kunstlyriklamauk


 
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In der Einsamkeit meiner feuchten Kemenate, wissend, dass auch das längst verstaubte Telefon eigentlich abgemeldet werden könnte, implodiert der ehemals gewitzte Geist. Er liest seine eigenen Texte, von früher®. Selbstverständlich waren auch die besser. Dieser Wortwitz, diese Dichte, diese Inspiration! Sie verhalten sich zu den Resten des verkommenen, in Suff und Drogenrausch mutwillig zertrampelten Talents wie ein frischer Frühlingssalat zu der gärenden Pampe, die auf dem Boden der Biotonne wenigstens Einzelliges hervorbringt.

Er ist jetzt investigativ, weiß, wer mit wem. Der Dehm, der Dehm! Hat er nicht schon Jeppsen und damit eigentlich Elsässer, mithin Glocken-Adolf? Der mit den Autobahnen? Da ist doch ein Hang, das gehört doch zusammen! Hat Dehm am Ende Autobahnen gebaut? Ist er verantwortlich für den Dieselskandal? Und warum hilft ihm die Evangelische Kirche nicht?

Nafri in den Kofferraum

Nur Dieter Bohlen ist ihm beigesprungen, Solidarität unter Popstars, und hat ihm den Gassenhauer "Acht Stricher im Strich Achter" gewidmet, eine Hymne der Leitkultur, die das Zeug zur nationalen hat. Es ist alles drin: Autos, Weiber, Bumsbomber und Schlauchsaufen. Nimm das, Twitter - der Bohlen, einer von uns! Quer ist die Front und eckig die Hex; bist du nicht willig, dann brauch' ich die Flex. Das Hakenkreuz wird übrigens häufig missinterpretiert. Viele sehen in ihm ein hinduistisches oder buddhistisches Sonnensymbol, dabei ist es ein rechtwinkliges Autobahnkreuz auf der Suche nach Anschluss. Das macht es mir auch so sympathisch.

Womit wir beim Kern der Sache sind: Merkels Plan, Deutschland umvolken zu lassen, ist ein grandioses Ablenkungsmanöver. In Wahrheit will sie mehr. Als die Wiedervereinigung uns die Kanzlerin bescherte, war das der endgültige Sieg der Autobahn. Schon Schröder hatte vom VW(!)-Manager Hartz den Boden bereiten lassen, den Rest besorgt der Soli, bis heute unter dem besonderen Schutz von Merkel und ihren unauffälligen Helfern - aktuell ausgerechnet Alexander Dobrindt. Wer diesem Herrn nagelneue Ost-Autobahnen gibt für seine "konservative Revolution", weiß, was er tut. Zufall?!

Dehm seinerseits, und da schließt sich der Kreis, will eigens einen Afrikaner(!) im Kofferraum nach Deutschland geschleust haben - über die Autobahn! Dass unsere Qualitätspresse sich einmal mehr bestenfalls über "Flüchtlinge" auslässt, ist der Beweis: Niemand soll erfahren, wer die wahren Herrscher sind und was sie planen. Dabei tun sie, was sie immer taten, und jedes Kind, weiß, woran man sie erkennt: Sie bauen Autobahnen.

 
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Quelle: Pixabay

In unserer beliebten Serie "Märchen, die man auch anders vorlesen kann" möchte ich heute einmal ein Buch besprechen, das die Älteren unter euch noch kennen. Der Titel sagt mir überhaupt nichts, aber da kann man mal sehen, dass nicht alle Besteller "Spiegel"-kompatibel oder sonstwie reißerisch sein müssen.

"Bibel" also, ein ähnlich komischer Titel wie "Du den", unter dem man sich zwar etwas vorstellen kann, aber sicher nicht das, was dann geliefert wird. Okay "Bi Belle" verspricht auch etwas, dem kommt unser Werk aber immerhin genremäßig nahe. Um nackte Weiber und Kerle, Lug, Betrug, Schande und Strafe geht es da von Anfang an; reichlich Sex and Crime, was stark anhebt ("Sodom und Gomorrha") im Verlauf aber stark nachlässt. Ja, bis auf die Offenbarung des Johannes selbstverständlich. Ganz am Ende geht es dann doch noch einmal steil.

Sex, Drugs and Crime

Ich bin als Atheist selbstverständlich relativ bibelfest, habe auch "Mein Kampf" und die "Texte der RAF" gelesen. Es ist sehr traurig, dass im Christlichen Abendland® des Hetzers Luther kein Mensch dessen Bibel liest. Nicht einmal die verdammte Bergpredigt, die ich sogar mit meiner satanistischen Tochter gelesen habe. Dabei ist das echt ein Trip; der Autor hat gekifft, was die Birne abkann - eher sogar das entscheidende Quentchen drüber. Aber das ist absolut nix gegen dem Hans seine Apokalypse. Was der Typ sich an Pilzen eingeworfen hat, ist noch als Suizidversuch zu brutal. Lesen!

