skai

Es ist wieder eine Zeit des Feindrechts, der Feindpolitik, der Feindpropaganda. Jedes Verbrechen der eigenen Partei, und derer sind es ebenso viele wie erschreckende, wird gutgeheißen. Jede Verfehlung des vermeintlichen Feindes aufgebauscht zum Skandal, der ihn entwertet, entwürdigt, zur Unperson macht. Die Personalisierung gehört zum Programm. Russland ist böse, weil Putin böse ist, weil Russland Putin ist. Wer gegen den Russen ist, ist gut, sei er auch ein Faschist übelster Sorte. So schlimm ist er dann nicht, sie tragen ja nicht alle SS-Runen und Hakenkreuze.

Trotz des schon Jahre währenden Trommelfeuers der Propaganda, unhaltbarer Beschuldigungen, manipulierter Berichte und einer geradezu infantilen Feindseligkeit der NATO-Politiker wollen sich die Deutschen aber noch immer nicht einreihen und gegen den Iwan marschieren. Die Russen sind nicht unsere Feinde.

Wir wollen selbstverständlich auch mit ihnen reden, wie mit allen anderen, mit denen man in Frieden leben will. Wir wollen uns keineswegs von der NATO in einen hirnrissigen Krieg treiben lassen. Es ist eigentlich nicht zu fassen, dass der Marsch in den Millionenfachen (Selbst-)Mord als "Freundschaft" etikettiert wird. Sperrt diese Irren weg, wo sie in einem Sandkasten weiter 'Gut gegen Böse' spielen und die Welt nicht anzünden können!

Das Böse®

Nachdem ich mich neulich über eine ganze Reihe von Propaganda-Artikeln geärgert habe, in denen blutrünstige Idioten, die für die Westukraine Ostukrainer töten wollten, als heldenhafte Patrioten dargestellt wurden (die Guten), lese ich heute erfreulich anderes. Nein, sie wollen nicht kämpfen, die Ukrainer, weder Ost noch West. Auch die Russen nicht.

Genau so wie vorher die Syrer, Afghanen, Iraker, Iraner, Kurden oder sonstwer. Sie wollten nicht unsere Waffen und nicht unseren Krieg. Sie wollten weder von der NATO ins Chaos gestürzt werden noch von Russen oder sonstwem. Und wenn sich ein brutaler Verein von Menschenschindern nicht beschweren darf, ist das die NATO. Neuestes Detail aus der Abteilung Folter, Mord und Unrecht: Die Killerkommandos. Das sind sie, die 'Guten', sogar die Besten der Besten. Freunde? Das nennt ihr "Freunde"?

Das sind die "Freunde" der Merkels und Steinmeiers, der Obamas und Bushs, aber doch nicht meine! Das sind die Freunde derer, die es gern feudal haben. Die das Prinzip des Rechtsstaats nicht ausgehöhlt haben, sondern pervertiert. Wenn es irgendwo einen Sinn ergibt, den Begriff "Unrechtsstaat" anzubringen, dann hier, wo mit den Mitteln des verfassten Staates die Gewalt gegen Bürger von einer freidrehenden Exekutive ausgeht.

Unter Kontrolle

Die Regierung reißt daher konsequent die Kontrolle über die Geheimdienste an sich. Das ist kein schlechter Witz, Herr Prantl, das ist er, der Putsch. Was bisher fast unkontrolliert zur Totalüberwachung, zur Förderung von Terrorismus und zum Aufbau von Nazinetzwerken geführt hat, soll künftig direkt zum Instrument der Regierung werden. Nutzen statt Kontrolle. Beliebig einsetzbar gegen jedermann. Das sind übrigens nicht einmal Notstandsgesetze, das soll der neue RechtSStaat werden.

Niemand will das. Niemand hat das gewählt. Es funktioniert, weil du hier wählen kannst, was du willst. Du kannst auch in eine Partei gehen. Du kannst dort sogar Mehrheiten zustande bringen, die werden dir einfach von oben weggekauft. Ganz weit vorn wie immer die 'Sozialdemokraten'. Die können etwas beschließen, an der Basis, in den Landesverbänden, dann versprechen es ihre Spitzenfunktionäre und dann machen sie - genau, das Gegenteil. Weil sie nicht Volk sind und nicht Wähler oder Demokraten, sondern etwas Besseres. Und was macht das Bessere? Tut sich zusammen mit den Guten und den Besten der Besten. Denen stehst du besser nicht im Weg.

 
peep

In Polen werden parlamentarische Wahlen einmal mehr zur Ohrfeige für das Establishment, das nicht erkennen will, wo der Unterschied zwischen Demokratie und Wahlzirkus liegt. Wofür Ost und West jeweils viele Jahrzehnte brauchten, das hat die postkommunistische Mafia in gerade mal 20 Jahren geschafft - Verkrustung, Vetternwirtschaft, Realitätsverlust. Wohin man schaut, lehren neue politische Kräfte die Alteingesessenen das Fürchten.

