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	<title>Kommentare zu: Dieses Blog wird geschlossen</title>
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	<description>mehr Demokratie wagen</description>
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		<title>Von: David</title>
		<link>http://feynsinn.org/?p=1007#comment-4142</link>
		<dc:creator>David</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Jan 2009 15:27:48 +0000</pubDate>
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		<description>Blogs a la feynsinn sind wohl mit Abstand die zivilisierteste Art mit friedlichen Mitteln in einer intelligenten und glaubwürdigen Sprache Aufklärungsarbeit für seine Mitbürger zu leisten.
Allerdings muss der Leser diese Sprache auch versteh&#039;n.
Was aber soll der Mensch mit solchen Informationen anfangen, im Land der Richter-und-Henker-und-Pappnasen, wo Du-Bist-Deutschland-Sucht-Den-Superstar-Sinns-Titten-Tresen-Und-Exkremente-Im-Dschungelkamp-Kultur-Killer mit all ihren Maden-Fressern den Menschen die neuen Marionetten der Wirtschaft von Talkshows bis zum Kanzleramt als Fortschritt verkaufen und die Agitation-und-Propaganda-Marschrichtung vorgeben? wo Milliardäre mit Adolf im Vornamen als Opfer bezeichnet werden, wenn sie tausende von Jobs und damit Existenzen aufs Spiel setzen, weil sie sich so nebenbei um ein paar hundert Millionen verzockt haben?
Die Mehrheit der Bürger, das sogenannte Volk also, hat Angst vor Veränderungen, in welche Richtung auch immer, unabhängig vom sozialen Stand und vom Bildungsniveau. Bildung ist eben mehr als Schulbildung oder gar Elitenbildung (warum nur Eliten mich immer an Diktaturen erinnern?).
Blogs wie dieses hier erreichen garantiert außer ihrer Zielgruppe auch neue Leser, für die es eine befreiende Erfahrung sein wird, mal den eigenen Verstand zu benutzen, anstatt sich weiter von MedienMonarchen manipulieren zu lassen.
D.h.: Politische Blogs wirken als Verstärker, was ja weitaus mehr ist, als zu Beginn der Bloggerszene vermutet werden konnte. Und diese Wirkung wird auch noch zunehmen. Die ganze Hetze der Millardärspresse, Vorratsdatenspeicherung, Onlineüberwachung, Bundestrojaner u.drgl. mehr sind u.a. auch der Bedrohung durch die Freie Meinungsäußerung im Netz geschuldet. Um dem Überwachungsstaat in die Fratze zu blicken braucht man nicht nach China reisen. Für diese Art von Menschen sind wir alle Terroristen, weil wir frei denken und nicht Sklaven der Wirtschaftsfaschisten sein wollen.
Blogs wie feynsinn wirken ... langsam..., aber bestimmt!
Solange also die Zivilisation noch eine Chance hat und die Barbaren ihr Ziel nicht erreicht haben, würde ich diesen Blog weiter betreiben.
Huch, ein neuer Stern ist geboren: http://wareluege.wordpress.com/, soeben entdeckt.
Derartige Blogs müssen im Netz dermaßen wuchern, daß sogar Tante Erna darauf stößt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Blogs a la feynsinn sind wohl mit Abstand die zivilisierteste Art mit friedlichen Mitteln in einer intelligenten und glaubwürdigen Sprache Aufklärungsarbeit für seine Mitbürger zu leisten.<br />
Allerdings muss der Leser diese Sprache auch versteh&#8217;n.<br />
Was aber soll der Mensch mit solchen Informationen anfangen, im Land der Richter-und-Henker-und-Pappnasen, wo Du-Bist-Deutschland-Sucht-Den-Superstar-Sinns-Titten-Tresen-Und-Exkremente-Im-Dschungelkamp-Kultur-Killer mit all ihren Maden-Fressern den Menschen die neuen Marionetten der Wirtschaft von Talkshows bis zum Kanzleramt als Fortschritt verkaufen und die Agitation-und-Propaganda-Marschrichtung vorgeben? wo Milliardäre mit Adolf im Vornamen als Opfer bezeichnet werden, wenn sie tausende von Jobs und damit Existenzen aufs Spiel setzen, weil sie sich so nebenbei um ein paar hundert Millionen verzockt haben?<br />
Die Mehrheit der Bürger, das sogenannte Volk also, hat Angst vor Veränderungen, in welche Richtung auch immer, unabhängig vom sozialen Stand und vom Bildungsniveau. Bildung ist eben mehr als Schulbildung oder gar Elitenbildung (warum nur Eliten mich immer an Diktaturen erinnern?).<br />