Schon wieder abgeschwiffen. Eigentlich wollte ich ja auf etwas ganz anderes hinaus: Judas, der alte - nein, eben weder "Verräter" noch Sozialdemokrat, sondern nach unserer Zeitrechnung der erste Träger des "Balls of Steel-Award". Während Jesse verständlicherweise noch rumpusste, vielleicht gar nicht auf die Idee gekommen wäre, hat der Mann mit den Stahleiern Nägel mit Köpfen gemacht. Kein Tod, kein Märtyrer. Kein Märtyrer, keine Religion. Judas wusste, was er tat und hat nicht gezögert, den Grundstein unserer Kultur zu legen.

Coole Typen aus der Vintagezeit

Dass er sich dabei ganz en passant auch selbst geopfert hat, und zwar gleich mehrfach, darf der verblödete Christenmensch nicht zur Kenntnis nehmen. Im Gegenteil hat das Präsidium, damit bloß niemand diesen Märtyrer als solchen ehrt, das freiwillige Ausscheiden aus der großen Tretmühle gleich komplett zur Todsünde® erklärt. Niederträchtig.

Damit ist Ju der zweite wirklich coole Typ, dem sie erst die Karriere und dann für alle Ewigkeit den Ruf versaut haben. Vorher war da ja schon dieser fünfte Erzengel, der keinen Bock hatte, sich von einem launigen Weltherrscher kritiklos herumschubsen zu lassen. Von vornherein war der in diesem Film schon gebrandmarkt, war er doch der Einzige, dessen Namen nicht auf "-el" endete. Billig. Erstaunlich, wie sich solche Narrative halten, obwohl jeder Verstand und der elaborierte Geschmack dagegen eigentlich auf die Barrikaden gehen müssten.

 
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Bundesarchiv, Bild 102-05952 / CC-BY-SA 3.0

Im Folgenden der Wortlaut des SPD-Vorsitzenden zur Entscheidung für eine Große Koalition gegen das Ergebnis des Mitgliedervotums:

Wir haben das Votum der Mitgliederschaft der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands mit großem Ernst zur Kenntnis genommen, die Sachlage analysiert und sind danach einmütig zu unserer Entscheidung gekommen. Unsere Partei mit ihrer großen Geschichte hat viele Gremien, die vor allem in besonderen Situationen jeweils ihren Beitrag zur Entscheidungsfindung leisten. Keines dieser Gremien und keiner der Genossinnen und Genossen, die sich mit der Lage auseinander gesetzt haben, hat es sich leicht gemacht.

Das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland sieht es vor, dass die Abgeordneten des Deutschen Bundestages bei allen ihren Entscheidungen nur ihrem Gewissen unterworfen sind. Es gibt kein imperatives Mandat, sei es von einer politischen Partei oder sonstwo her, das den Abgeordneten vorschreiben kann, wie sie abzustimmen haben. Das gilt natürlich insbesondere für die Wahl des Bundeskanzlers oder der Bundeskanzlerin. Die Abgeordneten der SPD-Fraktion haben daher in einem langen, schmerzhaften Entscheidungsfindungsprozess beschlossen, Frau Doktor Merkel zur Bundeskanzlerin zu wählen.

Schmerzhafte Entscheidung

Man muss sich vor Augen halten, dass zwar eine Mehrheit der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands gegen die Bildung einer Großen Koalition war, aber man muss zwei Dinge beachten bei der endgültigen Entscheidung, die ja die Abgeordneten treffen müssen: Erstens war die Mehrheit gegen eine Koalition mit der CDU/CSU nicht so groß, dass man allein aus diesem Votum eine verantwortliche und tragfähige Entscheidung ableiten kann. Wenn man die Neumitglieder herausrechnet, die gar keine langfristige Verantwortung wahrnehmen wollen, dürfen wir uns durchaus in unserer Haltung bestätigt sehen.

Sie erinnern sich überdies, dass noch kürzlich dieselbe Partei Martin Schulz mit 100% Zustimmung zu ihrem Vorsitzenden gewählt hat. Der ist schon nicht mehr im Amt. Die Partei ist also in einem etwas unsteten Zustand, was man beachten muss, wenn man die langfristige Wirkung staatspolitischer Weichenstellungen zu berücksichtigen hat. Zweitens sind die nächsten Schritte zu wichtig, um uns die Richtung von einer mehr oder weniger launigen Momentaufnahme vorgeben zu lassen. Die Abgeordneten müssen ganz selbstverständlich ihre Verantwortung für unser Land, stabile Verhältnisse und die Zukunft Deutschlands und Europas im Auge haben.

