jb

Das Offensichtlichste ist manchmal das Unauffälligste. Die Sprachverätzung durch die neoliberale Ideologie ist seit Jahren immer wieder hier Thema, auch wenn viele es nicht mehr hören können. Nein, vor allem deshalb. Die politische Depression funktioniert ganz wie die echte: Ein wichtiges Symptom besteht darin, sich nicht mehr aufzuregen; taub zu sein an allen Sinnen. Das Dauerfeuer der Dummheit, seit 30 Jahren angefacht von sogenannten "Think Tanks" wie der unsäglichen INSM, über ihre Medien und dressierte Politfunktionäre, hat längst alle mürbe gemacht, die noch hören und sehen könnten.

Arbeitsplätze, soziale Marktwirtschaft, Wohlstand, Wachstum, Eigenverantwortung, Leistung, Reformen, Globalisierung, Wettbewerb bla bla bla. Ich hatte bei der letzten Show vor der Bundestagswahl schon in den ersten 5 Minuten zehn mal "Arbeitsplätze" notiert. Wie ein Roboter hat Merkel das Wort wiederholt. Bemerkenswert ist nicht, dass sie es tat, sondern dass der Begriff, von dem sie glaubt, er wirke 'positiv', hier draußen niemanden mehr interessiert. Niemand glaubt, dass eine Merkel "Arbeitsplätze" schafft. Alle wissen, welche "Arbeitsplätze" entstehen und dass der Unterschied zur Sklavenhaltung darin besteht, dass man die Sklaven wenigstens durchgefüttert hat.

Tschingbummtäterää

Plapperzombies liefern die Beschallung, über die dann Zahlen erhoben werden. Zuhörer unnötig, mit irrsinnigen Forderungen wie der nach Inhalt wollen wir da gar nicht kommen. Es ist aber nicht wirklich alles egal, wobei daran erinnert sei, dass "egal" "gleich" heißt. Nein, es gibt selbst im Orwellschen Neusprech Vokabeln, die herausragen. Vor dem Hintergrund ihres eigenen gleichgültigen Rindfunks übersehen sie, dass es doch noch Nachrichten gibt, die sie durch den Sermon verbreiten, in denen ihre Absichten ungewollt deutlich werden.

"Ergebnisgerechtigkeit" ist ein semantischer Schlag ins Gesicht, der noch trifft. Ich habe einmal ein Interview besprochen, in dem Lafontaine zwar auf die "Lügenwörter des Neoliberalismus" hingewiesen hatte, aber die Gelegenheit verpasste, den Begriff zu zerpflücken. Er beließ es dabei, das neoliberale Konstrukt der "Chancengerechtigkeit" zurück zu weisen, und zwar nicht als solches, sondern weil die nicht gegeben sei.

Aber genau dieser Ansatz der "Chancengerechtigkeit" ist schon eine üble Falle. Das beginnt damit, dass der Begriff "Chancengleichheit" der Gleichheit beraubt wird, die es nämlich auszumerzen gilt. Darauf setzt dann die Idee auf, dass man alle "gerecht" an den Start stellt, also Große und Kleine, Arme und Reiche, Gesunde und Kranke, und sie dann in den "Wettbewerb" entlässt. Das ist Chancengerechtigkeit. Früher nannte man dieses Kind "Sozialdarwinismus". Das Konstrukt "Ergebnisgerechtigkeit" ist das Horrormärchen von der "Gleichmacherei", die Vorstellung, dass die Fleißigsten am Ende alles den Faulsten abgeben müssten.

Fair is Foul

Oh warte, das ist ja tatsächlich so. Während Millionen inzwischen für einen Hungerlohn ackern, können sich andere den ganzen Tag in die Sonne legen. Nur eines ist da anders: Es haben wenige alles und viele nichts. Warum mögen wohl die Trommelschläger der Ergebnisgerechtigkeit (wie etwa der sympathische Herr Straubhaar) nicht von "Ungerechtigkeit" sprechen, von organisierter und systembedingter Ungerechtigkeit? Ergebnisungerechtigkeit, meine Damen und Herren, bei der es im Übrigen egal ist, wie die Chancen verteilt sind. Dass die obendrein ungleich sind, sei hier geschenkt.