Ja, sogar in Deutschland, wo die AfD viele Achtungserfolge gelandet hat. Etablieren kann sich hier aber keine neue Strömung, denn sie stößt auf das politische Immunsystem, das Alternativen unmöglich macht. Ein Gegenbeispiel scheinen die Grünen darzustellen, aber das täuscht. Nicht nur, dass in den 80er Jahren die Voraussetzungen noch andere waren. Die Grünen rekrutierten sich aus großen stabilen Strukturen - Friedensbewegung, Ökobewegung, linke 68er, K-Gruppen und Atomkraftgegner. Viele von ihnen waren geschult und rhetorisch auf der Höhe.

Gegen für ist für

Es waren bereits massenhaft 'Grüne' organisiert und politisch erfahren. Es gab sogar eine journalistische Nische, über die sie ihre Themen setzten. Man konnte sie nicht verhindern, musste sie also korrumpieren, was hervorragend gelang. Heute sind aus linken Ökopaxen vegane Mittelstands-Atlantiker geworden. Mancher mag "Die Linke" jetzt noch anführen, die aber mit dem Vorläufer SED/PDS mehr als etabliert war und im Westen auf Gewerkschaftsstrukturen aufbaute.

Neue Parteien haben keine Chance und damit hat auch keine neue Idee eine Chance in dieser 'Demokratie'- selbst eine AfD, die in ihren Reihen einige Talkshowsterne hatte und mit ihrem neoliberal-reaktionären Profil im Mainstream liegt, hat keine. Die Medien funktionieren hier bestens im Kampf gegen jede Veränderung. Die privaten Besitzer der Medienkonzerne haben kein Interesse daran, sich mit weiteren Funktionärseliten zu arrangieren, das ist ein Hauptproblem aufstrebender Parteien. Die öffentlich-rechtlichen werden ihrerseits von den etablierten Parteien kontrolliert, da ist die Sympathie noch bescheideneŕ.

Das haben sowohl die Piraten als auch die AfD erlebt. Für beide war und ist aber das noch größere Problem, bundesweit lebensfähige Strukturen zu bilden. In dieser kopflastigen politischen Landschaft, in der die Zentralgewalt die entscheidende ist, muss eine Partei bundesweit so aufgestellt sein, dass sie mit den etablierten konkurrieren kann. Das heißt vor allem, dass es hunderte Funktionäre braucht, die sich souverän im politischen Geschäft bewegen, nicht auffallen und nur innerhalb geplanter Aktionen für Aufsehen sorgen.

Die Schleifmaschine

Dummerweise sind die Mitglieder neuer Parteien nicht alle solche Sprechpuppen und blamieren sich damit zwangsläufig immer wieder, sobald sie sich öffentlich äußern. Bevor sich eine gefestigte Linie bilden kann, die von grauen Krawattenzombies in die Mikrophone diktiert werden kann, sind solche Parteien bereits vernichtet. Dafür sorgen jene Medien, die begierig auf die Fehler der inkompetenten Parteigänger warten, um damit ihren Boulevard zu besorgen.

Von linken Bewegungen brauchen wir erst gar nicht anzufangen. Man stelle sich vor, eine unbeholfene Bürgerbewegung verstieße auch noch gegen das Verbot, Marx zu lesen oder wäre gar gegen die "Marktwirtschaft" - sie würde schon im Keim erstickt. Diese 'Demokratie' sieht keine Alternativen vor, keine inhatlichen und schon gar keine strukturellen. Im Gegenteil; was Bürokratie und Kapital nicht direkt verhindern können, darum kümmern sich spezielle 'Dienste', die schon immer gern etwas mit "Schutz" im Namen trugen.

 facpa
In meiner Arbeit mit Kindern habe ich hundertfach das Argument gehört, jemand müsse sich nicht an die Regeln halten, weil ein anderer sich auch nicht daran gehalten habe. Bei Kindern ist es gemeinhin ausreichend, ihnen das zu illustrieren, um sie davon abzubringen. Es ist ja auch ganz einfach: Wenn ein Regelverstoß die Regel außer Kraft setzt, kann keine Regel je Geltung haben.

Wie irrsinnig ist es dann erst, wenn diejenigen, die in Form von Gesetzen und Staatsverträgen die Regeln aufstellen und umsetzen, sich einen Freibrief ausstellen, weil sie irgendwo wen wähnen, der sich auch jede Freiheit nimmt. Ich zitiere:

Es kann auch nicht sein, dass die Bürger jedem Unternehmen ihre Daten geben, aber nicht dem Staat, der die Aufgabe hat, das Leben von 80 Millionen Menschen zu schützen.

Wenn Bürger sich also von Datenkraken wie Google und Facebook über den Tisch ziehen lassen, dann zieht die Regierungschefin daraus den Schluss, der Staat müsste ebenfalls das Recht haben, völlig rücksichtslos mit der Intimsphäre aller Bürger umzugehen. Solche Argumente sind exakt auf dem oben beschriebenen kindlichen Niveau. Die Behauptung, hier würden „80 Millionen Leben geschützt“, macht es nur noch schlimmer. Als würde jeder einzelne deutsche Staatsbürger massakriert, wenn man nicht alle entrechtet und rundum überwacht. Dieser dummdreiste Putsch wird immer schlimmer.

