kunstlyriklamauk


 
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Ich bin nur ein einfacher Philosoph und habe das mit der Moral nie verstanden. Ethik hatte für mich immer etwas mit Ordnung zu tun, die nach meiner naiven Vorstellung schlüssig sein sollte. Daraus könnte man dann praktikable Vereinbarungen ableiten. Moralisten sind da auf einem anderen Niveau. Mithilfe ihrer Weisheit kommt man mit Überlichtgeschwindigkeit voran und landet an Orten, wo noch nie zuvor ein Mensch gewesen sein wollte.

Terror an der Kaufhauskasse

Ich lese heute von "Plänen der Bundesregierung, im Antiterrorkampf Barzahlungen über 5.000 Euro zu verbieten.". "Im Antiterrorkampf, ja sicher! Im Antiterrorkampf geht alles. Koks, Bachblüten, Bluna, wer bietet mehr? Im Antiterrorkampf gehen Stasi, Abu Ghraib und Notstand bis zum Armageddon, warum sollte man da nicht das Bargeld verbieten? Am besten verbieten sie doch gleich Verbrechen, wieso kommt da keiner drauf? Hallo? Verbrechen dienen nur dem Terror!
Aber! Wer denkt, die sind doch komplett bescheuert da oben, gibt's da nicht was von Bürgerbewegt? Gibt es! Hier: Transparency International schlägt vor, die Grenze bei 1000 Euro zu ziehen statt bei 5000. Jawoll! Am besten versieht man Bargeld mit Chips, die sich entzünden, sobald eine bestimmte Summe überschritten wird. Der Besitzer kann ja nur ein Terrorist sein. Ist böse, gehört ausgemerzt. So geht Moral.

Angela I

Dann lese ich: "Merkel zündet Wendelstein 7-X" [...] Die Maschine soll Atomkerne verschmelzen.". Merkel persönlich zündet die Kernfusion, soso. Dacht ich's mir doch, die Sonne der Uckermark, der Stern unserer Heimat, Licht unserer Tage! Erinnert mich schwer an Korea seine Kims, aber was die können ... Moral braucht höhere Wesen, und wenn Merkel ihre Heiligsprechung überspringt, ist das nur groß und gerecht.

Gleichheit? Mir doch egal!

Der Sonnenkönig von nebenan schrumpft derweil zum roten Zwerg*. Ihr erinnert euch? Der hahaha "Sozialist" Hollande, der mit dem Versprechen in den Palast gestolpert war, er wolle die Reichen bis aufs Blut besteuern, der neulich den Notstand für immer® ausgerufen hat? Der will jetzt Terrorbrüdern die Staatsbürgerschaft aberkennen. Das war einmal der karge Lohn für die ausgebeuteten Kolonien, dass Zuwanderer Franzosen werden durften. In Frankreich ist das Konsens bis an den Rand des Rechten. Von dort kommt dann auch der Applaus:
"Dem Front National ist es recht, dass damit Franzosen mit Migrationshintergrund ins Visier geraten. 'Wir müssen uns jener entledigen, die nur nach dem Pass, aber nicht im Herzen Franzosen sind' “ Frankreich den Herzfranzosen, Passfranzosen raus! Moral weiß immer, wer die Guten sind. Den meisten liegt's im Blute.

Verhaftungsauschluss

Na und wenn Moral eines kann, dann das Recht biegen, bis es passt. Ihr wisst ja, dass ganz zufällig herauskam, dass Julian Assange Frauen vergewaltigt hat, was die zufällig feststellten, als er gerade ins Fadenkreuz der CIA geriet, der Verräter. Geht uns allen doch mal so: Da vögeln wir besoffen rum, paar Tage später kommt ein Scheck aus USA mit Hinweisen zur Bewertung der nämlichen Nacht und schon fällt es uns wie Wimperntusche aus den Augen: Wir wurden missbraucht. Für vier Jahre Zoo hat das schon gereicht, jetzt ist Showdown:
Sollten die Vereinten Nationen bekanntgeben, dass ich meinen Fall gegen das Vereinigte Königreich und Schweden verloren habe, werde ich die Botschaft Freitagmittag verlassen, und werde mich festnehmen lassen, da es keine realistische Möglichkeit der Berufung gibt“, so Assange. Bitterkomisch sein Wunschtraum: Alle Versuche, ihn festzunehmen, sollten eingestellt werden. Kommt vielleicht hin. Höhere Moral tritt gern durch frühes Ableben in Erscheinung. Gesundheit!