Die ganze Ideologie ist ungerecht, brutal und dient dem Klassenkampf. Die Idee der Gleichheit muss vollständig zersetzt werden. Gleichheit ist ungerecht, Ungleichheit ist gerecht, das ist die Botschaft. Sie ist absurd und paradox obendrein, denn am Ende beruft sie sich auf die bürgerlichen Ursprünge. Dort hieß es aber "Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit". Daraus wurden Zwang, Ungleichheit und Konkurrenz. Das beschreibt die Wirklichkeit dann wohl wesentlich treffender, darum muss es übertüncht werden.

 
lf

Sie saßen noch spät beisammen und beschwiegen ihr Elend. Der Schusterjunge, der immer übrig blieb. Wenn alle schon fertig waren, zog er nach. Immer. Er kam nie mit den anderen gemeinsam an. Ihm wäre es nicht wichtig gewesen, vielmehr: für ihn fühlte es sich sogar richtig an, aber es sollte nicht so sein. Sie meinten, das sei keine Leistung, und es passe sowieso nicht ins Verlagsprogramm. Er war eine Fehlprogrammierung, ein Rest, der nicht sein durfte, das Zuviel am unteren Ende. Er wollte nirgends sonst sein, aber sie wollten ihn dort nicht. Nach oben habe er zu streben, wie die anderen. Die anderen, die er nie würde einholen können, denn er war nicht wie sie. Er war anders und durfte es nicht sein.

Dem Zweiten ging es nicht besser. Seine Herkunft haftete ihm an wie ein Schild. Er war von der Art, die es immer besser machen wollten, die immer als erste da waren, immer eifrig voran, wie sie es von denen verlangen, die etwas aus sich machen sollen. Aber es half nicht, im Gegenteil: Es machte ihn verdächtig. Er war der, der immer die Gelegenheit hätte. Als erster am Tatort, sozusagen. Etwas Schuldiges haftete ihm an, als habe er etwas gutzumachen. Man sah es ihm an, dass etwas nicht stimmte. Wo immer er auch auftauchte, wie immer als Erster, musste er warten und es wurde ihm jemand vorgezogen. Wann immer man ihn fragte, woher er käme, schwieg er. Sie mussten nicht wissen, dass er ein Hurenkind war. Sie behandelten ihn ohnehin schon so und hätten sich nur bestätigt gefühlt.

Sie wollten nicht weg. Nicht, weil sie eine Art Heimat gehabt hätten, ein Wort, das nur von denen gern im Mund geführt wird, die im nächsten Satz „Privatgrund“ giften und deutlich machen, wer dort nichts zu suchen hätte. Sie gehörten ja nicht dazu, was sollte da „Heimat“ sein? Hätten sie glauben dürfen, es sei woanders besser, sie wären vielleicht fortgegangen. Aber für sie? Sie waren diejenigen, die überall zu wenig waren oder zu viel, zu früh oder zu spät, jedenfalls nicht genügend. Sich damit abzufinden, fiel ihnen nicht schwer. So groß war das Elend eben doch noch nicht, dass es zur Flucht gereicht hätte.

Der Dritte aber war soweit, und das änderte alles. Die beiden wurden mitgerissen, als die Entscheidung unausgesprochen fiel. Es fehlte an fast allem. Nichts zu sagen, das noch jemand hätte hören wollen. Nichts schien mehr relevant, nichts zu ändern, also nichts zu tun. Niemand war mehr von etwas überzeugt in der Gegend, und was es an Vergnügungen gab, war billig, falsch und deprimierend. Keine Muße nirgends, nicht in diesem Teil der Wirklichkeit. Er wollte dennoch nicht schweigen. Die Blätter durften nicht weiß bleiben, das war seine Existenz. Er trank das Bier aus, nahm die beiden bei der Hand und stand auf. Der Säzzer verließ das Land und floh in die Literatur.

Dank an pantoufle und Matthias Eberling für die Inspiration

 
maghrebWenn derzeit wieder einmal aufgerufen wird, an irgendwen irgendwas zu spenden, um "für Flüchtlinge" zu sein, kann ich mich nur am Kopf kratzen. Uiuiui, zehntausend Euro! Wofür noch gleich? Für Blogger? Zumindest einem wäre damit ein Weilchen geholfen, aber Flüchtlingen?

Wenn man etwas für Flüchtlinge tun will, sollte man vielleicht zuerst damit aufhören, die Kriegstreiber zu legitimieren, die für die Ursachen verantwortlich sind. Man sollte wohl das "Supergrundrecht Sicherheit" einmal in Relation setzen zu den Menschenleben, die es kostet. Damit Omma Kawuppke sich sicherer fühlt in ihrem Schaukelstuhl hinter der dreimal verriegelten Tür, wählt sie CDU oder ÖVP, SVP, SPD oder inzwischen auch die Olivfarbenen. Jeder, der so etwas wählt, weiß, dass er den Krieg wählt, und der führt zu Vertreibung und Flucht.

Es ist mein Geld

Nun ja, reden wir aber einmal über das, was zählt, nämlich Geld. Wir sind die Guten, und wenn wir Sozialdemokraten sind, kümmern wir uns sogar. Wir sind die Schwesig und hauen satte 21,5 Millionen raus für die Betreuung von Flüchtlingen. Damit sollen 5000 Ersatzzivis eingestellt werden. Selbst wenn man jetzt annähme, das da nicht ein Dollar in Mehrwert und Verwaltung versickert, sind das ganze 358,33 Euro pro Nase und Monat.

