Dezember 2017


 
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Der November geht in die dritte Verlängerung, diesmal mit Schnee. Es pladdert oder schneit wie aus Eimern, monatelang, um die dunkle Jahreszeit nicht etwa mit Sonnenstrahlen zu verunzieren. Was tun die Finnen dagegen? Komm, tu' ma noch einen! Wenigstens werden wir nicht regiert, und das desinspiriert unsere Journaille on top. Schlafwagen im Sackbahnhof, unterirdisch (das wäre übrigens eine lustige Lösung für Stuttgart 21 gewesen).

Mit Liebesentzug droht in Slowenien derweil der Tiefe Staat, weiß der Spon. Musst du dir vorstellen! Was ist eigentlich noch schöner als unregiert? Richtig, unbespitzelt. Nun streikt sogar die Stasi in Nordjugoslawien, man möchte sich kringeln. Prompt humpelt der Lohnschreiber zum nächsten lahmen Vergleich. Was wäre da angemessen? Der Thüringer Heimatschutz droht mit der Verbrennung von "Mein Kampf"? NSU legt die Waffen nieder? Terrormuslime geben ihre Ausweise zurück? Nein, das käme ggf. zwar der Wahrheit nahe, entspricht aber nicht dem Auftrag.

Der besteht darin, die losgelassenen Helfershelfer als Die Guten® darzustellen, schließlich ist Slowenien NATO-Mitglied. Okay, wie machen wir das am besten? Ja richtig. Ernsthaft. Ein Foto von Daniel Craig. James Bond. Ja doch. Nein, dafür gibt es keinen Link hier. Der Text ist auch geil: "Um das Land nicht in Gefahr zu bringen, werden die dringendsten Aufgaben allerdings weiterhin erledigt." Was mögen das für wichtige Aufgaben sein? Erfahren wir leider nicht, da muss also Phantasie her. Land in Gefahr! Genau. Wenn die scheiß Spitzel mal was Vernünftiges tun, nämlich nichts, ist sofort das Land in Gefahr. Wissen's schon: Dr. No. Goldfinger. Der Imperator. Hui Buh!

Alles paletti

Ansonsten alles roger auf der Titanic. Stimmung bestens. Immer positiv titeln: "Sechs von zehn Arbeitnehmern fühlen sich gerecht bezahlt". Du sollst. Nicht. Denken! Wenn sie das doch fühlen! Dass eine "gerechte Bezahlung" schlicht absurd ist und jedenfalls nicht definierbar, musst der Leser nicht wissen. Dass offenbar bald die Hälfte etwas anderes denkt und die Ausbeutung regulär "fühlt", zumal: was das in der Praxis bedeutet, wenn am Ende des Geldes noch verdammt viel Monat da ist? Who cares. Wir sind doch eine dolle Gemeinschaft, denn:

"Die Mehrheit der Deutschen schätzt den gesellschaftlichen Zusammenhalt im eigenen Umfeld als gut ein"
oder : "Gesellschaftlicher Zusammenhalt ist gut - aber gefährdet". Weder das Eine noch das andere lässt sich belastbar aus einer dusseligen Umfrage ableiten, selbst wenn die sonst korrekt wäre. Das beginnt wie fast immer damit, dass das Objekt der Frage nicht bestimmbar ist: "Gesellschaftlicher Zusammenhalt". Etwas so Vages, unter dem sich jeder etwas ganz Eigenes vorstellt, kann nicht Gegenstand einer validen Aussage sein. Das Ergebnis ist Datenmüll, von dem sich der Journaill wiederum ernährt. Na dann: Mahlzeit!