Blogs wie dieses hier erreichen garantiert außer ihrer Zielgruppe auch neue Leser, für die es eine befreiende Erfahrung sein wird, mal den eigenen Verstand zu benutzen, anstatt sich weiter von MedienMonarchen manipulieren zu lassen.<br />
D.h.: Politische Blogs wirken als Verstärker, was ja weitaus mehr ist, als zu Beginn der Bloggerszene vermutet werden konnte. Und diese Wirkung wird auch noch zunehmen. Die ganze Hetze der Millardärspresse, Vorratsdatenspeicherung, Onlineüberwachung, Bundestrojaner u.drgl. mehr sind u.a. auch der Bedrohung durch die Freie Meinungsäußerung im Netz geschuldet. Um dem Überwachungsstaat in die Fratze zu blicken braucht man nicht nach China reisen. Für diese Art von Menschen sind wir alle Terroristen, weil wir frei denken und nicht Sklaven der Wirtschaftsfaschisten sein wollen.<br />
Blogs wie feynsinn wirken &#8230; langsam&#8230;, aber bestimmt!<br />
Solange also die Zivilisation noch eine Chance hat und die Barbaren ihr Ziel nicht erreicht haben, würde ich diesen Blog weiter betreiben.<br />
Huch, ein neuer Stern ist geboren: <a href="http://wareluege.wordpress.com/" rel="nofollow">http://wareluege.wordpress.com/</a>, soeben entdeckt.<br />
Derartige Blogs müssen im Netz dermaßen wuchern, daß sogar Tante Erna darauf stößt.</p>
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	<item>
		<title>Von: Kaboom</title>
		<link>http://feynsinn.org/?p=1007#comment-4140</link>
		<dc:creator>Kaboom</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Jan 2009 14:47:33 +0000</pubDate>
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		<description>Achja, kleine Ergänzung: Die &quot;Gegenöffentlichkeit&quot; ist eine feine Möglichkeit für beide &quot;Seiten&quot;, ihre Interessen ohne Schaden zu vertreten. Wir, die Blogger und Betreiber kritischer Websites betreiben kontinuierlich Selbstbefriedigung. Und zwar dadurch, das wir Leute, die ohnehin auf unserer Seite stehen informieren. Leute also, die nicht überzeugt werden müssen. Und fühlen uns extrem gut dabei. Effekt: Ein klein wenig mehr als Nullkommanull
Ist so ähnlich wie bei Attac. Die für die &quot;Mächtigen&quot; bequemstmögliche APO. Bruzzelt seit Jahren ohne signifikante Effekte im eigenen Saft vor sich hin, ohne jene zu stören, die aktuell Politik machen / die &quot;Macht haben&quot;. Und alls sind zufrieden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Achja, kleine Ergänzung: Die &#8220;Gegenöffentlichkeit&#8221; ist eine feine Möglichkeit für beide &#8220;Seiten&#8221;, ihre Interessen ohne Schaden zu vertreten. Wir, die Blogger und Betreiber kritischer Websites betreiben kontinuierlich Selbstbefriedigung. Und zwar dadurch, das wir Leute, die ohnehin auf unserer Seite stehen informieren. Leute also, die nicht überzeugt werden müssen. Und fühlen uns extrem gut dabei. Effekt: Ein klein wenig mehr als Nullkommanull<br />
Ist so ähnlich wie bei Attac. Die für die &#8220;Mächtigen&#8221; bequemstmögliche APO. Bruzzelt seit Jahren ohne signifikante Effekte im eigenen Saft vor sich hin, ohne jene zu stören, die aktuell Politik machen / die &#8220;Macht haben&#8221;. Und alls sind zufrieden.</p>
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	</item>
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		<title>Von: Kaboom</title>
		<link>http://feynsinn.org/?p=1007#comment-4139</link>
		<dc:creator>Kaboom</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Jan 2009 14:38:11 +0000</pubDate>
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		<description>@John Dean:
Bei der SPD-Sache: Viel Spass. Und eine Prognose: Spätestens nach 2 Jahren gibst Du es dran. Die SPD köpft gerade nach und nach alles, was nicht zu Netzwerkern und Seeheimern riecht, vor. Das alte Problem: Die SPD ist nicht links, tut aber so. Solange sie entweder in der Oppsition ist, oder aber - wie aktuell - wenn es sich un nicht durchsetzbare Positionen handelt.