Wenn ich mir die bisherigen Ansprüche an Helfer in diesem Segment anschaue, dann ist das bemerkenswert sparsam. Den sozialpädagogischen Mitarbeiter/innen in der Flüchtlingsbetreuung werden bislang sogar strikt entsprechende Sprachkenntnisse abverlangt in den Stellenausschreibungen. Bald tut es also auch ein Schnösel, dem sie dafür nicht einmal 400 Euro in die Hand drücken.

Die Kosten werden anderswo in anderen Dimensionen veranschlagt. Davon darf man dem Michel aber eben nichts sagen, denn der ist ja der Meinung, das gehe alles von seinem Brot ab, das sei dann weg und er müsse darben. Schon gar nicht gehen sie also hin und rechnen diese schrecklichen Kosten dorthin, wohin sie gehören: in die Kriegskasse. Dafür ist ja immer genug da, die Raucher wissen, was ich meine:

Internationale Solidarität

17 Milliarden gingen bereits mindestens drauf, weil Thunder Struck "unsere Freiheit am Hindukusch verteidigen" ließ. Anfang 2008 hat Joseph Stiglitz die Kosten des Irakkriegs auf drei Billionen Dollar geschätzt. Wissens' schon, unsere Freunde, die Koalitionäre gegen den Terror, Weltpolizei, die Guten®. Während sich für die amerikanischen wie deutschen Bürger das Ganze zu einem teuren Vergnügen entwickelt hat, lacht das Kapital: Selten so viele Waffen fürs Wachstum® verkauft.

Tja, und während Europa die Flüchtlinge unterbringen muss, schreien die europäischen Michels "Haltet den Dieb!", denn sie wissen, dass die Elenden ihnen auf der Tasche® liegen werden. Seltsam: Als der Billionen-Kuchen auf die Flugzeugträger geladen wurde, hat sie das nicht gestört. Milliarden für die Tötungsmaschinerie, da schweigt er. Aber wenn die Überlebenden hier integriert werden sollen (was sich ganz nebenbei sehr positiv auswirken kann), da hat er Angst um sein Schnitzel. Da ist dann keine Rede mehr von "uneingeschränkter Solidarität", und der "Krieg gegen den Terror" weicht dem Applaus vor brennenden Unterkünften. Na dann spendet mal schnell ein paar Euro, damit ihr das alles wieder vergessen könnt!

 
sky

Erbschaftssteuer, so lassen es uns die Herren Multimillionäre wissen, ist eine Form der Enteignung, die als Menschenrechtsverletzung kurz nach Kindsmord und Holocaust kommt. Furchtbar, wenn ein Betrieb, der Millionen wert ist und Gewinn abwirft, verkauft werden muss, weil die Erben nicht warten wollen, bis sie Steuer wieder eingefahren haben. Meist wird so ein Betrieb übrigens verkauft, weil die Erben ihn nicht haben wollen, aber gerade dann ist es umso besser, wenn die Steuern niedrig sind. Oder die 80-Zimmer-Villa, in der Tante Hermelin nach dem Krieg ihr Asyl bezog; das soll jetzt geräumt werden, weil der Freibetrag einfach nicht reicht für die Zigmillionen, die die Hütte wert ist. Grauenhaft!

Wenn es um ihre Dynastien geht, das sich Festkrallen am wohlverdient ergaunerten Mehrwert, können sie auf Kommando eimerweise heulen. Ein bisschen Schmiergeld hier, eine ganzseitige Anzeige dort, ein gutes Essen mit Bespaßung da, schon findet sich die adäquate Masse an Lohnschreibern, die das Elend der Bourgeoisie dunkelblau ausmalen und es zu tiefster Rührung verquirlen - sie, die so viel getan® haben für Stadt und Vaterland, müssen so schrecklich leiden; all die Erinnerungen, für immer verloren, weil der Fiskus mit dem Bagger kommt. Den Rest besorgt die strategische Demenz.

Die dunkle Seite des Mehrwerts

Es ist an dieser Stelle tatsächlich nicht zu vermeiden, von "Mehrwert" zu sprechen, denn es sind solche 'Verdienste', die vererbt gehören, die geschützt werden müssen und das Thema der Rührstücke aus der Feder von INSM und den angeschlossenen Verlagen sind. Wer nämlich spräche von Erbe und Enterbung ganzer Berufsstände, über Generationen hinweg, bis hin zum Sturz ins tatsächliche Elend, einschließlich der ihnen ins Gesicht gerotzten "Eigenverantwortung"? Ein fürwahr perverses Spiel.