Gendermarie

Mit dem eisernen Besen werden bei Yahoo ganze Abteilungen von Männern befreit. Wäre das umgekehrt, was hätten wir einen Skandal am Hals! Die Weiber sind also auch nur Arschlöcher, meint der ungehobelte Säzzer, und zwar, wenn man sie tun lässt, was sonst Männer tun in der Welt des Kapitals. Moral ist jetzt, wenn das ausgleichende Gerechtigkeit ist. Moral ist, wenn die einen die Guten sind und die anderen selbst schuld. Moral ist, wenn Frauen, die sich in der Männerwelt benehmen wie Männer Männer sind und dann, genau dann, böse®. Moral ist gerechter Lohn und Frauenquote. "Kapital" ist nicht Moral. "Kapital" ist kommunistisches Zeugs, und das ist böse®.

The Internet is for ...

Moral ist selbstverständlich vor allem Porno. Porno ist der Teufel, und mit dem kennt sich niemand besser aus als Moral. Moral kann Teufel und Moral kann Vergleich, alle Achtung:

"32 Prozent der Unter-25-Jährigen sagen, dass das Anschauen von Pornos "normalerweise oder immer falsch" sei, mit 56 Prozent sind aber deutlich mehr der Meinung, dass es "normalerweise oder immer falsch" sei, wenn man Müll nicht recycelt."
Das ist Moralistik. Da komme ich nicht mehr mit. Man muss seine Grenzen kennen. Nur eines verstehe ich:
"Dabei werden auch gerne schon mal nackte Brüste, selbst bei stillenden Frauen, von den Betreibern sexueller Netzwerke zensiert. "
In sexuellen Netzwerken werden Brüste zensiert, auch beim Stillen. Klar. "Sexuelle Netzwerke!" Wenn man sonst nix im Kopp hat, ist eben alles Sex.

*p.s.: Der Säzzer besteht auf die Anmerkung, dass nach dem Hertzsprung-Russell-Diagramm zwar drei Viertel aller Sterne rote Zwerge seien und das eigentlich keine exakte Kategorie, dass aber nur braune Zwerge noch düsterer funzeln. Was immer er damit sagen will ...

 
brainpipeWas an westlichen Unis unter "Gender Studies" firmiert, ist Junk Science. Was das wiederum ist, erklärt Thomas aktuell sehr schön an einem anderen Beispiel. Dem Genderama kommt man schlecht bei, denn wenn man sich auf die 'Studien' einlässt, die eine soziale Bestimmung von Geschlechtern angeblich belegen, gerät man in ein Gestrüpp von Aussagen, die teils nicht falsifizierbar sind, teils auf groben methodischen Fehlern beruhen. Vor allem aber fühlen sich die Protagonisten durch Kritik jedweder Art bestätigt. Es gibt keine Wissenschaft, die derart penetrant Kritik an ihren Grundannahmen mit Vorwürfen zu angeblichen Motiven ihrer Kritiker begegnet.

Die Grundannahme, es gebe männlich und weiblich nur als Konstrukt, ist in jeder Hinsicht absurd. Das beginnt mit der Evidenz der körperlichen Unterschiede und anderer physiologischer Fakten, aus denen wiederum unmittelbar Identifikation hervorgeht. Ob das jetzt "Junge" und "Mädchen" heißt oder "Schwanzträger" und "Mösenmensch", ist wurscht, aber das sind eben Fakten, aus denen sich Abgrenzungen ergeben. Es reicht viel weniger, um soziale Identifikation zu schaffen, zum Beispiel die Zugehörigkeit zu einer blauen bzw. roten Gruppe. Aus solchen Unterschieden ergeben sich Hierarchien. Bloß weil die mir nicht passen, wird das den Unterschied nicht auslöschen. Das "Soziale" am Geschlecht ist also kein Konstrukt, sondern eine Folge eines Naturphänomens. Das sagt nichts über die Möglichkeiten der Ausformung, es ist aber eben nicht ursächlich oder ausschließlich und schon gar nicht unmittelbar "sozial".

Wide wide wie sie mir gefällt

Junk Science ist der Sport schon allein deshalb, weil nur eine These zugelassen ist bzw. nur ein Ergebnis. Blöder kann sich Denken nicht machen, das ist noch dümmer als das, was unter "Ökonomie" firmiert, Glückwunsch!

Aber auch unter nichtwissenschaftlichen Aspekten taugt das nichts, denn Ignoranz und Borniertheit sind zwangsläufig dort zuhause, wo Rigorismus auf Wunschdenken trifft. Wenn ich patriarchalische Strukturen beschreiben, analysieren und kritisieren will (wozu ich mich als Philosoph durchaus schon bemüßigt fühlte), gilt, was für alle Wissenschaft gilt: Zunächst habe ich mich an dem zu orientieren, das ist. Wenn 99,9% aller Fliegen Scheiße fressen, werden sie das irgendwie gut finden. Dann reicht es nicht, jemanden zu finden, der daran schuld ist und das zu verurteilen, um es künftig zu verbieten.