@Flatter:
Schaut man sich in den Blogs um, so hat mal dieser, mal jener Blogger eine &quot;Sternstunde&quot;. Häufig werden dann von anderen Blogs Links drauf gesetzt (wenn die &quot;Sternstunde&quot; entdeckt wird) etc.
Gäbe es eine zentrale Platform (wobei die ständigen Blogger natürlich gut gewählt sein müssten) auf der jeder Blogger Gastbeiträge (nach Prüfung) stellen könnte, wäre die &quot;Reichweite&quot; (die IMHO das prinzipielle Problem ist) wesentlich höher als aktuell.
Das ganze ist ein fulltime-job, es geht also im Kern darum, die Sache auf professionelle Füsse zu stellen. Denn Spiele Amateur gegen Profi haben in aller Regel immer den gleichen Ausgang.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@John Dean:<br />
Bei der SPD-Sache: Viel Spass. Und eine Prognose: Spätestens nach 2 Jahren gibst Du es dran. Die SPD köpft gerade nach und nach alles, was nicht zu Netzwerkern und Seeheimern riecht, vor. Das alte Problem: Die SPD ist nicht links, tut aber so. Solange sie entweder in der Oppsition ist, oder aber &#8211; wie aktuell &#8211; wenn es sich un nicht durchsetzbare Positionen handelt.</p>
<p>@Flatter:<br />
Schaut man sich in den Blogs um, so hat mal dieser, mal jener Blogger eine &#8220;Sternstunde&#8221;. Häufig werden dann von anderen Blogs Links drauf gesetzt (wenn die &#8220;Sternstunde&#8221; entdeckt wird) etc.<br />
Gäbe es eine zentrale Platform (wobei die ständigen Blogger natürlich gut gewählt sein müssten) auf der jeder Blogger Gastbeiträge (nach Prüfung) stellen könnte, wäre die &#8220;Reichweite&#8221; (die IMHO das prinzipielle Problem ist) wesentlich höher als aktuell.<br />
Das ganze ist ein fulltime-job, es geht also im Kern darum, die Sache auf professionelle Füsse zu stellen. Denn Spiele Amateur gegen Profi haben in aller Regel immer den gleichen Ausgang.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: flatter</title>
		<link>http://feynsinn.org/?p=1007#comment-4137</link>
		<dc:creator>flatter</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Dec 2008 23:17:42 +0000</pubDate>
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		<description>@kaboom:
John Dean weist in die richtige Richtung:
Natürlich können wir Politik (noch) nicht &quot;machen&quot; und hinken zwangsläufig hinterher. Gegenöffemtlichkeit will aber auch gar nicht mehr, als aufzuklären. Die Lügen haben in unserem Fokus immer kürzere Beine. Und die &quot;Macher&quot; sind darauf angewiesen, daß sie ihre &quot;Wahrheiten&quot; verkaufen. Auch wenn wir sie nie einholen, können wir sie ihrer Unglaubwürdigkeit überführen. Das ist das dicke Brett, das wir zu bohren haben. Sollte Gegenöffentlichkeit je funktionieren, kann sie namhafte Systemträger so bloßstellen, daß sie noch so schnell neue Inputs geben können -  sie würden nicht mehr genügend Empfänger finden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@kaboom:<br />
John Dean weist in die richtige Richtung:<br />
Natürlich können wir Politik (noch) nicht &#8220;machen&#8221; und hinken zwangsläufig hinterher. Gegenöffemtlichkeit will aber auch gar nicht mehr, als aufzuklären. Die Lügen haben in unserem Fokus immer kürzere Beine. Und die &#8220;Macher&#8221; sind darauf angewiesen, daß sie ihre &#8220;Wahrheiten&#8221; verkaufen. Auch wenn wir sie nie einholen, können wir sie ihrer Unglaubwürdigkeit überführen. Das ist das dicke Brett, das wir zu bohren haben. Sollte Gegenöffentlichkeit je funktionieren, kann sie namhafte Systemträger so bloßstellen, daß sie noch so schnell neue Inputs geben können &#8211;  sie würden nicht mehr genügend Empfänger finden.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: John Dean</title>
		<link>http://feynsinn.org/?p=1007#comment-4135</link>
		<dc:creator>John Dean</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Dec 2008 23:03:25 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;b&gt;Die Zeit reift&lt;/b&gt;