Nehmen wir einmal die Kumpel von Zeche vor Ort, die Helden nostalgischer Heuchelei. Seien es die Jungs von der Ruhr oder die aus England; mehr als eineinhalb Jahrhunderte sorgten sie für die Industrialisierung, schufteten bis zur finalen Staublunge und befeuerten sprichwörtlich den gesamten Kapitalismus. Reich geworden sind nur ihre Bosse und deren Erben. Als es etwas gab, das mehr Geld aus dem Geld schöpfen ließ, effizienter, billiger, einträglicher, warf man sie weg. Ganze Landstriche versanken in Arbeitslosigkeit. Was von der Kohle noch gebraucht wurde, gab es woanders billiger, auch die angeschlossene Stahlproduktion brach ein.

Eine Krise, in der das Kapital und seine politischen Verwalter eines gar nicht gebrauchen konnte: Eine Arbeiterschaft, die fähig wäre, für ihre Interessen zu kämpfen. Das historische Verdienst von Maggie Thatcher und ihren Pionieren des Neoliberalismus kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Sie haben den Zeitpunkt genutzt, die Arbeiterschaft niederzuringen, zu teilen, zu korrumpieren und effektiv zu entmachten. Es gibt heute keine Gewerkschaften mehr, nur mehr handzahme Kleintiere im Tarifzoo.

Helden? Versager!

Vollstreckt haben den Plan vor allem sogenannte "Sozialdemokraten"; Schröder, Blair, Riester, Müntefering, Gerster und andere. Sie konnten gar nicht schnell genug vergessen, wessen Erben sie selbst waren, auf wessen Ticket sie fuhren, wer all das geschaffen hatte, das sie im Auftrag des Kapitals vernichten sollten. Millionen, die nichts geerbt haben und für die es in Deutschland nicht einmal zu eigenen vier Wänden reicht, werden heute von gehirngewaschenen Bürokraten schikaniert. "Eigenverantwortung" heißt das heute, wenn in einer Region, die sich nie mehr vom Niedergang der Kohle erholen konnten, jemand keine Arbeit findet. Denen muss man Beine machen, die muss man in Ausbeutung zwingen.

Das sind alles keine neuen Erkenntnisse, im Gegenteil. Es ist in diesen Zeiten viel wichtiger, sich zu erinnern und sich nicht blöd machen zu lassen von der gewollten Geschichtslosigkeit. So lange ist das alles noch nicht her, und teils sind es dieselben, die zu den Helden der Vergangenheit verklärt werden, während man sie in der Gegenwart bespuckt. Sie sind nämlich eben keine Helden. Sie haben den entscheidenden Krieg verloren und nie wieder die Kraft und den Mut gefunden, in die Schlacht zu ziehen.

 
h4

Ich lese eben von der sehr geschätzten Kollegin Vera Bunse, dass Journalismus, zumal guter Online-Journalismus, eine Affinität zum Arbeitslosengeld Zwei hat. Sehr witzig, denn auch wenn ich nur ein talentierter Zeilenschinder bin, droht mir ebenfalls sehr real, was mir hier seit Jahren so mancher unterstellt: die Resterampe, die sie nach dem Puffpeter benannt haben. Ich lebe in einem Land, in dem du versehentlich einem Berufsverbot unterliegst, wenn du Pech hast. Nach 15 Jahren in der erzieherischen Arbeit, teils in leitender Funktion, höre ich jetzt, die Aufsichtsbehörden würden jemanden mit meiner Ausbildung nicht zulassen. Das ist dann wohl unter "Fachkräftemangel" zu verbuchen.

Ich sehe schon, wie ich in Maßnahmen nachqualifiziert werde, ich bin ja sonst zu nichts zu gebrauchen. Ein paar Kurse Word for Windows, ein bisschen Bewerbungstraining, vielleicht eine Ausbildung zur Tagesmutter. Alles prima Gründe, mich auf Null zu kürzen, denn ich muss mich um meine kranke Freundin kümmern und habe keine Zeit für diesen Schwachsinn. Ist aber egal, meine Wohnung ist nämlich eh zu groß. Spottbillig zwar, aber eben zu groß. Hartz IV ist keine Option, jemand wie ich hat keine Chance ohne eigenes Einkommen, es sei denn, er trennt sich von seinem Leben. Oh wait, jetzt verstehe ich. Es geht ja darum, nicht mehr zu essen.

Sei kreativ

Ja, das ist ein feines Land hier. Da kann man nicht auch noch Flüchtlinge gebrauchen, die dem Wohlverdiener, der noch nicht nach unten durchgereicht wurde, auf der Tasche liegen. Apropos: Es werden eigentlich überall Leute gesucht, die Flüchtlinge betreuen. In diesem Land, in dem sie überall krakeelen, der Ausländer solle gefälligst fließend deutsch träumen, ehe er hierher kommt, musst du dafür aber Sprachkenntnisse haben, und zwar die exotischsten. Manchmal geht auch Französisch, aber meines beschränkt sich auf die Familien Dubois und Leroc, die ihr Auto waschen und mit einem Tonbandgerät Interviews proben. Ein halbes Jahr dritte Fremdsprache. Ich könnte vielleicht Römer betreuen, wenn die hier einen neuen Limes bauen. Letzteres ist immerhin zu erwarten.