Wir sehen alles

Dabei bleibt es auch nicht lange, und die Pfarrerstochter legt ihren Gifthauch über das nächste Grundrecht:

Da glauben manche, sie können endlich sagen, was sie schon immer mal sagen wollten. Ich frage mich, ob das gut oder schlecht ist.“

Das sagt kein schräger Diktator aus dem Dschungel, es ist kein Zitat von Stalin oder dem "Paten", das sagt die Bundeskanzlerin. Sie „schützt 80 Millionen“ vor fiktiven Terroristen durch die totale elektronische Überwachung und sorgt auch gleich dafür, dass nicht jeder sagt, was ihm einfällt. Sie verwirklicht kaum verblümt alle Träume, für die ihre Stasi noch nicht die Mittel hatte.

Die Ansage, dass ihre Spießgesellen alles über uns wissen in Kombination mit der Drohung, es könne schlecht sein, seine Meinung frei zu äußern, ist auf einem Kirchentag bestens plaziert. Wenn Gott alles sieht und alles weiß, darf das Christenkind ja auf dessen Gnade hoffen. Was die NATO über uns weiß und ihre Staatsgewalten, die mit dem Kapital in ihrer Allwissenheit um die Wette eifern, ist hingegegn gefährlich. Vielleicht gar nicht gut für uns! Es geht um nicht weniger als Allmacht, und Merkel wähnt ihre Junta dem Ziel so nahe, dass sie uns unmissverständlich droht. Auf die Knie, Untertan!

 
strw

Ich glaub, ich hab' Gen. Ist doch Gen, wenn man so durch und durch deutsch ist, dass einem ein Grundgefühl im Würgegriff hält, das jeder bewussten Hirnaktivität zuwiderläuft, das Gegenteil all dessen ist, was man denkt und auf der anderen Seite genau das hervorbringt, was die tief verachtete Volksseele täglich vor sich hin eimert? Fängt damit an: Arbeitslose sind überflüssig. Man sollte sie töten.

Also eigentlich nicht alle. Nur die, die ich sind. Ich bin jetzt ein halbes Jahr ohne Lohnjob und fühle mich scheiße deswegen. Es ist ja nicht so, dass ich nichts zu tun hätte, im Gegenteil. Privat bin ich sehr eingespannt, völlig unproduktiv bin ich auch nicht. Ich versuche sogar gerade, so etwas wie eine Firma aufzubauen, aber das ist vage und liegt nicht allein in meiner Hand. Ich will trügerische Sicherheit gegen Ausbeutung. Ich Lallsklave.

Oberstubenrein

Zweitens: Künstler sind Schnorrer. Lachhaft, das Gelaber von "Inspiration" - wenigstens sollen sie acht stunden am Tag tun, was sie halt so tun. Dazu gehört definitiv nicht auf und ab laufen, keine Idee haben und sich davor drücken, zum Beispiel Bücher voran zu bringen. Irgendwas kann man da schon schreiben, wenn man nicht ein nichtsnutziger Faulpelz ist.

Was macht der Herr also? Wer schon nicht arbeitet und trotzdem frisst, muss dann wohl wenigstens spinnerte Konsumträume haben, am besten gleich Ansprüche stellen. Klamotten, die sich kein hart arbeitender Hartarbeiter leisten kann. Haben wollen! Haben müssen! Den Fetisch bespeicheln, nachts von ihm träumen, besessen sein von Dingen. So ist er, der Hängematten-Heini, Mallorca-Manni, Florida-Flatter.

No Shit, Watson: Ich war neulich in so einem Klampfentempel und habe mich prompt verliebt. Kostet ja nur fünf Mille, das Teil. Sieht aus wie gekaut und ausgespuckt, aber dieser Klang! Unfassbar. Muss haben. Ich hat Urlaub. Rest sucht Buckelpiste für promovierten Tellerwäscher. Ach ja, überqualifiziert? Zu alt auch, so? Schade. Schade um das schöne Hirn, wer hätte das gedacht? Ich war's nicht.

 
desk

So lala launisch, die Lage hier ist zum Fürchten, versuche ich mich abzulenken. Vielleicht sollte ich mich auch ablecken, das wäre eine Möglichkeit, aber man kommt ja kaum mehr an die Zehen heran, ohne dass einem ein Wirbel durchs Zimmer springt. Ich könnte mir alte Fußballspiele angucken und mich fragen, ob man einigen, die da kicken, schon ansieht, dass sie einmal gierige alte Arschlöcher werden oder ob man schon erkennt, dass sie gierige junge sind.

Ich habe heute nach langer Zeit mal wieder einen Artikel von Don Alphonso gelesen, der mir gefallen hat. Es geht mir dezent auf die Murmeln, dass alle möglichen Leute, die es wirklich besser wissen müssen, ständig Twitterhonks und ihre Trolleria zitieren, um in ein Geheul einzufallen über verlotterte Sitten, schreckliche Feministas und andere depperte Zeiterscheinungen.