Die Grundkonstellation funktioniert schon nur paradox: Obwohl es keine Geschlechter gibt, unterdrückt eines das andere. Wenn man also dieser Einsicht politisch zur Wirklichkeit verhilft, wird alles gut. Die Methode dazu besteht darin, jeden Ausdruck des Unterschieds zu tilgen, der angeblich nur konstruiert ist. Dabei handelt es sich um ein Gegenkonstrukt und eben nicht um - ja um was eigentlich? Wahrheit? Natur? Gutschönrichtig? Was soll dieser Zustand sein, in dem es keine Geschlechter mehr gibt? Brainfuck.

Gute Aussichten

Rigorismus geht so: Ich weiß, was richtig und gerecht ist und tilge alles, was dem nicht entspricht. Das kennt man von oben herab auch als brutale Diktatur oder Vernichtungsstrategie. Wo ist hier eigentlich die Einsicht in das Problem, wie eine Welt aussieht, in der sich das durchsetzt? Fanatismus stellt solche Fragen nicht. Er erkennt auch nicht, dass es wirklich problematisch ist, wenn die große Mehrheit sich den Zielen nicht anschließen will.

Wissenschaft versucht die Welt abzubilden wie sie ist. Darauf fußende Politik kann versuchen, sie auf dieser Basis zu ändern. Das Neue, andere, ist das, was man über den Stand der Dinge hinaus wollen kann. Dies kann wiederum nur gelingen, wenn viele diesen Willen haben und die Mittel ihn umzusetzen. Es mag Wege geben, dies zu bewerkstelligen; zu überzeugen oder eben die Geschichte zu erzählen, die lebenswert erscheint. Man kann aber auch wo man geht und steht von der Warte des höheren Wissens so viel Zwang ausüben wie möglich - weil man ja gegen Unterdrückung ist. Solche Ansätze haben sich bislang noch immer von selbst erledigt. In dieser Zeit der Renaissance von Mythen und Feindrecht kann man sich aber nicht einmal darauf verlassen.

 
bk

Hier bedient Sie Herr Schreibschrub. Sie, Ihre Ressentiments, Ihre Gewohnheiten und Ihre gepflegt patinierten Lieblingsanalysen. Alle Standardgrößen all inclusive, elegant, aber auch für den kleinen Geldbeutel erschwinglich und für den Herrn von Welt diskrete haptische Qualität; von hinten, französisch und ins Knie.

Erfolgreiche Bloggeria orientiert sich am Kundenwunsch, und der ist quasi maschinell erfassbar. Die große Zugriffszahl sagt "Thema getroffen“, die kleine "das besser nicht" oder auch "falsches Thema zur falschen Zeit". It's the economy, stupid, und wer die nicht beachtet, verwelkt. Der Blogger von Format vermeidet daher einige Standardfehler, etwa zu kompliziert, zu radikal, zu schnell, vor allem aber: zu anders. Wer es geschafft hat, sich eine Leserschaft zu erobern, ein Terrain zu besetzen, muss sich festbeißen und den Lesern an den Lippen kleben.

Dein Terrain

Der talentierte Schreiber, dessen stilistisch wohl gezielte Analysen und Kommentare zum politischen Betrieb Zustimmung finden, tut gut daran, diese fortan zu variieren, zuzuspitzen, zu aktualisieren, abzugrenzen, zu drehen und zu wenden. Es muss übersichtlich bleiben. Ist die Analyse also einmal abgeliefert, darf sie in mikroskopischen Dimensionen verfeinert werden. Ist die Lösung gefunden und sind die Verantwortlichen genannt, die sich ihr verweigern, ergibt sich ein für Jahre hinreichender Fundus, aus dem sich schöpfen lässt.

Hier ist einer, der wieder nicht will, dort eine Gelegenheit verpasst, da haben wir's wieder mal gewusst und sowieso am Ende recht gehabt. Der Applaus ist sicher, mit jedem Auftritt wird die Bühne bunter und der selbstbewusste Lieferant geschliffenen Infotainments zur Rampensau, die sich in der Gemütlichkeit sicherer Zustimmung wälzt. Das ist der Weg zum Erfolg; Erfordernisse: ein gewisses literarisches Talent, kompatible Ansichten und Beharrlichkeit.

Hier ist gemütlich

Tunlichst zu vermeiden sind jedwede grobe Abweichungen vom Konzept. Wer völlig talentfrei ist, wird trotz eisernen Befolgens der Regeln nicht allzu weit kommen, aber auch die Stilikone alternativen Feuilletons darf auf keine Karriere hoffen, wenn ihr Weg um mehrere Grade abweicht vom Pfad der Tugend. Du sollst nicht korrigieren die Analyse, die du teilst mit den deinen! Du sollst nicht verwerfen die Lösung, der sie zugestimmt. Du sollst nicht suchen das Ferne und Neue. Wer dich sucht, soll dich kennen und wiedererkennen. So sei es!