Auch immer wieder spannend, was der Spon so für relevant hält. Heute an prominenter Stelle: "Diese Speisen sollten Sie beim Geschäftsessen auf keinen Fall bestellen". Immer am Puls der Zeit. Wer schlägt sich nicht mindestens zwei Nächte pro Woche mit dieser existenziellen Frage schlaflos herum? Leider auch in dieser Nullrubrik entsprechend zero points, zumal sicher die wichtigsten Items fehlen: Asischale (aka "Pommes Schranke"), weil das Proletariat beim Geschäftsessen nix zu suchen hat; Dito "Nüdelkes mit Hackepeter". Man outet sich nicht als Prolet. Dann schon besser als Idiot, aber: Auch bei den Getränken ist Vorsicht geboten. Ein Pils oder ein Hefeweizen geht in Ordnung. Als sexistisch hingegen gilt es, bei der Kellnerin "Hefepilz" zu bestellen. Ja sicher; hier werden Sie geholfen.

 
gx

Nicht weniger als die Weltformel habe ich vor einigen Tagen veröffentlicht, aber das geneigte Publikum überliest so etwa geflissentlich. „Socken sind ihrem Wesen nach Einzelgänger“, schrob ich und eröffnete damit einen Blick in die Tiefen universaler Weisheit. Im Kern der Betrachtung stehen vordergründig die Fragen: „Wohin gehen sie? Wo ist die zweite? Wie geht das?“, dahinter aber steckt postmodernste Wissenschaft.

Ohne Relativitätstheorie ist keine Orientierung mehr in der Welt, was jeder weiß, der sich einmal mit GPS befasst hat. Ohne die Einsteinschen Korrekturen ginge die Ortung auf dem Weg zum Satelliten und zurück sprichwörtlich schief. Die Strecke reicht aus, um durch die Krümmung des Raums die Kreuzung zu verpassen, an der man hätte abbiegen sollen. Sie kennen das? Vielleicht haben Sie ja noch eines dieser kreationistischen Ortungssysteme oder ein veganes. Da müssen Sie leider auf ein Feature verzichten: dass es funktioniert.

Da wir nicht wissen können, wohin nach der wesengemäßen Trennung eines Sockenpaares der abwesende Teil verschwindet, müssen wir demnach die Raumkrümmung beachten, da gewöhnliche Socken die Größe einer Straßenkreuzung noch unterschreiten und daher entsprechend exakt geortet werden müssen. Doch selbst die Annäherung ist keineswegs einfacher.

Geht nicht, gibt‘s aber

Die nichtesoterische Physik arbeitet mit Unschärfen, Wahrscheinlichkeiten und Quantenzuständen. Auch wenn die gnostische Metaphysik hier vom Begriff „Quanten“ eine Beziehung zum Objekt „Socke“ dekonstruiert, muss die Naturwissenschaft derlei Annäherung nach ihrem Selbstverständnis ablehnen. Schon Heisenberg aber hilft hier weiter: Da wir offenbar nie exakt wissen können, wo sich die Socke befindet, liegt es nahe, den Raum nach Wahrscheinlichkeiten des Aufenthaltes darzustellen.

Die Quantenphysik schließlich bringt uns wie immer der Lösung am nächsten, die wir aber leider nicht verstehen, es sei denn, wir hätten Gott schon mal beim Kniffeln beobachtet. Letzteres führt freilich zu Zuständen, welche die Fähigkeit zur Mitteilung erheblich einschränken. Wir haben es also mit dem Problem zu tun, dass wir nur entweder den exakten Aufenthaltsort der Socke bestimmen können oder ihre Geschwindigkeit bzw. salopp ausgedrückt ihren Energiezustand.

Zunächst ging die Theorie bei Socken von einer Geschwindigkeit von null aus, was aber in eine Sackgasse führt, da eine Socke, die unbewegt verschwindet, in den meisten Modellen des Universums nicht erklärbar ist. Es ist demnach grundsätzlich möglich, die Geschwindigkeit bzw. Energie der abwesenden Socke zu berechnen. Hurra. Aber wo ist das Scheißding? Die Lösung ist vermeintlich einfach: Verschwindet die anwesende Socke, kann die abwesende wieder erscheinen; dies ergibt sich aus der Wesenheit des Einzelgängertums von Socken s¹.