Ein guter Gedanke benötigt - und das mag sehr unangemessen erscheinen - doch recht oft viel und lange Zeit, um sich gegen eine Vielzahl schlechterer Gedanken durchzusetzen. Das gilt besonders, wenn es sich hier gleich um mehrere gute Gedanken handeln sollte und dazu um etwas, was - gemessen am Mainstream - neu ist oder im Zusammenhang des Mainstreams jedenfalls neu wirkt.

(ähem, nunja: der gute alte Linksliberalismus hat bereits mindestens 150 Jahre auf dem Buckel - und doch...)

Die teils fundamentale Kritik gegen den heutigen Mainstream der Politik, das Eintreten für das Wahre und Gute, und gegen den allzu alltäglichen Wahnsinn von verdrehtem PR-Sprech:

All dies fällt auf fruchtbaren Boden.

Die Zeit reift.

Das, was ich hier eben geschrieben habe, mag im ersten Moment etwas esoterisch wirken und ungeeignet sein, um das Gefühl aus Überdruss und Verdrossenheit aufzuheben. Ich aber weiß:

&lt;i&gt;Bereits ein einziges gutes Wort&lt;/i&gt;, ein einziger guter Gedanke kann mehr bewirken, kann sogar nachhaltiger wirken als eine ganze Armee bezahlter Lügner (z. B. PR) oder nahezu gleich geschalteter pseudo-kompetenter Autoren im Nachrichtengewerbe, die ja oft (m. E. sogar: meistens) nur schlampig wie oberflächlich arbeiten und schlampig denken.

Wenn die Zeit dafür reif ist.

Und ich denke, - hier bin ich mir allerdings weniger sicher - ich meine, dass unsere Zeit kommt. Ja, das meine ich wirklich.

Ich werde in 2009 jedenfalls versuchen, in der SPD so etwas wie eine &quot;linksliberale Plattform&quot; zu schaffen und auch außerhalb von Parteien - also tatsächlich: konkret - etwas zu bewegen.

Ich meine, die Zeit ist reif dafür.

Es gibt schon recht viele vernünftige Normalbürger, die den heutigen Politikbetrieb gründlich satt haben - und das, was im Moment als &quot;Gegenöffentlichkeit&quot; noch lahm wirkt, wird schon in einem Jahr deutlich lebendiger wirken.