Bringt gar nichts und geht bloß den Aufmerksamkeitsvampiren auf den Schleim. Was er heute schreibt, liefert aber endlich einmal Kontext und zeigt deutlich auf, wie der Apparat funktioniert, den Denunzianten und moralische Extremisten betriebsbedingt am besten bedienen. Danach kann nichts mehr kommen, und es wäre an der Zeit, sich anderen Themen zuzuwenden. Das gilt auch für Herrn von Leitner, bitte, oder Hartmut oder Burks oder und und.

Ich rede gern

Womit wir bei der Blogumschau sind, im zehnten Jahr, einmal rauf und runter. Ich wundere mich darüber, wie viele der Kollegen offenbar kein Interesse haben, miteinander zu kommunizieren. Bislang hat es nur einer fertiggebracht, meine Antwort auf sein Geschwurbel in den Mülleimer zu routen, aber ich meine das eben nicht passiv. Ich selbst finde es selbstverständlich, ab und an bei den Kolleg/innen etwas Senf aufzustreichen (nicht bei allen, aber bei fast allen). Ich lese auch die Kommentare bei anderen, und da gibt es eben eine ganze Charge, die Texte anderer offenbar keiner Bemerkung für würdig halten. Kann ich nicht verstehen.

Ich mache keinen Hehl daraus, ich glaube, Kommentare sind auch eine Art Applaus. Ist das auch so eine Art Konkurrenzgebaren, dass man den Kollegen nicht beachtet, weil man ihm nicht mehr gönnt als man selbst einfährt? Was mich dabei wundert, ist nicht zuletzt das Schweigen derer, die sich sichtbar auseinander entwickeln. Das würde es doch gerade interessant machen, zu erfahren, was jemand über mich denkt, der die Dinge offenbar anders sieht. Ich wüsste gern wenigstens, warum bei einigen Funkstille herrscht. Ausdrücklich akzeptiere ich die Ausrede nicht, man habe "keine Zeit".

Mag es Desinteresse sein, Enttäuschung, Frust? Schreiben die anderen so ein langweiliges Zeugs? Sind sie noch nicht in den erlauchten Kreis emporgestiegen, es nicht wert, beschmutzt man sich mit solchen Kontakten? Was hält gerade diejenigen, die regelmäßig Weltbild liefern, Moral absondern, Bären erklären, Urteile sprechen und Texte absondern, davon ab, den Kolleg/innen die Meinung zu sagen? Ich bin immer befremdet, wenn Menschen Reden halten, aber nicht mit anderen reden. Mag sein, dass ich Politik einfach noch immer nicht verstanden habe.

p.s.: Dass ich selbst einigen öfter applaudieren sollte, weiß ich. Ich verspreche nichts ;-)

 
facpaIn den Kommentaren hat mich jüngst jemand auf einen Artikel aufmerksam gemacht, in dem das Autofahren der Zukunft angepriesen wird: Man könne dann auf allen Wegen "das Büro" ins Auto verlegen, im Auto leben quasi, das ganz von selbst fährt. Ein Grund, Neuländern wieder einmal zu erklären, was "Facepalm" bedeutet (siehe Abbildung). Doch, das gibt es schon. Es nennt sich "Eisenbahn". Ich lasse die Hand einfach an Ort und Stelle, wissend, dass aus gut gewaschenen Schädelschwämmen jetzt der Befehl ans Plapperwerk ergeht, etwas von "unpünktlich" und "Streik" zu faseln.

Mein Lieblingspropagandabrei ist übrigens: "längster Streik in der Geschichte der Bahn AG". Haben sie gesagt, überall. Ich habe einige beliebige Personen gefragt, wie lange es denn schon die Bahn AG gebe, die meisten antworteten mit dreistelligen Zahlen. Richtig ist: 21. Die Bahn AG wurde 1994 gegründet. Nächstes Jahr werde ich einmal nach dem längsten Streik in ihrer Geschichte fragen. Mal sehen, wer da mit sechs läppischen Tagen auskommt. Im übrigen bitte ich hier einmal um einen Vergleich der Verzögerungen im Schienenverkehr mit denen auf der Straße. Aber zurück zum Thema ...

Die geniale Idee, man könne gar zu mehreren in einem Z-Auto sitzen, finde ich ebenfalls großartig. Ähm, das geht nämlich bislang nicht? Man könnte nicht einfach die Autos besteigen, die es schon gibt, jemanden ans Lenkrad lassen und fröhliche Dinge tun? "Lieber saufe ich einen Eimer Bremsflüssigkeit", wird sich der Pneuteutone sagen, der wilde Einzelgänger, nein -fahrer, dessen Individualität auf zwei Säulen beruht: Seiner Karre und seinem Fahrstil. Spätestens letzterer ist in der Regel ein guter Grund, nicht zuzusteigen. Er will ja aber auch gar nicht. Der große Isolator ist die Allegorie auf das zum Lebensstil verklärte Prinzip "divide et impera".