Ich werde also Krümel sammeln. Ein bisschen vom Blog, ein paar Filmchen, hier ein Text, dort was weiß ich. Vielleicht kauft wer meinen Titel, vom Erlös könnte ich mir einen Garten mit Laube leisten - wenn mich die Müdigkeit nicht endgültig umhaut und ich morgens einfach liegen bleibe. Ha! Soziale Hängematte! Mensch, ich bin doch Medienmann! Ich werde mich einfach in ein Schaufenster legen, als mahnendes Beispiel. Im Sommer kann man mich an Wochenenden dann meinetwegen auch mit Essensresten bewerfen, das kann ich ja abduschen. Kommt Leute, man muss sich nur ein bisschen anstrengen; niemand muss hier arm sein!

 
ss

Ich hatte ohnehin schon den Gedanken gefasst, mich zu der widerwärtigen Missgunst zu äußern, die mir nicht eben untypisch erscheint für den Michel, jenen sadomasochistischen Volkskörper, aus dem es stetig hervor furzt, anderen solle es gefälligst nicht besser gehen als ihm selbst. Dann las ich das hier, wie zur Bestätigung.

Es begegnet mir ständig, und obwohl ich wahrlich andere Sorgen habe, vor denen solcher Quark in subatomarer Irrelevanz versinkt, muss ich es regelmäßig in die gammeligen Rachen zurück stopfen, denen es entfährt. Sobald der Michel von wem hört, der mehr hat als er selbst, ruft er nach Korrektur, nach dem Weniger für alle anderen, denen er noch das trockene Brot neidet, weil seines angeblich noch trockener ist. Er fühlt sich übervorteilt, und anstatt eine Welt zu fordern und zu fördern, in der man nicht ausgebeutet und weggeworfen wird, will er immer schlimmere Ausbeutung, damit er seine eigene für den Moment erträgt.

Sadomaso

Die schlichte Lösung, es könnte mehr und genug für alle geben, dass man sich zusammentun könnte und sich holen, was einem genommen wird, käme ihm niemals in den Sinn. Er ist seit Jahrhunderten darauf gedrillt, dass das blasphemisch wäre, ein Verrat am Vaterland, todsündige Anmaßung, Sozialismus, Kommunismus, Teufelswerk, Sodom, Gomorrha und Verderben.

Stellt euch vor, da kriegen welche zweitausend Euro im Monat und wollen noch mehr! Das nehmen die mir weg. Das ist alles Geld, das mir zustünde und das ich nicht kriege, weil die es haben. Hier vermischt sich die tumbe Unterwürfigkeit des geborenen Untertanen mit der eingetrichterten Ellbogenmentalität, die er als "Freiheit" kennt und einem Geldfetisch der blödesten Ausprägung. Der Michel denkt das wirklich so: Es gibt eine bestimmte Menge Geld, mit der kann man alle die Dinge kaufen, für die das Geld da ist, und das wird eben verteilt - immer ungerecht, weil eben dauernd wer kommt und einem von der eigenen Portion was wegnimmt.

Dieser monetäre Fressneid erzeugt die bizarrsten Wahnbilder, am Ende muss der Irrsinn dann meist so organisiert werden, dass man die unwerte Konkurrenz am Trog ausmerzt. Da kommen noch mehr, die haben gar nichts verdient und wollen auch noch unser Geld! Was können die schon hier wollen außer unser Geld? Zigeuner von links und Afrikaner von unten, unter denen natürlich massenhaft Kriminelle und Terroristen. Was wir mit unserem Fleiß gesammelt haben, wollen die uns einfach wegnehmen!!11!

Eat this

Halt die Fresse, Michel, und geh' sterben! Dein Neid, deine Blödheit, deine Eiseskälte und die dumpfe Wut auf alles, was du nicht kapierst, mit der du eifrig geifernd an dem Ast sägst, auf dem du sitzt, reißt nicht dich allein in den Abgrund. Das ist das Problem, sonst ginge ich dir gern zur Hand. Also halt' die Fresse und spring' einfach! Die Welt ist ungerecht - natürlich nur zu dir. Alle, die zu wenig haben, haben das verdient, außer dir. Alle in deinem Baum, die mehr haben als du, nehmen es dir weg. Nur die da ganz oben, die Gott dort haben will, die haben es verdient. So hat man es dir eingebläut, und so lebst du.