Du kannst natürlich auch, mal lamentierend, mal unausgegoren deine Leserschaft verwirren, Texte absetzen, von denen du selbst nicht weißt, was du davon halten sollst und den so Verunsicherten zumuten, dir beim Lernen zuzuschauen - oder schlimmer noch, dabei mitzumachen. Ist sicher nicht langweilig, aber so kommst du nie ins Fernsehen.

 
Wer diszipliniert eigentlich die Sklaven? Sind das nur die 62 Ausgewachsenen, die dreieinhalb Milliarden Menschen unter der Knute halten? Oder vielleicht doch die 20% Mittelschicht, die dafür sorgen, dass das Radfahren immer fein geschmiert abläuft?

Jene Klientel, die sich für "selbst verdient" hält und mit Verachtung auf denjenigen herumtrampelt, die unter ihnen stehen, ist der Kitt des Systems. Hier sitzen die Kreativen, die ihre Lügen so lange raffinieren, bis sie selbst daran glauben: Leistung, Wohlstand, Chancengerechtigkeit - und selbstverständlich die Schuld der Verlierer an ihrem Versagen vulgo "Eigenverantwortung". Sie besorgen die albernen Kulissen für ein absurdes Theater, dem das Publikum längst in Scharen davonläuft.

Theater des Wachstums

Um das auszugleichen, werden überall neue Filialen desselben Theaters eröffnet. Überall läuft dasselbe Stück, wofür die Betreiber sich feiern ob des riesigen Erfolges. Wachstum! Immer mehr Theater! Die kritischen Kritiker aus der sozialdemokratischen Loge, die sich hart aus dem Parkett nach oben gearbeitet haben, applaudieren frenetisch nach jeder Vorstellung.

Am Theater haben sie nichts auszusetzen, und auch das Stück muss gespielt werden, so sagen sie, aber es wäre besser, man inszenierte es so, dass sich auch Publikum einfände. Man müsste doch nur ein wenig mehr hier und etwas weniger da, schon wäre es perfekt.

Dass die Bühne brennt zum Beispiel, das sei so eine Folge lascher Inszenierung, da könne man etwas machen. Noch kürzlich war es nur die Garderobe, da habe man ja schon gewarnt. Als der Vorhang Feuer fing, sei man sogar aufgestanden und habe laut protestiert. Aber im Großen und Ganzen gebe es keine Alternative zu diesem Stück. Das weiß er besser als alle anderen, der Sozialdemokrat: Keines war je so erfolgreich, und es abzusetzen, berge ungeahnte Gefahren. Die ganze Kultur würde zerstört werden. Das kann doch niemand wollen!

 
qaedaWo zur Hölle ist eigentlich die Geißel der Menschheit geblieben? Wissensscho: das Netzwerk®. Netzwerk des Terrors! Oder war es Horror? Man vergisst so schnell. Na halt diese unauslotbar grausamen Knechte Emmanuel Goldsteins. Nein wartet ... hab's gleich ... Hitlers, nee Dings: Bin Laden. Der Typ, den sie, als er kaum wiederzuerkennen war, erschossen und ins Meer geworfen haben. Wie das halt so ein Rechtsstaat mit seiner "Intelligence“ macht. Erschießen und ins Meer werfen. Völlig normaler Vorgang.

Also dieser Bin Laden, von dem alle vier Wochen ein rechter Arm gefunden wurde, dieser Krake, deren Tentakel allein ganze Fußballstadien füllen. Wo ist der hin bzw. seine Attackententakel? Was allein die Zieh! Aye! Ey! an Anschlägen von denen verhindert hat, dafür muss eine alte Sekretärin verdammt lange tippen. Isse denn hin? Laufense denn?

Und ist euch aufgefallen, dass wo noch vor wenigen Jahren das Horrornetzwerk wohnte, jetzt der Ieh Ess haust? Die Terrorgruppe® Ieh Es?! Die sind plötzlich überall. Wisst ihr noch, wie die alle aus Afghanistan kamen und wir, die Guten, dort ganz fix einmarschieren mussten? Und wie al Kaida dann dem Saddam die Massenvernichtungswaffen ... nee, warte, der hatte die selber nicht und deshalb haben wir den weggebombt.

We Bomb Ba-Loola

Al Kaida hatte da noch gar keine Massenvernichtungswaffen nicht. Die haben auch mehr so die Staatschefs nicht. Der Assad hatte keine Chemiewaffen, deshalb mussten wir den bombardieren. Na jedenfalls war al Kaida dann später doch im Irak. Doof gelaufen, der Saddam konnte das ja nicht mehr verhindern.