Sparprogramm

Was bleibt, ist der Fahrspaß, zumal im Land der Freiheit qua Tempo unlimited. Wem fällt da ein solcher Tinnef aus dem zerebralen Regal, dass er Selbstfahrautos für eine gute Geschäftsidee hält? Ich will gar nicht auf das Problem eingehen, wenn so ein Ding einen Bums baut oder großangelegtes Hacken der Elektronik die Straßen in Schrotthalden verzaubert. Das sei mal alles geschenkt. Ich frage mich eben nur, wie man darauf kommt, den einzigen Aspekt zu erwürgen, der Autofahren attraktiv macht.

Vielleicht habe ich auch wieder keine Ahnung und verpenne den Trend. Vielleicht ist Carrerabahn ohne Regler viel geiler. Man könnte auch einfach anhand medizinischer Parameter errechnen, wer gewinnt und nur noch das Ergebnis auf einem Händi anzeigen. Fußball ohne Spieler geht doch auch. Man geht ins Stadion, frisst Würstchen, säuft Bier, rülpst Wikingerlieder in den Wind und liest auf der Anzeigetafel die Zahlen vom Toto. Das schont auch den Rasen.

Vielleicht ist Golf ohne Ball der neue Renner. Schnaps ohne Alkohol. Sex ohne Partner. Gassi ohne Hund. Kauen ohne Essen. Häuser ohne Bewohner. Arbeit ohne Lohn. Strafe ohne Vergehen. Justiz ohne Recht. Demokratie ohne Volk. Sender ohne Empfänger. Warte, ich erkenne da ein Muster ...

 
ks

Wenn ich etwas über Politik wissen will, dann sind die zentralen Fragen: Wer fällt welche Entscheidungen, wie und wann, unter welchen Bedingungen? Mit diesem Einstieg kann man sehr schnell erkennen, wie die Qualität politischer Betrachtungen ist, vor allem sogenannte "Berichterstattung". Gelegentlich erfahren wir noch, was auf einer bestimmten Ebene entschieden wird, z.B, im Bundestag. Das Wie und die dazugehörigen Bedingungen sind in der Regel schon kein Thema mehr.

Dies aber wäre die Aufgabe aller Aufklärung, der selbstredend jede Geheimhaltung im Wege ist. Es gibt Gelegenheiten, da blitzt so etwas auf, weil Vorgänge öffentlich werden. Es wäre die Aufgabe der Medien, das dann zu verbreiten und zu erläutern, ohne sich "mit einer Sache gemein" zu machen. Heute lese ich etwa folgendes:

Dass der Westen "ISIS" unterstützte, konnte man bisher wissen, wenngleich im medialen Freund/Feind-Schema immer der Eindruck erweckt wird, dergleichen seien Pannen oder Versehen. Wenn jetzt aber das Pentagon selbst mitteilt, dass es die Entstehung von ISIS hat kommen sehen, kann man das so nicht mehr darstellen.

Keine Überraschung

Den Amerikanern war bekannt, dass die gegen Assad ausgerüsteten Kämpfer "ein salafistisches Kalifat gründen" wollten und den "Irak destabilisieren" könnten. Sie hielten aber selbst das Entstehen des Kalifats für begrüßenswert, als Einflusszone gegen Assad. Die Strategie der 'Hurensöhne', die zu 100% gescheitert ist, von Pahlevi über Saddam und Gaddafi bis hin zu Al Qaeda, wurde auch auf ISIS angewendet. Das erwartbare Chaos folgte. Wer also an Politik und Geostrategie interessiert ist, muss fragen, wer warum dennoch so entschieden hat. Ich kenne kein deutsches Massenmedium, dass dieser verdammten Pflicht nachkommt.

Stattdessen wird jeder, der im inflationär Geheimen nach Erklärungen sucht - und sie womöglich findet - diskreditiert. Die Medien, hier ein Beispiel aus dem Bahnstreik, (JavaScript erforderlich, Kommentar und via hier) verbreiten lieber ein eindimensionales Bild, das politische Leitlinien erkennen lässt.

Dazu passt auch, dass ein Bericht, der sich vordergründig kritisch gibt, sogleich auf das Dementi der 'Kritisierten' hinweist. Der Geheimdienst, der ständig versagt und nichts weiß, aber wichtig ist, weil er durch seine 'Aufklärung' für Sicherheit sorgt. Der direkte Vergleich zur Darstellung Weselskis zeigt: Es wird stets die Meinung einer bestimmten politischen Linie verstärkt, einmal als "Kritik" "aus der Politik", ohne zu benennen, wer damit gemeint ist, einmal als "Zurückweisung" von Kritik, ohne auf die Motive derer hinzuweisen, die da etwas zurückweisen, was nur zu offensichtlich ist.

Ebenso verhält es sich mit der Kooperation bzw. Identität von Nazis und "Verfassungsschützern". Nachdem(!) ein Verbotsverfahren gegen die NPD gescheitert war, weil der VS überall seine Leute in der Partei hatte, sind jetzt wieder elf seiner Mitarbeiter als Funktionäre der Partei genannt worden. Es werden viele mehr sein, vermute ich, aber was haben allein diese elf noch dort zu suchen? Wo vor allem wird diese Frage erörtert, wer weist darauf hin, dass Nazis und Verfassungsschützer dutzendweise dieselben Personen sind?