Geh' sterben, du Radfahrer, du Denunziant, du Bückling, Streikbrecher, Streber, Schleimer, du glücklicher Müllfresser, Mitläufer, Mobber, du Petze, du Claqeur, du Idiot! Geh' mir aus dem Weg, denn ich bin euch leid. Ich hab es satt. Wenn du Angst hast, die Armen nehmen dir was weg, dann bedien' dich einfach reichlich an ihrem Elend. Wenn du meinst, Flüchtlingen gehe es so gut, dann hau' endlich ab! Wenn du willst, dass es wem schlechter geht, dann sauf' doch Gift!
Fürs Erste aber: Halt' die verfickte Fresse!

 
rs

Es ist schon ganz richtig, den Nationalisten ins hohle Gemurmel zu trommeln, dass der Kapitalismus und seine hässlichen Ausläufer das Problem sind, nicht die Menschen, die von ihm gehetzt werden. Einer jener hässlichen Ausläufer, das ist der asymmetrische Dritte Weltkrieg, den nicht der Spuk des Terrormoslems ausgelöst hat, sondern die USA und ihre NATO nach Nine-Eleven.

Ich werde mir noch immer nicht die Kommentarspalte zerfaseln lassen mit Spekulationen darüber, wer was getan habe im Jahr 2001, als ein paar Amateure mit Teppichmessern unter anderem New York und das Pentagon bombardieren konnten. Es ist mir egal, wer da wen wobei wie unterstützt hat. Es ist irrelevant. Worüber es nämlich keine Spekulation gibt und keiner kruden Theorien bedarf, das sind die Folgen, siehe oben.

Der permanente Krieg

Afghanistan habe ich bis heute nicht recht verstanden, am ehesten mag der permanente Krieg als Selbstzweck Sinn dieses hirnlosen Feldzuges sein. Wenn man sich heute die Resultate des Irakkrieges anschaut, ergibt das eben jenes Bild des endlosen Krieges, das die USA nach Afrika, Arabien, Asien und Europa getragen haben. In Asien dürfen sie nur die Ränder anbomben, Pakistan eben und Afghanistan.

Nordafrika ist nach den Kriegen in Irak, Libyen und Syrien sowie die Destabilisierung weiterer Staaten (Tunesien, Ägypten, zeitweise Algerien) ein einziges Chaos. Was nicht unmittelbar ins Chaos gestürzt wurde, hat mindestens mit den Flüchtlingsströmen zu kämpfen. Die erreichen in Südeuropa das vom Kapital verwüstete Ödland am Rande des kürzlich noch reichen Kontinents: Griechenland, Spanien, Süditalien. Von dort aus versuchen die Flüchtlinge vor dem noch größeren Elend, sich ein neues Zuhause zu suchen.

Es kam schlimmer

Im Nordosten ist es mit der Ukraine gelungen, an der Grenze Russlands Ähnliches zu schaffen. Noch ein bis zwei weitere Erfolge dieser Art würden die Völkerwanderung perfekt machen und auch Europa zum Failed Continent werden lassen. Bislang gibt es nur die Fluchtrichtung nach (Nord-)Osten, aber das kann sich schnell ändern.

In dieser Situation von Abschiebungen, Wirtschaftsflüchtlingen und verantwortlichen Schlepperbanden zu schwadronieren, ist so geisteskrank, dass man es gar nicht mehr kommentieren kann. Wenn dergleichen aus der Fäulnis der Parlamentarischen Demokratie und ihrer willfährigen Medien verbreitet wird, ist das ein weiteres Symptom. Sie würden sicher bald wieder Bücher verbrennen, aber wie zündet man bloß das Internet an? Da haben sie ein echtes Problem. Ob da auch ein paar Teppichmesser helfen?

 
udowahrEs fiel mir recht schwer, einen neuen Preisträger zu finden, weil mir nicht nur die Muße fehlt, sondern ich auch nicht launisch genug unterwegs bin, einfach einen auszusuchen. Willkür braucht mehr Kraft als mancher denkt. Dennoch ist es wieder passiert, dass mein Favorit das Rennen gemacht hat, wer hätte das gedacht? Ich hatte noch einen zweiten, den ich derzeit sehr gern lese, aber das wäre einfach zu viel Inzucht gewesen. Dein Pech, Pantoufle.

Die Hauptaufgabe haben wir auch diesen Jahr wieder gemeistert, nämlich geile Blogs vorzustellen, die noch nicht jede(r) kennt. Was mich selbst anbetrifft, kannte ich tatsächlich schon alle. Originell fand ich übrigens die Idee, Gärtner vorzuschlagen. Der ist mir zwar gerade nicht under genug, aber das erweitert meinen Horizont. Vielleicht sollte ich mal den Wagner auszeichnen, har har.

So wird das nix

Ich werde selbstverständlich nichts dazu sagen, warum mir dies oder jenes Blog nicht so dolle zusagt, denn im Gegensatz zu meiner sonstig ätzenden Präsenz will ich hier ja niemanden vorführen, sondern wem huldigen. Kritik allerdings so weit: Wieso schlagt ihr eigentlich keine Frauen vor, ihr Maskuschweine?