Die sind jetzt also weg, alle. Nur noch die vom IS, die wohnen jetzt da. Wo das ist, fragt ihr? in Syrien? Nee. Afghanistan? Nee, auch nicht. Die Wohnen in der Redaktion. Und auf der „Brücke“. Im Fernsehen. In Politik, Wirtschaft und sogar im Feuilleton. Halt überall, wo Bomben mit Bomben vergolten® werden. Ich hab so ne Theorie: wo die wohnen, werden nämlich keine Fragen gestellt. Vielleicht hat dann doch mal einer gefragt und schwups war er weg, der Spuk. Wie sagte einst ein bekannter Undichter:

"Ganz gleich ob Terroristen, Islamisten oder Kabarettisten – wer auch immer uns in die Irre führen will, soll wissen: Wir sind schon da! Rechnet mit ernsthaften Konsequenzen! Wir haben keine Angst, wir machen sie euch. Wo auch immer ihr euch versteckt, wir hören eure Audiobotschaften. Wir schneiden sie mit, hören sie ab und kopieren sie. Wir verbreiten sie. Ihr habt eure Urheberrechte verwirkt. Was auch immer ihr plant, haben wir schon getan."

Keine Ahnung, was der damit meint.

 
Ein Gastbeitrag von Villos Millowicz

Gespräch vor einer Kölner Trinkhalle. Es waren mehrere Personen beteiligt, ich habe nicht notiert, wer was gesagt hat. Der Text ist teilweise vom Kölschen ins Deutsche übersetzt.

"Dass die sich das erlauben, diese nordafrikanischen Araber!"
"Was denn?"
"Na das Angrapschen unserer Frauen. Und dann beklauen sie die Leute."
"Wie sollen sie die denn beklauen ohne sie anzufassen?"
"Die haben deine Frau angegrapscht?"
"Quatsch!"
"Wie auf dem Kirmes."
"Was?"
"Na wie auf dem Kirmes. Bei uns im Viertel hattest du die Kremers, die Ehrmanns und die Rüttens. Bei denen bist du schon mal nicht alleine vorbei gegangen. Am Kirmes haben die sich immer zusammengetan. Ganz plötzlich stand einer vor dir. Dann hast du die anderen gesehen. Da hattest du dann die Kleinen in der ersten Reihe, die größeren in der zweiten und die Erwachsenen in der Dritten."
"Na und?"
"Na und? Wenn die Kleinen einen Groschen wollten, haben die ihn gekriegt."
"Die haben aber nicht gegrapscht."
"Stimmt. Das machen nur diese Asylanten, weil die keine Kultur haben."
"Ich bin auch Asylant."
"Du? Ja nee is klar."
"Ich komm nicht von hier. Aber ich musste das auch lernen."
"Auch lernen? Was denn?"
"Angrapschen."
"Na jetzt erzählt du aber Stuss."
"Ja? Was ist denn das ganze Gebötze und Föttschesgeföhle? Hä?"
"Das ist Karneval, das ist was anderes."
"Genau, außerdem ist das nur in der Session."
"Eben."
„Was, eben?“
"Eben. Wann ist denn die Session?"
"Jetzt stell dich mal doof an! Vom Elften im Elften bis Aschermittwoch."
"Aha."
"Aha."
"Dann waren das doch keine Ausländer."
"Doch, die haben nämlich nicht gebötzt."
"Aber die wissen, wann die Session ist."
"Aber Kölsche waren die nicht."
"Nee, sonst hätten die gebötzt."
"Und nicht geklaut!"
"Richtig."
"Vielleicht waren das Belgier, die sehen ja auch aus wie arabische Nordafrikaner."
"Und wie Syrer."
"Richtig."
"Aber die Belgier kennen die Session nicht."
"Oh mein Gott!"
"Was?"
"Ist doch völlig klar, Sonnenklar!"
"Nu sag schon!"
"Also: Wer weiß, wann die Session ist, bötzt uns nicht, will uns immer schaden, verkleidet sich als Ausländer und klaut sicher auch?"
"Mein Gott, er hat recht!"
"Und die kommen jetzt schon am Silvester zum Dom?"
"Ist ja furchtbar."
"Nicht zu fassen!"
"Die werden immer schlimmer, diese Düsseldorfer!"

 
de

Saurer die Gurken nie schmecken. Ich hatte selten so viele Themen im Vorlauf und noch seltener so wenig Lust sie zu bearbeiten. Mal abgesehen davon, das mich seit sehr langer Zeit eines vollbeschäftigt, über das ich mich ohnehin nicht auslasse. Na, neugierig? Okay, das war billig, aber es gehört zur Lagebeschreibung.

Worüber ich konkreter nicht schreiben mag: Faschismus zum Beispiel. Polen, Ungarn, Türkei, Saudi-Arabien. Womit wir bei zweiten sind: Krieg. Damit auch beim ewigen: Kapitalismus. It's all about the Money, das weiß inzwischen sogar der Berger. Ob er dann auch den Schluss ziehen wird, aus welchen Gründen genau die NATO ihre Kriege führt - und wie man das vielleicht regulieren könnte, wenn man nur ... ?