Darf nicht, kann nicht

Wenn einmal, in aller Kürze, kritische Fragen gestellt werden, muss man sich schon darüber freuen, selbst wenn wieder die harmloseste mögliche Interpretation gleich zur Überschrift wird. Totales Versagen hat als Ursache für die Vorgänge zu gelten, Absicht wird von vornherein ausgeschlossen. Niemand fragt sich, wie totale Versager so erfolgreich für eine Sache arbeiten können, die eben ausgeschlossen wird. Der Verfassungsschutz steuert Nazis? Der BND bespitzelt Bundestag und heimische Industrie? Kann ja gar nicht!

Eine gute Alternative zur Verschwörungstheorie ist die Religionssoziologie. Will man eine Religion verstehen, nutzt es nichts zu mutmaßen, es hätten sich einige Mächtige zusammengetan, um die Menschen mit Märchen abzuspeisen und in Knechtschaft zu halten. Solche Systeme entwickeln sich und bilden stabile Strukturen aus. So wie die Religion der Soziale Marktwirtschaft® mit ihrer Parlamentarische Demokratie®. Deren Anhänger klären ebenso wenig auf wie ein Pfarrer über den Glauben an höhere Wesen.

Die um sich greifende Besetzung politischer Posten mit Pfarrern und Kirchenfunktionären ist kein Zufall. Aufklärung ist der Feind des Glaubens, daher arbeiten alle Instanzen daran, sie einzudämmen. Die kurze Blüte aufklärerischer Massenmedien ist vorbei, ihre Produktion unterliegt denselben mythischen Zwängen wie die Verteidigung des modernen Glaubens gegen jeden Fortschritt. Der Kampf ist derselbe wie immer, und wer sich trösten will, mag auf die Macht der Wahrheit setzen. Die kann man unterdrücken, manchmal für Jahrhunderte, aber nicht für immer. Das Sein ist da ein unverwüstlicher Verbündeter des aufgeklärten Bewusstseins.

 
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Die Weltwirtschaftskrise zeigt ihre Zähne. Der Konzentrationsprozess schreitet voran; der Marktführer verdrängt die Konkurrenz, Lohnabhängige werden entlassen. Es wird gestreikt, wochenlang, die Betriebsleitung wird von der Belegschaft ausgesperrt.

Überwachung greift um sich, "Linksextremismus" wird großflächig verfolgt, im Namen von "Freiheit" und "Gerechtigkeit".
Der Landesvater ist ein ehemaliger Mörder in Robe, ein Nazirichter, der die Praxis der Überwacher - die meisten von ihnen ebenfalls Nazis - forsch verteidigt. Faschisten säubern den Staatsdienst von Antifaschisten.
Das Volk betet und besucht "Informationsgotesdienste".
Panorama, 10. März 1975 (knapp 23 Minuten).

"Es wird wohl keine Arbeit mehr geben", wissen die Arbeiter eines anderen Werks, das geschlossen wird, denn die Arbeitslosigkeit in der Region "liegt schon bei sechs Prozent", bald vielleicht bei zwölf Prozent. Bundesweit sind mehr als eine Million Menschen arbeitslos, was als Katastrophe empfunden wird. Kaum jemand macht sich hier die Illusion, man könne einfach wieder Arbeit finden.

Science Fiction

Der Zusammenhang zwischen Wirtschaftslage und Arbeitslosigkeit wird noch unmittelbar verstanden, niemand beschuldigt die Arbeitslosen. Arbeiter und Familien glauben fest an das Versprechen auf einen Arbeitsplatz fürs Leben. Panorama (11.08.1975) wagt den Systemvergleich mit der DDR (ab 07:17). Viele DDR-Bürger kennen die Ursache der Arbeitslosigkeit im Westen: Der Ausländer ist schuld. Überrascht ist hier niemand, dass der private Besitz von Produktionsmitteln zu solchen Verhältnissen führt.

Eine Science Fiction Landschaft. Man vergleiche: Sechs Tage Bahnstreik werden als der "längste Streik in der Geschichte der Bahn AG" an den Kiosken verkauft. Die Arbeitslosigkeit in der Währungszone liegt stabil bei knapp zwölf Prozent, regional herrscht wirtschaftlicher Kahlschlag. Mit der nächsten großen 'Krise' ist ständig zu rechnen, substanzielle Verbesserung nicht zu erwarten. Die Verfolgung von "Linksextremisten" in der geschilderten Form ist Geschichte, überwacht werden inzwischen alle Menschen, anlasslos. Was "Produktionsmittel" sind, weiß kaum mehr jemand. Von „Union Busting“ hat noch nie wer gehört. Übers Meer kommt der Ausländer und raubt uns jede Hoffnung.

 
box

Um die politischen Tätigkeiten von Parlamenten und Regierungen, ihren Ablegern und Zuträgern, Lobbyisten und Behörden und den ganzen Rest noch zu verstehen, ist Politologie schon lange nicht mehr die richtige Wissenschaft (man darf auch bezweifeln, dass das je eine war). Schon gar nicht kommt man dem bei, wenn man die Herrschaften als Autoritäten bebuckelt und sie nicht in jeden erdenklichen Zweifel zieht. Wenn man dann aber versucht, sich noch irgend einen Reim zu machen, schallt es aus dem Betrieb "Verschwörungstheorie!".

