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Gut informierte Leser wissen, dass GdL-Chef Weselsky nicht für Arbeitnehmer kämpft, sondern aus Egoismus einen Krieg gegen das Volk führt. Er will die Bahn kaputtmachen, damit niemand mehr pünktlich zur Arbeit kommt. Ihm ist der Standort Deutschland egal, und wenn er das zarte Pflänzchen Aufschwung überrollt, wenn Millionen Arbeitsplätze vernichtet werden, hält er das für einen Erfolg. Kein Wunder, dass immer mehr deutsche Unternehmen ins Ausland abwandern.

Auf seinem zerstörerischen Weg hat er nun eine Waffe gefunden, die alles Dagewesene in den Schatten stellt. Weselsky will keine Arbeitsplätze, er will nur Rache. Dabei hat niemand mehr einen positiven Einfluss auf ihn. So war ihm Norbert Hansen, ehemaliger Chef der Gewerkschaft Transnet und einer der fähigsten Gewerkschafter aller Zeiten, schon immer ein Dorn im Auge. Weselskys Neid auf den inzwischen zum Manager aufgestiegenen Kollegen entfacht seine gnadenlose Wut.

Welche Waffe er einsetzen wird

Auch Bahnsprecher Pofalla, der ausdrücklich den Streik der Gewerkschaften für beendet erklärt hat, findet kein Gehör. Weselky akzeptiert kein Machtwort außer seinem eigenen. Jetzt lässt er alle Hemmungen fahren und setzt ein Mittel ein, das Deutschland mit Furcht und Schrecken erfüllt. Er hat für die GdL einen Verhandlungsführer engagiert, der die Bahn, die Gewerkschaft und das ganze Land in den Ruin führen soll. Einen Experten nicht nur für die Bahn, sondern vor allem für Chaos und Niedergang. Weselsky hat für seinen Vernichtungsfeldzug keinen geringeren gewonnen als Hartmut Mehdorn!

In einer Dringlichkeitssitzung hat das Bundeskabinett ein Paket auf den Weg gebracht, das über die bisherigen Notverordnungen gegen die Zersetzung der deutschen Wirtschaft durch unbedeutende Gewerkschaften hinausgeht. In Abwesenheit der Kanzlerin, die ein strategisches Zentrum für Zwergeichhörnchen einweihen muss, versuchen Vizekanzler Gabriel, Arbeitsplätzeministerin Nahles und Justizminister Maas die Soziale Marktwirtschaft zu retten.

Wie die Regierung uns retten will

Es wird künftig einen neuen Straftatbestand "Solidarität" im Strafgesetzbuch geben. "Wir müssen echte Solidarität schützen gegen Zusammenrottungen fehlgeleiteter Bürger, sonst hätten wir bald die Lynchjustiz in Deutschland. Niemand braucht gewaltbereite Gruppen, die Unternehmen zerstören oder die Ordnung bedrohen. Gleichzeitig haben wir dabei auch diejenigen im Blick, die sich zusammentun und dennoch Hilfsleistungen in Anspruch nehmen. Legale Solidarität ist in einer Demokratie durch das staatliche Gewaltmonopol abgedeckt“, sagte Gabriel am Dienstag der Bild am Montag,

Nahles erklärte am Samstag dem "Freitag", man müsse jetzt handeln. Eichhörnchen könnten auch nur Nüsse essen, die sie vorher gesammelt hätten. Nachfragen verwies sie an Regierungssprecher Seibert, der verlautbarte, er könne kein Gesetz kommentieren, das nicht in Kraft sei und keine Eichhörnchen, die er selbst nicht besucht habe.
Der Entwurf wurde von allen demokratischen Fraktionen begrüßt. Lediglich die Partei "die Linke" äußerte Bedenken. Sie forderte ein Verbot nur von falscher Solidarität und eine eindeutige Definition des Tatbestands, um Rechtsunsicherheit zu vermeiden.