Alles Quatsch

Die richtigen Profis sind da noch nicht ganz so weit, schaffen es immerhin mit der SZ zu der gewagten These: so wichtig sind die Scheichs gar nicht, am unteren Ende aber hält wie immer die "Zeit" die Fahne hoch und wirbt für den "schwierigen Partner". Der Puls der Zeit wird dort gern rektal gemessen.

Über all das mag ich nicht schreiben. Auch nicht über das schon lange im Vorlauf gärende Thema: Wie man sich mit Sanktionen gegen Russland die besten Geschäfte mit Russland sichert. Die von Stratfor-Chef Friedman postulierte Strategie der USA, stets einen Keil zwischen Deutschland und Russland zu halten, ist da womöglich mit einem Zückerchen versehen worden: Ihr macht mit beim politischen Bashing und haltet die nötige Distanz, dafür kriegt ihr die besten Handelsbedingungen.

Auch kein Thema. Hatten wir schon in den Kommentaren, die Sache mit Stratfor. Na ja, und seit Deutschland meine Freiheit am Hindukusch und die Gerechtigkeit auf den Hillybilly-Inseln verteidigt, wenn Sammy das liket, weiß man eh nicht, was als nächstes kommt. Nur eines weiß man: Da ist kein Zusammenhang. Nein! Links ist rechts und quer sowieso, es ist der Mensch, der ist halt so und dieser verrückte Zufall, dass die Diktaturen und Kriege nur so aus dem Rohr spritzen, wenn die Profitraten sinken, da kann man halt nix machen. Langfristig sind wir eh alle tot.

 
zs

"Zwischen den Jahren" dauert manchmal länger. Nach dem Jahr ist vor nach dem Jahr. Beschaulich bei 17° und Sturmböen. Ich habe am Samstag Schloss Neuschwanstein nur aus Spucke und Brot geformt, einschließlich der Katakomben. So langweilig war das hier. Langweilig ist gut, sagt die geschundene Nebenniere, während Teile des Hirns verunsichert sind, weil sie schon einzwei Wochen nicht im roten Alarm unterwegs waren. Selbst Uhura hat das Hörgerät stundenweise beiseite gelegt.

Gut möglich, dass die US-Geheimdienste und der französische Nachrichtendienst aus einer identischen Quelle gespeist wurden

Post-Underdog findet das auch gut, sie ist eher von der ganz gemütlichen Sorte, während ihre neue Kompagneuse hektisch zwischen irgendwem irgendwas lecken und die 'Alte' ankauen (die vor einem Jahr noch das Nesthäkchen war) hin und her wetzt. Hunde. Ich. Und Hunde. Wollte ich nie haben, aber ich bin alt und eben nicht mal bei sieben auf dem Baum. Da liegen sie nun und machen mich mich zitieren:

"Als Mit-Hundehalter und leidenschaftlicher Radfahrer habe ich es auch nicht leicht. Bin ich mit dem Rad unterwegs, stören mich die Arschlöcher mit ihren Scheißkötern, gehe ich mit dem Hund, nerven mich die rasenden Wichshähnchen in ihren Papageientrikots. Oft liege ich abends stundenlang wach und disse mich selbst. Zwei Drittel von mir können die Hälfte der anderen nicht leiden." Intoleranz ist eine Kernkompetenz der Humanressource. Zitieren Sie mich getrost in Ihrer nächsten Powerpointpräsentation!

Ziele
1) herauszufinden, ob eine Quelle echt, verfälscht oder gefälscht ist.
2) den Aussage- bzw. Erkenntniswert der Quelle festzustellen.

Als ich mit Neuschwanstein fertig war, habe ich noch fix den Henri-Nannen-Schule Test absolviert. Ich bin so scheiße gebildet, dass ich echt ne Menge wusste, aber wer aus der geneigten Schnöselei soll da durchkommen? Die könnten das höchsten pauken wie behämmert, um es gleich wieder zu vergessen. Ah, verstehe: Die nächste Kernkompetenz! Wie man Quellen prüft oder recherchiert, wurde leider nicht gefragt.

Das wort "Quellenkunde", so flüsterte mir die für Weisheit, Tiefsinn und Hochkultur zuständige Synapse, die ich nach einem tragischen Unfall mit einem schottischen Getreideaufguss durch tägliche Hopfeninfusionen zu retten versuche, muss neu ausgeschrieben werden. "Quellenkunde" sei ein Verbraucher, der den atlantischen Lieferservice nutzt. Er sitzt einfach so am Fenster, und wenn er eine Information benötigt, muss er das gar nicht mehr wissen. Sie wird ihm automatisch geliefert. Dann muss er sie nur noch auswertenauspreisen, den dazugehörigen Warnhinweis anfügen und das fertige Qualitätsprodukt an den Kiosk legen.