Die Adams-Lösung

Zwar hinterlässt auch das den Hausmann verwirrt in einer Wolke des Mundgeruchs, der Wissenschaft aber verhilft es zu einem genaueren Verständnis des Universums. Führt man nämlich die universelle Konstante s¹ in eine beliebige Gleichung ein, winkt aus dieser spontan Schrödingers Katze, und ratet, was sie im Maul trägt! Jackpot! Doch was war mit der oben genannten „Sackgasse“ bezüglich der unbewegt verschwindenden Socke?

Zur Vollständigkeit sei auch das kurz erläutert: Es handelt sich hierbei um die Adams-Lösung, einen eher literarischen Ansatz des Amateurphysikers D. Adams, der Ähnliches für Kugelschreiber und Feuerzeuge postulierte, die auf einen eigenen Planeten teleportiert würden, wenn sie verlustig gingen. Dem widerspricht die Menge massiver Exoplaneten, von der man nach heutiger Berechnung ausgehen muss. Zudem dürften sich Socken nicht paarweise begegnen, was in der Tendenz bereits unendlich vieler Sockenplaneten bedürfte. Diese wiederum kann es nur in parallelen Universen geben. Okay, diese Multidimensionalität hat Adams (THGTTG V) auch bereits erkannt. Unentschieden!

Wem das alles zu kompliziert ist, der kann ja Spon Plus abonnieren und dort lesen, warum der Urknall gar nicht so laut war, dass deutsche Journalisten ihn hätten hören können. Und jetzt zum Wetter …

 
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Socken sind ihrem Wesen nach Einzelgänger. (Clementine Tilly)

Pappkamerad Klappspaten sah mich verdattert an. Er wusste es nicht, aber er war soeben Doppelopfer geworden; eines Eingangssatzes, der doch niemals einer werden würde. Seine gesamte Existenz verdankte sich einer grausamen Übung, einer Laune, einer spontanen sinnlosen Tat. Solange die Datenbank in jedweder Form, kopiert, gepackt, gebrannt oder verschlüsselt, noch irgendwo vorlag, würde er dasein, ohne Geschichte, ohne Charakter oder Gestalt. Nur das Eine, diese wohl intonierte Information über ihn, war.

Charles M. Chools lachte heiser und steckte einen Stummel zu den anderen in den Aschehaufen. Erfolg! Erfolg war so banal, so simpel und kalt, eine Frage kruder Technik. Er konnte ein Schnitzel schreiben, und alle würden es fressen. Das Geheimnis des Starautors („Bestsellerautor“ verbat er sich. Das Wort hat mehr Silben als Sinn. Außerdem ist jeder Hinz und Kunz Bestsellerautor. Man vergleicht sich nicht mit den Top 100, wenn man gut genug ist für echte Ambitionen.) wurde bereits mit seinem Erstlingswerk gelüftet: Technik, Technik, Technik.

Rollenwechsel

Die erste Kritikerin, die ihm „Empathie“ unterstellte, hat noch an demselben Abend mit ihrem bisherigen Leben abgeschlossen. Wie der geniale Analytiker sie öffentlich vorführte, ihr Wort für Wort, Silbe für Silbe ins Stammbuch prügelte, dass ein gut programmierter Roboter hätte schreiben können, was sie „anrührend“ fand, hätte einem frühneuzeitlichen Gericht Ehre gemacht. Mancher hätte die peinliche Befragung jener Zeit vorgezogen. Sie wechselte kurz darauf die Seiten und schrieb ein vielgelobtes vierbändiges Racheepos.

Chools fuhr den PC herunter und ging ins Schlafzimmer. Er öffnete den großen Spiegelschrank und entnahm ihm die schwarze Uniform. Nachdem sie frisch gebürstet und parfümiert war, zog er sie über, schlüpfte in die Stiefel und band die Binde um. Er nahm die Mütze vom Huthaken, wienerte deren Schirm, sorgte für ihren perfekten Sitz und schloss den Schrank. Stolzierend, krächzte er wieder und wieder: „Heil Hättler, doo Drräcksaoo!“

[Hier Link zu einem Video mit Musikanten einfügen. Vielleicht Rammstein.]