Kommen wir also zum Gewürdigten: Sein Blog besticht durch raffiniertes Design, professionelle Produktpräsentation und zeitgemäße Einbindung der Social Media. Ach nee, das waren ja die ganz anderen. Schelm, ich! Nein, in Zeiten, in denen uns die Propagandamaschine nur mehr rottes Gemüse und peinlichste Lügenkonstrukte präsentiert, beißt er sich an seinen Berichten fest, entwickelt ganz offen, mit wissenschaftlichem Geist und dennoch völlig verständlich seine Recherchen.

Ergänzungen durch Kommentare werden in Updates eingebunden, wenn sie plausibel sind. So wirst du nie im Mainstream ankommen, mein Lieber. Wenn einer schlauer ist als du, heißt der "Verschwörungstheoretiker"! Manche lernen es nie. Beispiele für Recherche, wie er sie versteht, hier und hier. Ach ja, und witzig ist er auch noch, wenn witzig dran ist. Grund genug, ihn ins Rähmchen zu hängen. Willkommen im Club, Thomas!

 
Ich habe hier mehrfach betont, dass ich mich als Deutscher nicht zur Politik des Staates Israel äußern möchte, insbesondere nicht zu Verbrechen israelischer Sicherheitskräfte an Palästinenser/innen. Das können andere besser, die keine Nazienkel sind, selbst wenn sie dasselbe sagen.

Ich muss das inzwischen aus einer anderen Perspektive betrachten, inspiriert durch Hartmuts Artikel[edit: Artikel wurde gelöscht]. Dazu ein kleiner Bogen:

Ein Staat wie jeder andere

Ich habe mit hartem Kopfschmerz eine Menge Beiträge von Herrn Broder gelesen und gehört; sie fielen fast allesamt in Kategorien wie Schwachfug, Provokation, reaktionärer Geifer, kurzum: rechtes Getrolle. Es war aber auch eine Formulierung darunter, die eines Zitats würdig ist, nämlich, dass weder die Juden noch der Staat Israel eine weitere „Sonderbehandlung“ wollen.

Das bedeutet für mich noch immer nicht, dass jeder Stammtischprediger etwas fruchtbares zum Diskurs beiträgt, indem er sich zum Schutzpatron Palästinas aufbläst. Es gibt aber einen anderen Ansatz, der es verbietet, die Politik des Staates Israel und seiner Regierungen zu ignorieren. Die traditionell reaktionären Kriegstreiber in den Kabinetten und dem Militär sind nämlich Teil geostrategischer Konzepte, die global dieselben Ziele verfolgen: die Vormacht der herrschenden Kapitalmacht zu sichern.

Dabei spielen Herkunft und Religion höchstens eine Nebenrolle und sind ebenso Mittel zum Zweck wie alles andere, das inzwischen wieder hoffähig ist: Mord, Folter, Krieg und Chaos. Dabei ist Israel keine besondere treibende Kraft, schon gar nicht „die Juden“. Als Intimpartner der USA ist Israel allerdings einer näheren Betrachtung wert.

Bedingt verzichtbar

Die Orwellschen Dimensionen rein destruktiver Kriegsführung durch die NATO und ihre Verbündeten ist kein Versehen oder eine Serie von Pannen. Dass zuletzt ganze Regionen ins Chaos gestürzt wurden, ohne jeden Gewinn an Boden oder Ressourcen, ist Kalkül im Kampf um Profite. Die USA verschaffen sich so auf Kosten ihrer 'Partner' einen kontinentalen Standortvorteil. Gleichzeitig ist das Durchregieren in den verkrusteten Strukturen der Despotien aller Art ein Leichtes, denn schließlich ist man dauerhaft „im Krieg“.

In der Folge treiben regierende Vasallen stabile Staaten in unüberwindbare Krisen. Für Israel bedeutet dies – jenseits aller depperten Diskurse um ein „Existenzrecht“ - eine zunehmende Bedrohung. Sowohl Scharfmacher wie Netanjahu und ähnliche 'Falken' als auch die losgelassenen Weltkrieger in Washington D.C. sind jederzeit bereit, die Existenz Israels und jedes anderen Landes – mit Ausnahme der Mutter des Imperiums - für ein paar Prozent 'Wachstum' aufs Spiel zu setzen. Deutschlands Rolle dabei ist die, willenlos absolut alles zur Unterstützung des Großen Bruders zu tun. Sollte dazu die Vernichtung Israels gehören, wird auch dafür keine Ausnahme gemacht. Freundschaft sieht anders aus.

 
hck

Mir wird einmal mehr ein Ereignis vor die Füße gespült, das zu einem Gedanken passt, den ich hier ausbreiten wollte. Das Ereignis ist die Klage gegen Netzpolitik.org, in der Tat der Versuch Menschen einzuschüchtern, die informieren wollen und nicht ruhigstellen. Der Vergleich mit der Spiegel-Affäre hinkt zwar ein wenig, er drängt sich dennoch auf.