 
Januar: Der "verbindliche Mindestlohn" für alle wird eingeführt. DGB-Chef Hoffmann kämpft bis zum Schluss für die Erhaltung von Arbeitsplätzen und einen Betrag von 2,50 Euro, kann sich aber gegen die Angst der Unternehmer vor Hungerrevolten nicht durchsetzen. Er tritt zurück und wird von Hans-Olaf Henkel ersetzt. Die Bundespressestelle INSM jubelt: „Wohlbeschäftigung! Wachsstand! Volltum!

Februar: Am 14. des Monats überraschen alle großen Medienhäuser mit Grüßen an die Kanzlerin. Homestories, Fotostrecken und Fernsehshows zu ihren Ehren heben die Moral im Volk. Sigmar Gabriel springt bei RTL nackt aus einer Torte. Daraufhin fordert Hans-Peter Uhl die Vorratsdatenspeicherung. Die zuständigen Sicherheitsbehörden können nicht ausschließen, dass Gabriel ihnen bekannt war, wollen aber die entsetzte Bevölkerung nicht noch weiter verunsichern.

März: Bei den russischen Präsidentschaftswahlen belegt Vladimir Putin zum vierten Mal die ersten drei Plätze. Das kann auch der "Spiegel" nicht verhindern, der kurz zuvor Putins Schuld am Tod Helmut Schmidts beweist. Der Ausweis des Kremlchefs wurde in der Klinik gefunden.
Fukushima ist sechs Jahre nach der Havarie unter Kontrolle. Da keine Gefahr für die Bevölkerung besteht, wird künftig auf Messungen verzichtet. Zur Beseitigung des strahlenden nährstoffreichen Erdreichs werden Raketenwürmer aus eigener Zucht eingesetzt.

April: Am ersten Tag des neuen Monats wird das Grundgesetz geändert. In § 0 steht künftig: "Hier könnte ihr Gesetz stehen", abweichender Inhalt wird monatlich auf Facebook ausgeschrieben. Wolfgang "Schwarze Null" Schäuble findet das gut (like!). SPD-Bundesdingskeineahnung Kenntkeinschwein erklärt vor mehr als drei Parteimitgliedern: "Die Fraktion hat dem trotz Bauchscherzen und es geht schließlich um die nationale. Wer denkt denn an die Kinder?!"

Mai: Bei den traditionellen Maikrawallen in Berlin setzt die Polizei erstmals Bachblüten, vegane Schnittchen und Biosocken ein. Die Autonomen kontern mit blauen Uniformen, Schlagstöcken und Wassserwerfern. Kommentar des Einsatzleiters der Polizei: “Leck mich am Arsch, Respekt!
Beim Eurochanson de la Vision Grand de Prix gewinnt nach tumultartigen Auszählungen Lemmy Kilmister mit seinem Hit: "Rest Loud As Hell". Die Moderatoren Markus Lanz und Mario Barth zünden sich öffentlich gegenseitig an. Das "heute journal" wird abgesetzt und durch den “Atlantikurlaub” ersetzt.

Juni: Die Olympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro werden vom FIFOC unter der Leitung Sepp Blatters ausgetragen. Eine Ethikkommission kann Papst Franziskus davon überzeugen, einige honorige Funktionäre der aufgelösten FIFA heilig zu sprechen. Der Neue Petersdom® wird in Rekordzeit fertiggestellt, er ist 666 Meter hoch, bietet Wellness- und Discretion Areas und ein kolossales Sportstadion im Basement.
Ein verheerender Terroranschlag in mehreren Großstädten kann verhindert werden, indem die Täter rechtzeitig beurlaubt werden. "Nur dank der Vorratsdatenspeicherung konnten die Dienstpläne rechtzeitig gefunden werden", erklärt SPD-Innenexperte Mussmansichnichtmerken.

Juli: 44° im Schatten der Kühltasche. Ich lasse mir von meinem Escortservice etwas am Stiel liefern. Klappt nicht, es ist schon bei Zwei auf dem Baum.
Der Euro wird der Schweiz eingeführt. Millionen Flüchtlinge drängen nach Ägypten.
Angela I/II/III/IV wird 63. Aus Anlass ihrer Ernennung zur Kanzlerin auf Lebenszeit tanzen Minderleister eigenverantwortlich ihre Kundennummer.

August:: Anlässlich des 55. Jubiläums des Mauerbaus wird die Südgrenze der EU mit Selbstschusswaffen und automatischen Drohnen bestückt. Ulrich Junghanns hält eine viel beachtete Rede über die Segnungen der Freiheit in der Sozialen Marktwirtschaft. Walter Ulbricht wird rehabilitiert, da der "Focus" nachweist, wie Ulbricht von der Stasi gezwungen wurde, so ein wirres Zeugs zu nuscheln.
Die Deutschen machen Urlaub daheim, nachdem die Mittelmeerländer von der Lufthansa aufgekauft wurden.