Allein das Votum der Basis, so weh es uns allen auch tut, ist kein hinreichender Grund, sich aus dieser Verantwortung zu stehlen. Die Sozialdemokratische Partei Deutschlands hat noch in jedem Sturm Kurs gehalten und getan, was das Beste für unser Land ist. So wird es auch diesmal sein. Es wäre im Übrigen töricht, dann nicht auch den zweiten Schritt zu gehen und mit der Besetzung der Ministerien für eine Politik zu sorgen, die den Bürgern dieses Landes und der sozialen Gerechtigkeit dient. Ich danke Ihnen. Glück auf!

 
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Hiervon inspiriert und weil ich eigentlich schon immer Foodblogger werden wollte, will ich die Gelegenheit beim Schoße packen: Man nehme etwas Sriracha-Sauce, nicht eine der aromatisierten mit den buntem Hütchen, sondern das Zeug, das knallt (roter Deckel). Vielleicht auch etwas mehr davon. Oder gern noch mehr. Okay, ein bisschen geht noch. Ach komm, wann sind wir noch mal so jung wie heute? Immer auf ausreichend Reserven achten!

Dann tut man Zeugs dazu. Vegetarier ohne Fleisch, Veganer auch ohne Eier und Milchprodukte. Mit dem Zeugs am besten was machen. Kochen ist ganz cool, aber braten ist besser. Vor allem Möhren. Die kannst du roh daneben werfen oder eben braten. Wer Möhren kocht, kriegt meine Sriracha nicht. Perverse Sau! Habe ich eigentlich erwähnt, dass Uena einmal, nein, zweimal „perverse Sau“ zu Udo Kier sagen musste? Auf Befehl von Christoph Schlingensief? Meine Frau und ich sind ein Star!

Pervert First

Jedenfalls dingens, also man kann auch Nudeln drunter tun. Apropos pervers: Ich hatte ja immer diese italienischen, aber dann kam erst Steffi Graf und dann dieser schlimme Skandal, weil der Nudelchef keine homosexuellen Familien bewerben wollte. I mean: Die haben Millionen heterosexueller Männer ihre Nudeln madig gemacht, aber wenn sie die anderen beleidigen, gibt es Zoff. Die hassen einfach alle Menschen. Jahrelang keine Nudeln, weil wir immer daran denken mussten, wie sie sich räkelt. Egal, Sriracha geht auch pur oder auf Eis.

Dann noch fix zwei Tips: Erstens „Tip“ nicht zwei p schreiben, das sieht scheiße aus, und das Auge liest ja auch mit. Zwotens Hafersahne. Die ist zwar bissken dünn, funktioniert aber in der Sauce wie echte, hinterlässt keine Steine im Magen, hat weniger Kalorien. ist laktosefrei, vegan und neutralisiert die Sriracha nicht janz so dolle. Geiles Zeug. Manchmal kippe ich das einfach so über den Herd, in die Reste, die ich da eh dauernd verteile, ihrwisstschonwas drauf und einfach reinschaufeln. Lecker!

Yo, das ist es so im Großen und Ganzen. Dazu übrigens Wasser saufen oder eine Plörre, die man sonst partout nicht am Zäpfchen vorbei manövriert kriegt. Bloß keinen guten Stoff, Leute, Wein ist zu schade zum Essen. Merken! Ich frage das beim nächsten Mal ab. Was das soll, fragt ihr? Soll ich etwa auch noch über ein Groko schreiben? Lasst mal stecken, auch der schlechte Geschmack kennt Grenzen.

 
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Boah is dat langweilich, dooh! Beinahe hätte ich zu einer Stilkritik angesetzt, weil irgendwer irgendwo eine Einzelperson "aufzählt", einen "Niedergang ausstattet", jemanden kennt, der "Chuzpe besitzt" und auf "modernen Finanzkapitalismus umstellt". Da werden sinnlosestens Wortkombinationen zusammengenagelt, geschraubt, gedübelt und geklebt, dass man einen Preis verleihen will, aber - wen zur Hölle interessiert das?

Genau wie dieser andere Sport, das Aushalten. Ich räsoniere ja bereits seit Jahren über die Frage, wie, warum und mit welchem Ziel man noch sogenannte "Politik", gern mit der Präfix Partei-, mit ungetrübtem Bewusstsein begleiten kann, aber was da jetzt gegeben wird im Kasperletheater Merkel vier, das ist mit dem ganzen guten Zeugs nicht mehr zu bewältigen. Paracetamol, Acetylsalicylsäure, Ibuprofen, Diclofenac, Metamizol, Tramadol, Fentanyl, Oxicodon und das ganze leckere Morphinbüffet; es hilft nicht mehr, egal in welcher Kombination.

