Gäste seien eher wegen der üppigen Portionen und der erlesenen Zutaten dort. Es sei ein exklusives Restaurant. Ich machte ihr deutlich, dass es getrost teuer sein dürfe, nur karg müsse es eben sein. Sie wusste nicht, was das ist. Ich konnte mich ihr nicht begreiflich machen und musste das Lokal verlassen. Sünde und Versuchung so weit das Auge sieht. So werden wir das Klima nicht retten.

Mächtige Männer

Und wo wir gerade bei karg sind, insbesondere in Bezug auf die Zerebralien: Boie, ja? Der Boie. Atlantik-Fellowship-Boie, der paranoide Reaktionär, der im Internet überall Verbrecher sah und in Bloggern irgendwas zwischen Tagebuchschreibern und Alumützen-Gang. Die Gurke, die sie beim Spiegel, der SZ und beim Tagesspiegel eingelegt haben, um sie endlich bei Bild zu verklappen. Der ist jetzt der neue Reichelt? Passt schon.

Wat sonz noch? Ach ja, Elon Musk. Es wird gedunkelmunkelt, zwei Prozent seines Vermögens könnten den Hunger auf der Welt beenden. Aha? Wie schmeckt das Zeug denn? So ein Vermögen, meine ich. Und wie viel von den ganzen Kalorien kommt wirklich in den Zellen an? Nein, Geld arbeitet nicht, und man kann auch nicht einfach Geld in Essen umrechnen. Das ist strunzdumm. Es würde sich langfristig gar nichts ändern, wenn Elon Dollarnoten aus seiner Pimmelrakete regnen ließe. Wie kommt ihr auf so einen Scheiß? Ach ja, Magisches Denken. Ihr seid ja Journalisten. Medienprofis und keine Inhalteprofis. Als Verstandesprofi bleibt mir da mal wieder nur die Tischkante. Ich finde das nicht nett!