Nun, die Theorie der Verschwörungen ist eine, die Not tut, spätestens, wo die Mafia regiert. Nein, das ist keine Metapher, siehe B wie "Berlusconi" zum Beispiel. Das ist aber Deutschland hier, da läuft das alles dezent eleganter, zum Beispiel, indem die Personalabteilung des Verteidigungsministeriums sich mit Heckler&Koch berät. Man ist halt unter sich, und genau das ist das oberste Prinzip jeder Verschwörung: Gemeinsame Interessen verfilzen, gegen alle Gesetze, im Schatten, verschwiegen.

Drohung mit der Pflicht

Wie schon einige Male hier betont, ist jede Beschäftigung mit Geheimdiensten notwendig eine Theorie der Verschwörung, weil die 'Dienste' eben konspirativ arbeiten, per definitionem. Deshalb ist es auch extrem wichtig, nein, wäre es, sie streng zu kontrollieren. Was aber haben wir? Losgelassene Rechtsbrecher, die das Erbe ihrer Gründungsnazis unkontrolliert ausüben. Die Kanzlerin, ihr Amt, ihre Partei und deren zuständige Minister haben nie versucht, das zu ändern. Die koalitionäre SPD hat neulich immerhin damit gedroht, ihre verfassungsgemäße Pflicht zu tun.

Und jetzt? Wird ein Persilscheinspender gesucht, der dafür sorgt, dass die Dienste ihre Geheimhaltung gegenüber dem Parlament aufrecht erhalten können. Dieser permanente Verfassungsbruch wird also weißgewaschen, indem man so tut, als erführe irgend ein Freund und Helfer von den Schnüfflern, was diese so tun. Dann verkündet er, das habe alles seine Ordnung, und das nennen sie dann "Kontrolle". Noch einmal, zum in die Stirn Ritzen: Kein Geheimdienst darf irgend ein Geheimnis vor dem Parlament haben. Niemals. Alles andere ist sogar eine besonders finstere Verschwörung.

Wie dumm ist noch realistisch?

Man könnte das alles als Versagen auslegen, sich vormachen, sie könnten es halt nicht besser. Das wäre der Ausweg aus der Diagnose "Verschwörung". Dann müsste man aber erstens feststellen, dass so etwas nicht in Regierungen gehört und nicht in Ausschüsse. Wer zu dumm ist, das Grundgesetz zu verstehen, hat dort nichts zu suchen. Zweitens aber fragt man sich, wann Versagen galaktischen Ausmaßes denn jedwede Konsequenzen nach sich zieht. Dazu ein anderes Beispiel, das hier zuletzt besprochene:

Die aktuelle Völkerwanderung aus Nordafrika über das Mittelmeer ist nicht nur als solche ein Problem, die "Lösung" in Form von Schiffchenversenken und Verfolgung von Schleppern so hirnfrei wie zynisch. Die Situation verschlimmert sich aber drastisch durch die Lage in den Zielstaaten, die Länder Südeuropas. Seit Jahren war ersichtlich, dass das von der NATO verursachte Chaos zur Massenflucht führt. In derselben Zeit, bis heute ungebrochen, sorgt die EU mit ihren Kapitalpartnern für das Austrocknen der Staaten Südeuropas. Die Infrastruktur dort ist kaum mehr vorhanden, die medizinische Versorgung selbst für die Einheimischen nicht mehr ausreichend.

Die Panne als Weg

Anstatt also diese Länder mit allen nötigen Mitteln auszustatten, um eine besonders gute Infrastruktur auszubauen, passiert das Gegenteil: Alles, was irgend einem Investor Geld bringt, muss verschleudert werden, alles, was Kosten verursacht, wird dichtgemacht. In tränenreichen Feiertagsreden werden ergänzend das Erstarken von Rechtsextremismus und das Massensterben auf dem Meer bedauert. Nun frage ich mich, wo der Aufschrei bleibt angesichts derart unfassbarer Dummheit und eines Versagens, das man nicht steigern könnte, würde man absichtlich alles falsch machen.