Und was diesen letzten Punkt betrifft: Da bin ich mir sogar ziemlich sicher. Ich will nicht sagen, dass eine neue progressive und vernünftige Richtung der Politik sich bereits im Zieleinlauf befindet, aber doch halte ich es - im Moment und für die nächsten 18 Monate - für sehr unvernünftig, an die Macht der Vernunft zu zweifeln.

(obgleich es - gerade heute - doch recht viele gute Gründe gäbe, dies zu tun)

Ich denke, dass sich der politische Prozess in unserem Land in den nächsten Monaten und Jahren auf eine NEUE Weise dynamisieren wird.

Und ich werde meinen kleinen Teil dafür leisten.

(da fällt mir gerade ein: etwas ähnliches habe ich gerade auf Arbeit begonnen - bislang sogar mit überraschenden Erfolg)

Ich denke, trotz - oder sogar wegen - der kommenden schweren Wirtschaftskrise wird es in der Politik neue Bewegung geben.

Und zwar nicht für irgendeinen rechtspopulistischen Dreckskram, sondern für Menschen, die ähnlich wie wir denken.

Ich sehe es so: Die Zeit ist reif.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><b>Die Zeit reift</b></p>
<p>Ein guter Gedanke benötigt &#8211; und das mag sehr unangemessen erscheinen &#8211; doch recht oft viel und lange Zeit, um sich gegen eine Vielzahl schlechterer Gedanken durchzusetzen. Das gilt besonders, wenn es sich hier gleich um mehrere gute Gedanken handeln sollte und dazu um etwas, was &#8211; gemessen am Mainstream &#8211; neu ist oder im Zusammenhang des Mainstreams jedenfalls neu wirkt.</p>
<p>(ähem, nunja: der gute alte Linksliberalismus hat bereits mindestens 150 Jahre auf dem Buckel &#8211; und doch&#8230;)</p>
<p>Die teils fundamentale Kritik gegen den heutigen Mainstream der Politik, das Eintreten für das Wahre und Gute, und gegen den allzu alltäglichen Wahnsinn von verdrehtem PR-Sprech:</p>
<p>All dies fällt auf fruchtbaren Boden.</p>
<p>Die Zeit reift.</p>
<p>Das, was ich hier eben geschrieben habe, mag im ersten Moment etwas esoterisch wirken und ungeeignet sein, um das Gefühl aus Überdruss und Verdrossenheit aufzuheben. Ich aber weiß:</p>
<p><i>Bereits ein einziges gutes Wort</i>, ein einziger guter Gedanke kann mehr bewirken, kann sogar nachhaltiger wirken als eine ganze Armee bezahlter Lügner (z. B. PR) oder nahezu gleich geschalteter pseudo-kompetenter Autoren im Nachrichtengewerbe, die ja oft (m. E. sogar: meistens) nur schlampig wie oberflächlich arbeiten und schlampig denken.</p>
<p>Wenn die Zeit dafür reif ist.</p>
<p>Und ich denke, &#8211; hier bin ich mir allerdings weniger sicher &#8211; ich meine, dass unsere Zeit kommt. Ja, das meine ich wirklich.</p>
<p>Ich werde in 2009 jedenfalls versuchen, in der SPD so etwas wie eine &#8220;linksliberale Plattform&#8221; zu schaffen und auch außerhalb von Parteien &#8211; also tatsächlich: konkret &#8211; etwas zu bewegen.</p>
<p>Ich meine, die Zeit ist reif dafür.</p>
<p>Es gibt schon recht viele vernünftige Normalbürger, die den heutigen Politikbetrieb gründlich satt haben &#8211; und das, was im Moment als &#8220;Gegenöffentlichkeit&#8221; noch lahm wirkt, wird schon in einem Jahr deutlich lebendiger wirken.</p>
<p>Und was diesen letzten Punkt betrifft: Da bin ich mir sogar ziemlich sicher. Ich will nicht sagen, dass eine neue progressive und vernünftige Richtung der Politik sich bereits im Zieleinlauf befindet, aber doch halte ich es &#8211; im Moment und für die nächsten 18 Monate &#8211; für sehr unvernünftig, an die Macht der Vernunft zu zweifeln.</p>