Pfui, pfui und dreimal

Der Tremor lässt mich tagelang von Wand zu Wand vibrieren, ich habe alles. Symptome von Haut bis Hirn: Herpes, Hernie und Hydrocephalus. Von dieser Depression mal ganz abgesehen. Was war das doch für eine geile Phase, in der ich nicht mehr kiffen musste, um stundenlang abzulachen, bloß weil mal wieder wer "Parteilinke Nahles" gesagt hatte. Geht nicht mehr. Oder Chulz: Wer lacht denn über Chulz? Guckt ihr auch Videos, in denen Kinder brutal auf die Fresse fallen und habt so richtig Spaß daran? Kann man doch nicht machen!

Dann diese Journaille: "Was muss die SPD tun, um wieder den Kanzler zu stellen?" Kinder, das ist doch nicht lustig! Da macht man doch keine Witze drüber. Das ist ja auf einem Niveau mit Sachen wie "So wird Robert Enke wieder Nationaltorhüter" oder ein Medienpreis für "Pleitegriechen ficken deutschen Schäferhund". Leichenfledderei gut und schön, aber muss man sich in einem Kadaver auch noch wälzen? Habt ihr gar keine Ekelgrenze?

Und schließlich: Merkt ihr das? Wenn du dich mit den unappetitlichsten Pornozombies umgibst und sie sich so richtig auf offener Bühne austoben lässt, machst du sogar als Wasserleiche noch eine ganz passable Figur. Wie macht sie das bloß? Zufall?! Genie? Der große Plan der Illuminaten, die uns im Bunde mit jüdischen Freimaurern aus ihrem Geheimversteck im Andromedanebel durch Quantenmanipulation des raffenden Kapitals darauf programmieren, sie wieder und wieder zu 'wählen'? Ich frag‘ ja bloß ...

 
tz

Ich weiß gar nicht, ob ich durch das Niveau gewisser Äußerungen inspiriert bin, die mir in den vergangenen Tagen zuteil wurden, aber die Überschrift geht eigentlich in eine andere Richtung. Die erste Philosophie nach der letzten, die Adornos strikt Kritische Theorie ablöste und damit die vielschichtige Analyse durch die nächtsbeste Assoziation ersetzte, kann ja gern "dekonstruieren", was "erbärmlich" in esoterischer Hinsicht zu bedeuten hat. Ich hingegen will nur spielen, zum Beispiel mit diesem verwirrenden Einstieg.

Neulich also saß ich mit eigentlich klugen und gar nicht schlimm unsensiblen Menschen an einem Tisch, als ich Kunde erhielt von einem wahren Faulpelz. Der liege "dem Staat auf der Tasche". Ich kann so etwas nicht mehr hören. Das ist falsch, und zwar immer. Es nährt sich von der unsäglichen deutsch-evangelischen Arbeitsmoral, die Calvins Hass auf die Armen mit Luthers auf den niederen Pöbel so eifrig verbindet. Es fehlte auch nicht der Hinweis: "Ich muss ja auch morgens aufstehen". Auch er also anbei, der Frühaufsteher, hacht® arbeitend.

Fleiß schafft Arbeit

Ja, wenn ich nicht ausschlafen kann, ist das nicht etwa ein Grund mich zu fragen, warum und ob ich das ändern kann. Ob die deutsche Idiotie, eine Arbeitswelt gegen den Biorhythmus zu befehligen, nicht irgendwie editierbar wäre. Nein: Mir geht es schlecht, da soll es anderen auch schlecht gehen. Es fehlte dann auch nicht der Hinweis auf den Reichtum der Hartz-Bezieher. Immerhin konnte ich das aufklären und erhielt Gehör. Doch, ich kenne den Terror ja von innen als jemand, der mehrere Opfer zum Amt begleitet hat. Dass man übrigens das 'Existenzminimum' noch kürzen kann, überzeugte dann wohl.

Einmal im Schwung, verwies ich dann auf Dynastien der Erbärmlichen. In dritter Generation Habenichtse, die Armut erben wie andere ihren Reichtum. Die in einer Atmosphäre aufwachsen, in der sie systematisch von Bildung fern gehalten werden. Mein Gegenüber hat derweil selbst erlebt, wie doll man hier ausgestattet wird, wenn man z.B. arm ist und studieren will - dann gibt es nämlich nur elternabhängiges BAFöG, in ihrem Fall 300 Euro. Sie hat Schulden gemacht, weil sie Leute kannte, die ihr etwas leihen konnten. Versuchen Sie das einmal als Erbärmlicher!

Ich wies noch darauf hin, dass in der Eurozone eine gewaltige Arbeitslosigkeit herrscht, die sich durch Automation noch drastisch vergrößern wird. Wir brauchen keine Leute, die nicht können oder nicht wollen. Die anderen kriegen schon kaum mehr Jobs. Auch 2018 wird man aber immer noch mit dem Märchen für Idiotenkinder konfrontiert, Arbeitslosigkeit entstehe aus Faulheit. Niemand schämt sich für derart schwachsinnige 'Argumente'. Das muss an Fake News und den Russen liegen.