 
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Was der Markt regelt, ist regelmäßig Gegenstand lustiger Aussagen. Meist sind sie ernst gemeint und damit umso lustiger - wenn man nicht in der neoliberalen Filterblase wohnt, wo sie darüber nicht lachen dürfen. So manches 'regelt' er aber tatsächlich, ohne dass er es sollte und selbstverständlich völlig anders als das gemeinhin dargestellt wird. Kurzer Schlenker; wie war das noch? November; "wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben". Ein Finne aus meiner Heimatstadt hat das gekontert mit dem großen Wort: "Weicher matschiger Boden. Wer jetzt nicht baggert, ist selber schuld". Reden wir einmal mehr von Sex.

Ich hatte neulich den Eindruck, dass in einer Veranstaltung des Flimmermediums eine gewisse krampfige Zurückhaltung zwischen recht ansehnlichen Exemplaren unserer Gattung herrschte, wo es eigentlich hätte knistern sollen. Weinstein was here. Überhaupt wird Sex derzeit kanalübergreifend als Belästigung mit Extras behandelt, weil es sich gerade so verkauft. Dabei steht am Anfang der Malaise gleich doppelt das Kapital mitten im Raum wie ein alter Sack, der seine Griffel überall hat.

Sagen Sie jetzt nichts

Die sexuelle Revolution® der naivsten Generation seit 1914 war bei Lichte betrachtet doch eher die Eröffnung eines Marktsegmentes. Selbst in der Hölle der Piefigkeit aka deutsches Werbefernsehen konnte sich zwischen Herrn Kaiser, Clementine und dem Lenorgewissen die hier schon Kult gewordene sexy-mini-top-op-Cola plazieren. Minirock and Roll, Plattenlabel, Bikini (auch ohne Plutonium), Bravo und Playboy, um nur einige Sterne im neuen Universum zu nennen, wiesen den Weg in unendliche neue Weiten. 'Aufklärung' war damit ebenso eine Ware geworden wie alles andere, das noch den Limbo unter der "Porno"-Kante schaffte. Immerhin war das Nähere noch eine Frage persönlichen Kontaktes.

Wie bereits geschildert, ist dieses Ende der Landkarte inzwischen durchs Internet ("is for porn", indeed) gezeichnet. Es herrscht allenthalben ein Überangebot an sprichwörtlichen Arschlöchern und anderen Körperbereichen, die mit Sekreten aller Art zur Erbauung des Publikums verziert werden. Ein Bewusstsein findet nicht statt; dessen Surrogat (lateinisch für "Bewusstseinsersatzstoff") verharrt seit irgendwann zwischen Weltkrieg eins und zwo in einem Grabenkrieg zwischen Kirche und Desinteresse. Ja wirklich, die Kirchen. Haben sich immer noch nicht daran gewöhnt, dass weder Keuschheit noch Askese etwas anderes erzeugen als Heuchelei und Gewalt.

Nun ist da also etwas aufgebrochen, das einen allzu lockeren Umgang mit Sex und dessen Objekten für die Zeitspanne vergällt, die eine etwas fettere Sau für den Weg durchs Dorf braucht. Keine Anzüglichkeiten bitte, höchstens gucken und keinesfalls anfassen! Was gäbe ich für die aktuellen Serverstatistiken von Pornhub! Kann man eigentlich darauf wetten? Wie dem auch sei, es muss jetzt überall konsequent durchgegriffen und darüber ausgiebigst berichtet werden. Wer weiß, wann die Welle abebbt? Jede Empörung hat schließlich eine begrenzte Haltbarkeit. Als nächstes dann ein paar Beiträge über die neue Prüderie, ehe wir wieder zur Bikinifigur und ganz neuen Sexspielen mit dem cloudvernetzten VR-Dildo kommen. Erfahren sie jetzt bei Spiegelbild, was wirklich angesagt ist!

