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Ist eigentlich das, was in den Massenmedien massenhaft mediert wird, dadurch schon relevant? I mean: Wir pandemieren jetzt seit fast zwei Jahren und immer noch lese ich Coronacoronacoronacorona; Inzidenzen, Flatulenzen, Maske ja oder nein, aber wer denkt denn an die Kinder!?!1

Erst kürzlich fiel mir dabei wieder auf, dass 'alternative' Medien die Agenda schlicht kopieren. Wäre da irgendetwas wirklich alternativ, fände es womöglich mal eigene Themen. Für einen Wimpernschlag der Geschichte erschien es mir, als könnten wir, in der Zeit, da es noch Blogs gab. Bevor Facebook, Twitter und Instaa ihren Shit in den Ventilator geschaufelt haben. Früher® halt.

Borjans for Future

Das andere Thema, Greta und Freitagszukunft, Rebellion mit Markennamen und Konferenzen von Idioten für Idioten – wir hegen die Luft ein, alles wird gut – ist eigentlich klassische Sozialdemokratie: So tun als ob, das Kapital gewinnt und am Ende sterben Millionen. Normalintelligente spielen Weltrettung für Normalintelligente. Der zwangsläufige Extremismus des Durchschnitts.

Dazu passen auch Überschriften wie "Walter Borjans – Der SPD-Politiker sieht mit dem Wahlsieg seine Mission als erfüllt an". Ach ja, eine Mission? Das war quasi sein Wahlsieg, als der von ihm maßgeblich als Parteichef verhinderte Scholz die Wahl gewann, weil die Anderen noch signifikant blöder waren und sich um Kopf und Kragen dilettierten? Ernsthaft?

Oder auch dieser Umstand: "Merz führt in Umfragen zum CDU-Vorsitz". Wie oft noch? Der brutale Unsympath aus dem Rachen des Großkapitals tritt so lange an, bis er zwar tot, aber endlich gewählt sein wird. Bislang hat noch immer eine Pfeife aus dem zweiten Glied die Nase vorn gehabt, er aber hält sich nach wie vor für den Geborenen. Na dann lasst ihn halt. Es sind eh keine Jedi mehr da, die ihn aufhalten könnten, und die Macht wohnt ja den Meistern inne. Da kann man nix machen.