Moslems ins Lager

Einen kleinen Schlenker noch zur eigentlichen Wurzel, dem "Erbarmen", das der Deutsche nur gebeugt kennt (Clusterwortwitz!). Zu den vielen Super-Ideen, wie man die Barbarenhorden® (schon jetzt Wort des Jahres) zivilisiert: Da sollen "Migranten" doch demnächst zu einem Besuch in einem KZ verpflichtet werden, so will es eine Spezialdemokratin. Sehr gut. Da bekommen sie gleich an der Rampe einen Einblick in die unbegrenzten Möglichkeiten deutscher Ingenieurskunst.

Häufig gerade den Lagern entkommen, die ein Papst eh schon mal mit Konzentrationslagern verglichen hat, können sie sich direkt überlegen, wie das gemeint ist, was sie dort zu sehen bekommen. Naheliegend ist wohl folgende Interpretation: "Guckt mal, das kann passieren, wenn man hier die falsche Religion hat." Na denn: Willkommen in der Leitkultur®!

 
 
hp

Quelle: Pixabay

Überall wird gedichtet wie bei Sanitär Paulsen, da habe ich auch mal wieder einen Schlager angestimmt (siehe unten). Vorab verabschiede ich mich in den letzten Akt der Völlerei und Böllerei mit einer frohen Kunde fürs Nächste:
Feynsinn hat einen Kooperationsvertrag mit einem jungen Startup geschlossen, das cloudbasierte Cyberservices mit Big Data Virtual Reality in der Blockchain verbindet, Digital First bei Full Spectrum Security und IPv6. Alle Services: Hardware, Software, Network Infrastructure and Lingerie. Buchen Sie noch heute!

Den weniger seriösen Kunden bieten sich dieselben Effekte bei deutlich geringerem Investitionsrisiko, aber immer dran denken: Nicht in die Schüttung greifen, erst kiffen, dann saufen! Andersrum macht nämlich dumm. Wir hören uns nach dem Frühstück, kommt gut rüber!

Das ist Leitkultur hier

wo der wohlstand wächst und das wachstum wohnt
wo man eisern spart und sich leistung lohnt
wo schon immer selbst der mann ist
und man wartet, bis man dran ist

fleißig wie die biene
pünktlich wie die uhr
ich eile, ich diene,
ich bin leitkultur.

tun, was die chefs sagen
nie nach dem recht fragen
zu allem bereit
nix ist zu doof
das leben ist schließlich kein ponyhof.

wo die landschaft blüht und der aufschwung schwingt
wo man ordnung hält und gern opfer bringt
wo schon immer so gemacht ward,
wer sich was dabei gedacht hat

treu wie der dackel
immer in der spur
ich eile, ich diene,
ich bin leitkultur.

immer bei rot stehen
zügig bei grün gehen
wir tun uns're pflicht
da komme was will
es lebe der kuchen, der krümel schweig' still!

wo man gast sein darf, wenn man zahlt und geht
wo die toleranz vor dem "aber" steht
wo schon immer gott es wollte
dass dem herrn respekt man zollte

folgsam wie die schafe
unsere natur
wir eilen, wir dienen
wir sind leitkultur.

gürtel schön eng schnallen
positiv auffallen
verantwortlich tun
der freiheit ein knecht
für zukunft, für frieden und menschenrecht.

 
And here's what will have happened:

Januar: Die Sondierungskommission sondiert. Auf einem Sonderparteitag werden Sondersondierungen beschlossen, die zu sonderlichen Aussonderungen insbesondere der Teilnehmer an den Sondierunsgesprächen führen. In der Folge werden diese ausgesetzt. Christian Lindner beruft sich auf das Antidiskriminierungsgesetz und nennt sich künftig Christus Lindner. Das beschert ihm einen Sonderapplaus des FDP-Dingsbums, wo sie alle immer klatschen, wenn vorn der Oberfuzzi redet.

Februa
r: Am 12. des Monats treffen sich in Köln Jens Spahn, Peter Altmeier und Ursula von der Leyen zu einem Umtrunk um die Kanzlerkandidatur. Anschließend werden sie auf einem Wagen durch die Stadt gefahren und zur Schau gestellt. Das neue Format für die Legislaturperiode ist damit gefunden. Angela I. eröffnet die Olympischen Winterspiele in Pjöngjang und erklärt Russland den Dopingkrieg. Jochen Behle taucht wieder auf, in Begleitung von Elvis Presley.