September:
Am 230. Jahrestag der der Verfassung der Vereinigten Staaten werden die Grundrechte dereguliert. Der “New Patriot Deal” erweitert die Kompetenzen der Banken und Aktiengesellschaften. Sie erhalten eigene Militärbasen und dürfen Geld aus Scheiße schöpfen. Das Kursfeuerwerk an den Börsen muss aus Sicherheitsgründen abgesagt werden. McDonalds marschiert im Senegal ein, Burger King gründet ein Terrornetzwerk in Gambia. Amazon unterstützt beide Parteien.

Oktober:
Die rechte Hand Bin Ladens wird in der Ostukraine gesichtet, die linke im Kreml. Saudi-Arabien prangert die Menschenrechte an. In den USA erklärt sich Bill Gates zum Kandidaten der Demokratisch-Republikanischen Partei. Die "Zeit" erklärt der klugen Leserschaft, warum der Milliardär als solcher der treueste Bündnispartner ist. KaTe zu Guttenberg verklagt die Bundesrepublik auf die ihm fehlenden 400 Millionen Euro. Schäuble lässt durchblicken: "Das wäre durchaus finanzierbar.".
Günther Wallraff verkleidet sich zu seinem 75. Geburtstag als Speicherchip und stiehlt die Datenvorräte der Telekom.

November:

Die USA marschieren in Togo ein. „Die haben doof geguckt“, erklärt Außenminister Donald Trump Junior.
Bei der US-Wahl wirbt der Senior erfolgreich mit dem von Hartmut Mehdorn entworfenen Slogan “Yes We Nuke". Am Tag seiner Wahl radiert der Commander in Chief Kanada von der Weltkarte und erklärt den Sowjetkommunismus für besiegt.

Dezember: Wegen einer Verkettung widriger Umstände muss dieser Monat für die Spezies ausfallen. Gott macht einen Fallrückzieher und hämmert die Erde ans Lattenkreuz. "Das nächste Mal weniger Arschlöcher", murmelt er in die Blaue. Ich weise ihn zurecht, dass das immer noch die völlig falsche Analyse sei. Als er mir daraufhin droht, setze ich ihn auf die Bannliste.

[Guten Rutsch und frohes Neues! säzzer]

 
mf

Terrorisiert unser schönes Land: Balladenrumäne Krauss-Maffey

Igitt, jetzt klettern sie alle aus den Gruben ihrer biederen Ödnis und schleimen sich gegenseitig an. Im Radio sorgen sie wie jedes Jahr mit einem Overkill dreiakkordiger Balladen für ordentliche Suizidraten, und schon heute morgen grinsen dieselben gewienerten Gebisse aus dem krawattierten Hals, die sonst stets gefletscht werden. Was soll das?

Die lieben 'Kollegen' schließen sich dem auf breiter Front an und danken ihren Lesern, damit sie vielleicht doch noch ein bisschen was vom Weihnachtsgeld abstauben. Wie durchsichtig!
Bei mir ist das etwas anderes. Ich habe vor Kurzem kundgetan, dass ich in die anstehende Nur-Selbständigkeit eine Starthilfe gut gebrauchen könnte, und das scheinen da draußen einige zum Anlass zu nehmen, mir ihre Unterstützung zu gewähren.

Thanks a lot

Ich bin ziemlich geflasht über große und kleine Gesten, nicht zuletzt von Menschen, die ich nicht kenne und solchen, die ich kenne. Mancher trägt es mir gar nicht nach, wenn ich mich mit ihm zanke, und das rührt mich tatsächlich. Andere lassen mich anonym wissen, dass ihnen viel an meinem Blog liegt oder zeigen sich schlicht solidarisch. Herzlichen Dank dafür!

Na und weil ich gerade dabei bin und man das von mir am wenigsten erwartet, auch gleich Dank für den ganzen Kommentarfisch, eure Geduld mit dem gnarzigen Säzzer und überhaupt das Durchhaltevermögen, mit dem ihr euer Hirn noch immer zwischen den Ohren tragt. Ich wäre ziemlich arm ohne euch.

Hurra!

And now for something completely different: Wenn ich es irgendwie schaffe, meide ich Reden aus dem Bundesgrüßaugustinum, das zum Jahresende den deutschen Gruß ans Volk gerichtet hat. Beim Überfliegen der Pressestellungen zu Gauck las ich etwas von "Flüchtlingen" und wie großartig die Nation mit denen blabla. Ja, wir können stolz sein, exportieren wir doch Verantwortung® in die ganze Welt. Da freuen wir uns ganz besonders über das Fest der Liebe und des Friedens.

Dieses Jahr kommen die Kinderlein aus der Heimat des Erlösers gleich massenweise zu uns. Etwas Böses muss sie aus ihrer Heimat vertrieben haben. Der Terror! Gleich nach den Feiertagen wollen wir uns daher wieder verantworten und ihn bestrafen, nach allen Regeln deutscher Ingenieurskunst. Denn Verantwortung ist eine Maschine aus Deutschland.

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