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Eine höchst geheime Konferenz, an der Vertreter der europäischen Staaten, Wissenschaftler, Experten und Sozialverbände teilnehmen, berät seit einigen Jahren Möglichkeiten, die Toleranz zwischen verschiedenen Konfliktgruppen zu fördern und friedliches Miteinander zu organisieren. Am Vorbild solcher Staaten und Gruppen, die in der Vergangenheit sowohl auf Kriegseinsätze als auch auf Waffenverkäufe verzichtet haben, soll die Welt friedlicher und sicherer gemacht werden.

Im Vordergrund stehen dabei Ideen, die unabhängig von wirtschaftlichen Erwägungen wie Profiten und Rohstoffquellen das weltpolitische Interesse an friedlicher Koexistenz voranbringen. Ideologische Probleme wie Vorurteile und Ressentiments sollen gelöst werden, indem man vor allem miteinander spricht ohne sich gegenseitig zu bedrohen. Es zeichnet sich ab, dass eine große Mehrheit der teilnehmenden Staaten künftig jede Macht ächten wird, die Gewalt ausübt oder Kriege vorbereitet. Dazu gehören insbesondere die Produktion von Waffen und deren Verkauf außerhalb des eigenen Territoriums. Langfristig soll auch der Waffenverkauf im Inland auf die Tagesordnung kommen.

Es herrscht reges Interesse an der Teilnahme. Organisationen, die aus unterschiedlichen Gründen zunächst nicht eingeladen wurden, drängen massenhaft zur Aufnahme in den Kreis der Verhandlungspartner. Die Konferenzen wurden daher bislang geheim gehalten, um den Ansturm bewältigen zu können. Wie es heißt, seien auch Mitglieder sogenannter "Verteidigungsbündnisse" willkommen, wenn sie sich an die Statuten halten. Dies hat bereits zu weitreichenden Reformplänen geführt, die bald weltweit bekannt gegeben werden sollen.

Noch leugnen sie

Versuche einzelner Lobbyorganisationen, vor allem der Waffenindustrie, den Prozess zu beeinflussen, haben bereits zu Festnahmen und Verurteilungen wegen Nötigung, Erpressung und Landesverrat geführt. Aggressiver Lobbyismus soll bald global geächtet werden. Verurteilte Täter dürfen danach kein Staatsamt mehr innehaben und auch keinem Wirtschaftsunternehmen vorstehen. Ein umfassendes Paket gegen Korruption wird noch in diesem Jahr verabschiedet.

Die deutsche Seite wird vertreten durch den Verein Atlantikbogen, die Gesamtdeutsche Bank, die Initiative Ältere Soziale Marktwirtschaft, Roland Bilfinger, McBerger, die Ökonomische Kirche, den Gewerkschaftsbund Deutschland, den Rat der Wissenschaft und einige Nobelpreisträger.

Die Verschwörung wurde aufgedeckt, als interne Papiere der CDU/CSU zum NATO-Austritt öffentlich wurden und Verteidigungsministerin Albrecht erklärte, sie könne sich sonst "auf der Konferenz nicht blicken lassen". Selbstverständlich wird offiziell noch geleugnet, dass solche Konferenzen stattfinden. Der Autor selbst wurde als "offenbar psychisch krank" bezeichnet, als er das Ministerium mit den Vorwürfen konfrontierte. "Wir sind dem Wachstum verpflichtet, sonst nichts. Wer etwas anderes glaubt, sollte zum Arzt gehen", so ein Sprecher des Ministeriums wörtlich.