März: Bei den Parlamentswahlen in Italien gewinnt eine Koalition aus der „Hartgasnationalen“ und Berlusconis „Democratia Bunga Bunga“. Die EU-Kommission fordert wirtschaftliche Reformen.
In Russland gewinnt Wladimir Wladimirowitsch Tepez gleichzeitig die Wahl zum Machthaber und die Schach-WM. Zweiter wird der Computer DeepThroat. Bei der Schach-WM wird Magnus Carlsen Vizeweltmeister. Zu Ehren Putins verurteilt Kasper Erdogan Deniz Yücel zu vier Millionen Peitschenhieben.

April: Endlich steht die Große Koalition der Demokraten. CDU/CSU, SPD, Grüne und FDP einigen sich auf eine rotierende Kanzlerschaft, beginnend mit Christus. Der Interimskanzler wird hundert Tage die Regierung führen, in denen er „Deutschland politisch erlösen“ will. Ihm soll Görings Kathrin Eckardt folgen, die einen "Weg christlicher Nächstenliebe“ verspricht. Die SPD verzichtet auf eine eigene Kanlzerschaft zugunsten der Regentin, die CSU tauscht die Regierungsmacht gegen eine allgemeine Fahrradmaut ein.

Mai: Bei den Kommunalwahlen in Schleswig-Holstein holen Linke und AfD je über 20% der Stimmen, regieren aber in keiner Kommune. Die GroKodeDe schließt sich unter dem Jubel von Presse und Medien zu einer einzigen Partei zusammen. Christus fordert den Vorsitz und spricht Angela I. heilig. Sie soll künftig Ehrenpräsidentin und Wappentier sein. Beim Eurovision Song Contest holt Xavier Naidoo „das deutsche Gold zurück“, wird aber vorletzter.

Juni: Machthaber Wladimir Putin eröffnet in Moskau die Fußball-Weltmeisterschaft 2018. Bei der Zeremonie trägt er ein platiniertes Kettenhemd auf der blanken Brust und dazu einen selbst erwürgten zwei Meter langen Hecht. Westliche Medien werfen ihm Schlimmes vor. Sehr Schlimmes, oh-ooh! Außenminister Lawrow bittet darum, ein wenig konkreter beleidigt zu werden, so könnten seine Gagschreiber nicht arbeiten.

Juli: SpOn deckt auf: Russische Hacker haben die Sondierungsgespräche maßgeblich beeinflusst, die damit ungültig werden. Kommissarisch übernimmt Angela I-IV Kanzlerschaft, Führerschein, Zepter und Erdball. Es ist heiß. Oppa schiebt sein Enkelchen durch die Fußgängerzone und fragt junge Frauen, ob sie auch so etwas wollen. Die Massenpanik kann nur durch das beherzte Eingreifen der Besatzung einer Untertasse und eiskaltes Pilsbiergetränk eingedämmt werden. Bei der Fußball-WM gewinnt Russland, nachdem im Finale wiederholt mehr als zwei Gegenspieler des Feldes verwiesen wurden. Putin wird Ehrenpräsident der FIFA.

August: Eine neue Krise entfaltet sich: Die kombinierte Bitcoin- und Kreditkartenkrise. Peer Sparbrück und Josef Ackermann übernehmen gemeinsam das Finanzministerium und erklären „Deutschlands Wohlstand für ungefährdet“. Man habe in einem tiefen Abgrund noch Kippen und Pils gefunden, das sei „kein Grund zur Panik“, schuld seien vor allem die Mondfinsternis und Sternschnuppen der Perseiden. Der ESM wird aufgestockt, europaweit wird die Mehrwertsteuer gegen den erbitterten Widerstand der Sozialdemokraten mit deren Zustimmung auf 25% erhöht. Das beruhigt die Märkte, die Anleger und die Meteoriten. Die Bundesversammlung feiert einen Dankgottesdienst.

September: Ein Jahr Kommissarin Merkel. Inzwischen sind alle Teilzeitkanzler unter ihr zurückgetreten und sie nimmt das Amt wieder auf. Die Verfassungsklage gegen die Akklamation von Kanzlern ohne parlamentarische Abstimmung ist damit hinfällig. „Habt ihr gedacht, die regieren hier wirklich?“ fragt Merkel bei einem Kindergartenbesuch. „Ach, das war doch nur ein Spaß!“ ruft sie zur Freude und unter dem Applaus der Kleinen aus. Yussuf klatscht nicht mit.
Der Bundestag beschließt die „Vereinfachung der Abschiebung bei Verweigerung der Integrationierung“. Schüss Yussuf!

Oktober: In München steht ein Hofbräuhaus. Da der Kandidatenumtrunk aus dem Februar keine Entscheidung brachte, muss Merkels Nachfolge erneut ausgesoffen werden. Die Amtsinhaberin bringt als Sekundanten Otto Wiesheu und Margot Käßmann an den Start. Wieder nix mit Wachablösung. Jens Spahn und Peter Tauber treten in „die Grünen“ ein und werden in einem großen Gottesdienst von Göring und Kretsche in den Parteivorstand gesalbt.