 
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Screenshot "Flatterwatch"

Die Mangelnde Lesekompetenz der Netznutzer, insbesondere derer, die Twitter für einen "Nachrichtendienst" halten, ist erschütternd. Wenn wer nur oft genug über dasselbe textet, beginnt eine kritische Masse, ihn für einen Experten zu halten, auch wenn jeder einzelne Beitrag nicht einem Mindestmaß an Qualität genügt. Dabei ist es der Attraktivität offenbar noch zuträglich, wenn der Autor immer dieselben auf dieselbe Weise diffamiert - wenn es denn die vermeintlich Bösen sind.

"Der Herr Karl" war ein berüchtigter Troll, der in linken und linksliberalen Blogs vor einigen Jahren Hausverbote sammelte oder eben seine Hetze betrieb. Ich habe ihn im September 2012 hier auf die Bannliste gesetzt, weil er nicht nur hier ständig provozierte, sondern damit begann, blogübergreifend über mich und andere zu trollen. Dies inspirierte ihn zu seinem ersten und bislang wohl konsequentesten 'Blog' namens "flatterwatch(blogspot.com)", das ausschließlich dazu diente, Gülle über mich auszukippen. Ich habe versucht, das völlig zu ignorieren; leider gelang es ihm aber, die Aufmerksamkeit anderer zu wecken.

Während er auf seinem 'Blog' also Texte und Kommentare von mir postete, sie ohne jeden Kontext bespuckte und über mein Privatleben spekulierte ("Ist er in seiner Jugend etwa missbraucht worden?"), zog er durch die Blogs, die ich verlinkt hatte und postete dort unter seinem Trollnamen Auszüge aus meinen Texten. Als das alles meine Aufmerksamkeit nicht wecken konnte, begann er damit, dasselbe mit Stammkommentatoren und Bloggern aus meiner Blogroll zu tun. Jeder, der mit mir in Verbindung stand, war ein potentielles Opfer seiner Hetze. Insbesondere die Kommentarspalte des "Spiegelfechter" nutzte er für sein Getrolle, bis er auch dort gesperrt wurde.

Vom Troll zum Experten

Beim Spiegelfechter geschah es dann auch, dass ein Leser seinen Klarnamen veröffentlichte, den er aus den EXIF-Daten eines von "Herrn Karl" geposteten Bildes entnommen hatte. Wenige Tage später hat Hüssy sein Hetzblog gelöscht, wohl in der berechtigten Furcht, jemand könnte ihn verklagen. Fortan trat er also mit seinem Klarnamen auf und wechselte die Objekte seiner Obsession. Statt offensichtlich persönlich motivierten Internetstalkings verlegte er sich auf "Watchblogs". Erste Opfer waren der Spiegelfechter und die Nachdenkseiten, über „Herr Karls Blog“ und "Journalistenhatz" ging es weiter zu krudem Geschwafel über eine vermeintliche "Querfront".

Die Strategie nahm dabei die Wendung, anstatt zum Zwecke des Stalkings meiner Person mein Umfeld zu behelligen, künftig ähnliche Verbindungen zu suchen, um eine vermeintliche Verschwörung vermeintlicher Rechts- und Linksextremisten zu konstruieren. Als 'Verbindung' reichen ihm dabei jegliche Verlinkungen, vor allem aber direkte Kommunikation. Jeder, der sich von Jebsen interviewen lässt, gehört ebenso dazu wie Personen, die mit seinen Schlüsselfiguren (Elsässer, Wecker, Dehm u.v.a.) auch nur sprechen. Eine herrliche Spielwiese für einen Denunzianten.

Es ist mir völlig schleierhaft, wie ein derart substanzloses Wer-kennt-wen eines weithin bekannten Trolls und Stalkers von irgendwem ernst genommen werden kann. Wer auch nur ein Minimum an journalistischem Werkzeug im Kasten hat, fasst so etwas nicht einmal für Satirezwecke mit der Kneifzange an. Kann man die von (Ab-)Wertungen nur so triefenden Texte eines Autors solch nicht mehr fragwürdigen Charakters, der sich noch moralische Urteile anmaßt, zitieren, ohne sich für alle Zeiten zur Wurst zu machen?