Es kann natürlich auch sein, dass die Schreihälse, die ihre Leser, Zuschauer und Wähler mit dem VT-Vorwurf abbürsten, uns etwas ganz anderes deutlich machen wollen: dass sie nämlich zur Kenntnis nehmen, wie manche allmählich notieren, dass etwas, das aussieht wie Absicht, riecht wie Absicht und wirkt wie Absicht, Absicht ist. Der Titel "Verschwörungstheoretiker" folgt also dem Trend allen Neusprechs, und was einmal eine Beleidigung war, ist heute ein Ausdrucks des Respekts.

 
jupp

Wie waren gleich noch die christlichen Werte? Ich habe schon lange verstanden, was die Betonung des "jüdisch-christlichen Abendlandes" und seiner angeblichen Werte bedeutet, und inzwischen wird es sichtbar. Die verbrämte Religiosität taugt nur zu einem, nämlich zum Ausschluss aller Menschen, die eben nicht dazugehören. "Diskriminierung" nennt sich das Spiel, und am Ende ist es ebenso rassistisch wie es gegenaufklärerisch ist. Die Menschenrechte werden durch das Feindbild und das ihm unmittelbar folgenden Feindrecht teilbar. Damit sind sie natürlich ausgelöscht, aber der Westmensch wähnt sich auf der richtigen Seite, weil er nicht sehen mag, dass die nicht im Norden oder Süden ist, bei den Christen oder Muslimen, sondern oben, wo er gar nicht hin kommt.

Ich frage mich oft, wie militärische Verbrechen geplant werden, die freilich unter "Politik" firmieren. Sitzen da ein paar alte Männer zusammen und einer sagt: "Lasst uns was zerstören und viele Leute töten"? Was ich heute lese, raubt mir nur deshalb nicht den Atem, weil ich mich längst daran gewöhnt habe, dass Menschen massenhaft entrechtet und ermordet werden. Die NATO hat den Iran (noch unter Pahlevi) aufgerüstet, dann den Irak, Saudi-Arabien, die Taliban, die 'Opposition' gegen Syrien, hat Libyen teils boykottiert, teils ebenfalls bewaffnet, verfuhr ähnlich mit den Kurden, die erst als Terroristen galten und dann auch bewaffnet wurden.

Die NATO hat Afghanistan und den Irak besetzt und teils zerstört. Sie hat Libyen zerstört. Die bewaffneten Horden aus Taliban, Al Qaeda, irakischer Armee und sonstigen Mördern haben die gesamte Region ins Chaos gestürzt. Die NATO hat reagiert, indem sie immer mehr Waffen geschickt hat. Das ist nur ein Teil des Problems, da ist noch nicht näher erwähnt, was das verhätschelte Fundamentalistenregime in Saudi-Arabien in der Region veranstaltet oder die Destabilisierung Ägyptens, Algeriens und Tunesiens für Folgen zeitigt. Die Menschen in Nordafrika geben allmählich auf. Viele von ihnen wollen es in Europa versuchen.

Let's Destroy Someone

Was tun wir? Wir gehen hin und zerstören ihre Boote. Nehmen Menschen fest. Töten vermutlich wieder welche. Wir gehen hin und zeigen ihnen, dass es keine Hoffnung gibt. Bloß weil wir eure Länder zerstören, habt ihr noch lange nichts bei uns verloren. Baut halt wieder auf, vielleicht gibt es sogar Kredite von Weltbank und IWF.

Wer zynisch genug ist, dass ihm das am Arsch vorbei geht, fragt sich aber vielleicht noch, wo da das Sicherheitskonzept ist. Wie war das noch? Wir führen Krieg gegen Terroristen? Welche genau? Wir gehen hin und zerstören den Nachbarkontinent zu unserer Sicherheit? Wir schützen uns vor Terroristen, indem wir nebenan Millionen Menschen entwurzeln, sie an tägliches Grauen gewöhnen, zu einer Existenz zwischen Leben und Tod verdammen? Das tun wir ganz nebenbei im Namen der Menschenrechte?

Fefe hat heute die VT aufgeworfen, das könne ein Plan der Amerikaner sein, sich die Konkurrenz aus Europa vom Hals zu halten. Eine These, die in der entschärften Form noch mehr Sinn ergibt: Die USA führen einen 'Krieg', der sie wieder einmal nicht erreichen kann, auf Kosten zweier Kontinente, und finden kollateral den Grund, alle Welt permanent zu überwachen. Alles, was es brauchte, war ein einziger Anschlag auf ihrem Territorium. Seitdem ist ihr Krieg der Rassen ein Problem anderer Leute.

Herrenopfer, Täterplebs

Ich erinnere aus diesem Anlass daran, wie die Saat hier aufging; wie ein bewährtes Muster die Reihen der Rassisten geschlossen hat gegen die neuen Untermenschen:

So spielen bei Migranten aus dem Nahen Osten auch genetische Belastungen, bedingt durch die dort übliche Heirat zwischen Verwandten, eine erhebliche Rolle und sorgen für den überdurchschnittlich hohen Anteil an angeborenem Schwachsinn und anderen Erbkrankheiten.

Damit durchseuchen sie Deutschland und Europa. Es ist immer dasselbe. Wenn man erst einmal "drüber redet", wird auch wieder marschiert. Erbarmungslos. Die Täter, das sind „Schlepper, Terroristen, Illegale, Schmarotzer“. Opfer ist das Herrenvolk, das sich dagegen schützen muss. Wir Verteidigen nur unsere Freiheit, jetzt an den Küsten Nordafrikas.

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