November: Die Verräter feiern 100 Jahre Dolchstoß. Erst die Kriegskredite und dann schon wieder dem Kapital in den Arsch gekrochen, noch ehe Zar und Kaiser ordnungsgemäß entsorgt sind. Scheidemann verhinderte durch seine Anmaßung eine „Republik auszurufen“ für hundertfünfzig Jahre eine einige europäische Linke und startete das Projekt ‘33, wovon der Dödel natürlich nichts ahnte. Das feiern die Chefsozen jetzt wie Stricher in Rio und lassen sich von hundert Praktikanten … es ist widerlich.

Dezember: Meine Fresse. Was weiß ich, was nächsten Dezember ist?! Wer liest denn so nen Scheiß ey? Mal ehrlich! Hallo?! Okay, es gibt hundert Jahre Helmut Schmidt, davon immerhin drei ohne unverzichtbare weltweise staatsmännische Ratschläge vom Scheißmorgen bis zum verdammten Abend. Lebt Kissinger eigentlich noch, der alte Gulaschfabrikant? Na dann aber mal fix wo einmarschiert oder wenigstens ordentlich was bombardiert, der alte Mann braucht Blut!
So, ab nach drüben jetzt. Wo immer das sein mag ...

 
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Beginnen wir mit Zweiterem: Meiner kleinen Betteley sind auch dieses Jahr wieder einige Unterstützer/innen großzügig nachgekommen, wovon ich noch immer überrascht bin. Danke einmal mehr, ich will es euch von A bis Z heimzahlen. Ich nehme an, so war das auch gedacht.

Zum Jahresende muss ich diesmal ein paar Brocken aufnehmen, die herumliegen wie das Tigerfell bei "Dinner for One", zum Beispiel das hier: Das Kind kann nicht arm sein, schau wie fett es ist! Las ich doch neulich, irgendetwas sei möglicherweise nicht total Optimal im Staate Dänemark, "trotz wachsenden Wohlstands". Da haben wir nach nunmehr 35 Jahren Lambsdorff-Papier also immer noch dieselbe Propaganda, verdichtet gar, wo aus dem Merkellispel Wachstum und Wohlstand® gleich eine Art Sozialorgasmus wird. Uns steht der Wohlstand bis zum Hals. "Wir", das sind die Nahlesneger, die etwas leisten®. Wer nicht gebraucht wird, ist Linkspartei, denn

"Wir [orientieren] uns an Arbeit und Leistung und nicht nur an staatlicher Umverteilung wie die Linkspartei".

Lasagnederby

"Reaktionär" heißt der extreme Konservatismus, weil er an Zuständen auch dann noch festhält, wenn sie schon lange passé sind. Auf dem toten Pferd ist der Soze ein Spitzenjockey. So stur, blind und taub musst du erst mal sein, in diesen Zeiten weiter von "Arbeit und Leistung" zu faseln und damit Menschen zu meinen, die sich ihr Existenzrecht gefälligst zu verdienen® haben. Die Welt erzittert vor der Überflüssigkeit menschlicher Arbeit; hier singen sie "Digitalisierung®" und halten das für Fortschritt®, der zu weiterem Wohlstand® führe. Dass man das nur noch mit staatlicher Umverteilung® ausgleichen kann in diesem System, ist so logisch, dass man sich schon ein rotes Parteibuch in die Hirnrinde rammen muss, um es nicht zu kapieren.

Sie könnten doch wenigstens irgendeine Zeitung lesen? Allüberall reden sie derzeit über "KI" und was daraus werden wird. Könnte das eventuell Folgen für Arbeit und Leistung® zeitigen? Ach nee, ist ja ganz anders gemeint : Die SPD ist nämlich jetzt die Partei der Leistungsträger®. Sie wissen, dass die immer weniger werden, aber die Unnützen sind halt fett, faul und dreckig. Nicht unsere Klientel! Das ist Linkspartei, alte Sozialdemokratie. Hier ist Neue Mitte ©1998!

Search Terrestrian Intelligence

Was konkret über KI wiederum geschrieben wird, ist ein eifriger Niveaulimbo von ahnungslosen Lohnschreibern. Sagt der Chefredakteur: "Müller, machen Sie bis heute Abend was über dieses KI!" Sagt der Müller: "Aber ich verstehe doch gar nichts davon." Chefredakteur so: "Unsere Leser auch nicht, sehen Sie halt zu, dass 'Digitalisierung', 'Industrie vier null' und 'Datenautobahn' drin vorkommt!" In den hiesigen Kommentaren sind wir da schon wesentlich weiter. So weit allerdings, dass ich mal zwei Tage ohne Komplettfett brauche, um das zu sortieren. Ich nehme derzeit täglich vier Kilo zu. Ich hasse mich.