Als Augstein verhaftet wurde, hat sich ein Bundesminister mit seinen willigen Helfern mit einer journalistischen Institution angelegt. Das hatte ganz andere Dimensionen, und wenn Strauß sich damals durchgesetzt hätte, wäre die Pressefreiheit tatsächlich am Ende gewesen. Man muss hier einfach die Machtverhältnisse berücksichtigen. Wenn eine Ameise wie Netzpolitik.org zerquetscht wird, ist das brutal und belegt, dass der autoritäte Staat weiter auf dem Vormarsch ist. Wäre der "Spiegel" zerschlagen worden, hätte es keinen Damm mehr gegeben.

Jenseits der Hofmedien

Der Gedanke, den ich im Vorlauf hatte, war der, dass der kommerzielle Journalismus ersetzt werden muss. Ich hatte im Zusammenhang mit der wachsenden Macht der 'Dienste' schon darauf hingewiesen, dass Journalisten Teil eines Geheimhaltungsapparates sind, sich ihre Rolle verkehrt hat von der Kontrollinstanz zum Instrument der Macht. Spätestens seit dem Offenbarungseid, dass Journalisten politische Informationen nur noch bekommen, wenn sie darüber schweigen und der Leser bzw. Zuschauer müsse dies ohnehin nicht erfahren, kann jeder, den es interessiert, den Wert der Hofmedien einschätzen.

Wenn wir also weiterhin erfahren wollen, was die Macht - sei es private, staatliche oder verfilzte - den Bürgern verheimlicht, muss die Information anders erhoben und veröffentlicht werden. Was wir brauchen, sind Whistleblower und Hacker, die den Job übernehmen, den früher Journalisten gemacht haben. Dabei ändert sich lediglich die Bezahlung, denn Journalismus alter Schule, wie er Augstein in U-Haft brachte, ist exakt dies: Hacking und Whistleblowing.

Dazu muss der Leser zunächst wissen, dass Hacken nicht der illegale Zugriff soziopathischer Kapuzenträger auf fremde Festplatten ist, die durch magisches Tastaturgeklapper binnen Sekunden das Leben beliebiger Opfer zerstören können. Das ist Hollywood, und das ist Märchen. Hacken bedeutet, sich in ein System hinein zu denken, es zu verstehen und es zu nutzen, ohne sich dabei an Handbuch und offizielle Regeln zu halten. Nichts anderes war investigativer Journalismus einmal. Er war die Kunst, sich Informationen zu besorgen, die der Öffentlichkeit vorenthalten bleiben sollten.

Die Verräter

Die berühmte Watergate-Affäre ist ein Beispiel dafür. Die Hacker Woodward und Bernstein haben sich nicht an die Pressemeldungen des Weißen Hauses gehalten, sondern dem unantastbaren Präsidenten der USA unterstellt, ein Verbrecher zu sein. Sie haben sich Zugriff auf Informationen verschafft, die mit großem Aufwand geheim gehalten wurden. Sie haben gegen die Institutionen gearbeitet, die eine offizielle Legitimation zur Geheimhaltung hatten. Sie haben die Informationen veröffentlicht und zum Beweis der Verbrechen Nixons beigetragen. Heute würden sie dafür von den Kollegen gemobbt und verurteilt, so wie es Ed Snowden ergeht.

Das ist der Vorteil des Internets: Du kannst den Deckel nicht mehr draufhalten, wenn er einmal kurz angehoben wurde. Der Geheimdienststaat kann zwar wütend um sich schlagen, anklagen und vielleicht einsperren, aber dadurch entlarvt er sich bloß umso mehr. Es gibt längst keine Legitimation mehr, nicht juristisch und schon gar nicht ethisch. Nicht bloß, dass wir ein Grundgesetz haben, das nicht zur Debatte stand, als es das selbst verlangte. Dessen Regeln sind dem Staat im Staate obendrein schnuppe, sobald sie seinen Interessen im Wege sind.

Verfassungswidrige Vereinbarungen mit Lobbyisten und (Finanz-)Industrie sind längst die Regel. Illegale Geheimhaltung wird mit den Mitteln der Staatsgewalt durchgesetzt. Dagegen hilft, was schon immer half: Öffentlichkeit. Die kann nur so hergestellt werden, wie sie schon immer hergestellt wurde: Durch Hacking und Whistleblowing. Dass dabei weniger die bezahlten Schreiber gefragt sind, deren Zunft im Dienste der Aufklärung jämmerlich versagt hat, muss kein Nachteil sein.

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