So, jetzt ruft noch der Jahresrückblick 2018. Ob ich den wenigstens schaffe? Schwierig. Wenn es nichts wird, wisst ihr bescheid: Lasst mich einfach hier liegen. Seht zu, dass ihr durchkommt. Irgendwer muss durchkommen!

 
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Meine früheste Erinnerung an Weihnachten ist die geschlossene Wohnzimmertür. Angeblich treibe sich dahinter ein „Christkind“ herum, hieß es. Ich wollte aber da aufs Sofa und hatte noch nie etwas von einem „Christkind“ gehört. Stunden dauerte das, während eine genervte Mutter in der Küchenzeile Lebensmittel stapelte. Später wurde die Geschichte von diesem Kind, das ich übrigens nie zu sehen bekam, fröhlich zur Psychose ausgewalzt. Das muss diese 'Wiege des Abendlands' sein.

Dieses „Christkind“ also, das unser Wohnzimmer umgestaltet und bunte Kartons hinterlassen hatte, um unsichtbar zu verschwinden, wurde gelegentlich durch einen Weihnachtsmann abgelöst, der irgendwie dem Nikolaus nicht unähnlich war, welcher aber wiederum eigentlich ein toter Bischof war, der auf demselben Pferd durchs Dorf ritt wie St. Martin – noch so ein Bischof, eigentlich aber ein Ritter mit Schwert und Helm.

"Weihnachtsmann" kam durch den Kamin, womit er in unserem zu dieser Jahreszeit – es gab ja noch Winter damals – mit Anthrazit beheizten glühenden Ofen landen musste. Derweil warteten irgendwo über dem Haus Rentiere als Schlittenschlepper; so eine Art Hirsche, von denen ich auch noch nie etwas gehört hatte. Aber dich in die Klapse schicken, wenn du realen außerirdischen Lebensformen begegnest!

Weihlandsistkindmann

Als die Wohnzimmertür offen war, strömte die Großfamilie hinein und es ereignete sich, was sich künftig jedes Jahr ereignen würde: Die bunten Päckchen wurden irgendwem von irgendwem zugeworfen, der sie aufriss, während alle aneinander vorbei vor sich hin brüllten. Im Hintergrund spielte eine Schallplatte „Stille Nacht, heilige Nacht“. Alle waren einander sehr dankbar für die schönen „Geschenke“, die aber eigentlich das Christkind gebracht hatte. Am nächsten Tag waren sie nicht mehr so dankbar und schimpften über doofe Geschenke von doofen Leuten.

Ich habe diese Veranstaltung später einige Jahre sehr erfolgreich gemieden, dann kamen meine Kinder. Alle sind immer der Meinung, „für die Kinder“ müsse man das machen, dummerweise haben diese wiederum schnell erkannt, dass sie alles Mögliche abstauben können bei der Veranstaltung und daher keine Widerrede zuließen bezüglich der Notwendigkeit einer ordnungsgemäßen Durchführung der Festivität. Auch wenn ich in den Jahren dazwischen weitere Zweifel entwickelt hatte (warum heißt es etwa „Fest“, wenn im Dorf endlich mal was los ist?), wurde mir klar, dass man sich gegen Frau und Kinder als Einzelpartei jeweils erfolgreich wehren konnte, aber niemals gegen beide.

Stille! Nacht!

Immerhin liefen keine Schallplatten mehr, auch nicht die zur Adoleszenz gern aufgelegten Werke „Punk‘s Not Dead“ oder „The Great Rock‘n Roll Swindle“. Es war sogar ruhig. Man sprach einzeln. Den Rest konnte man auch aushalten, denn inzwischen stand ausreichend Alkohol zur Verfügung. In einer Jahreszeit, in der die zwei Stunden ‚Sonnenlicht‘ durch eine Anthrazitfärbung des schwarzen Deckels erfreuen, feiert man still auch das Heldentum der Polarbewohner in deren ureigenster Domäne, dem Verzaubern von Ethanol in Fett. Und wenn man dabei ist, stopft man den Rest der Leber halt mit anderem Ekelszeugs.

Derweil feiern die Psychos da draußen einen Heiland aka Christkind und dessen angebliche Geburt, weil sie doof sind. Überhaupt ist es die Zeit der Honks. Wo bleibt eigentlich das große Epos über Weihnachtszombies, die, nachdem sie genüsslich das Fett aus der Fritteuse geleckt und den Fonduetopf geext haben, röchelnd auf die Schwarten der Genossen losgehen und sich von dort aus zur Leber durchfressen? Die wirklich gebildeten wissen: Weihnachten ist das Lichterfest und damit das Fest des Prometheus, der den Menschen das Feuer brachte. Ihr wisst, wie die Story geendet ist. Zufall?!

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