<p>(obgleich es &#8211; gerade heute &#8211; doch recht viele gute Gründe gäbe, dies zu tun)</p>
<p>Ich denke, dass sich der politische Prozess in unserem Land in den nächsten Monaten und Jahren auf eine NEUE Weise dynamisieren wird.</p>
<p>Und ich werde meinen kleinen Teil dafür leisten.</p>
<p>(da fällt mir gerade ein: etwas ähnliches habe ich gerade auf Arbeit begonnen &#8211; bislang sogar mit überraschenden Erfolg)</p>
<p>Ich denke, trotz &#8211; oder sogar wegen &#8211; der kommenden schweren Wirtschaftskrise wird es in der Politik neue Bewegung geben.</p>
<p>Und zwar nicht für irgendeinen rechtspopulistischen Dreckskram, sondern für Menschen, die ähnlich wie wir denken.</p>
<p>Ich sehe es so: Die Zeit ist reif.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Kaboom</title>
		<link>http://feynsinn.org/?p=1007#comment-4134</link>
		<dc:creator>Kaboom</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Dec 2008 15:36:10 +0000</pubDate>
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		<description>Ich glaube das Problem ist ein klein wenig anders gelagert.
Die Blogs (stellvertretend für kritische Websites) beschäftigen sich mit dem was gerade passiert. Die diversen Lobbyisten, die unsere Politik bestimmen, haben die entsprechenden Baustellen aber zu dem Zeitpunkt längst geschlossen.
Schaut man sich zum Beispiel die Sache mit der Riester-Rente an, so beginnt die &quot;Gegenöffentlichkeit&quot; langsam an zu wirken (1 Mio Verträge sind in den letzten 18 Monaten gekündigt worden). Aber die Gewinne sind bei den Versicherungen längst vertütet.
Anderes Beispiel: Aktuell wird von der Bertelsmann-Stiftung offensichtlich gerade eine große Kampagne in Sachen Privatisierung der Bildung vorbereitet, da muss man nur in die Medien schauen, und wissen, das einer der Vorstands-Mitglieder sich in dem Sektor selbstständig machen will. Aber wenns in den Blogs ankommt, ists schon zu spät. Das ist das Problem. Was BILD an einem Tag an Öffentlichkeit erreicht, dazu benötigen die Blogs in D 5-10 Jahre. Was benötigt wird, ist ein zentrales Blog, wo viele Blogger ihre Beiträge einstellen. Man sehe sich z.B. Huffingtonpost.com an, das ist letztlich auch nichts anderes als ein Blog.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich glaube das Problem ist ein klein wenig anders gelagert.<br />
Die Blogs (stellvertretend für kritische Websites) beschäftigen sich mit dem was gerade passiert. Die diversen Lobbyisten, die unsere Politik bestimmen, haben die entsprechenden Baustellen aber zu dem Zeitpunkt längst geschlossen.<br />
Schaut man sich zum Beispiel die Sache mit der Riester-Rente an, so beginnt die &#8220;Gegenöffentlichkeit&#8221; langsam an zu wirken (1 Mio Verträge sind in den letzten 18 Monaten gekündigt worden). Aber die Gewinne sind bei den Versicherungen längst vertütet.<br />
Anderes Beispiel: Aktuell wird von der Bertelsmann-Stiftung offensichtlich gerade eine große Kampagne in Sachen Privatisierung der Bildung vorbereitet, da muss man nur in die Medien schauen, und wissen, das einer der Vorstands-Mitglieder sich in dem Sektor selbstständig machen will. Aber wenns in den Blogs ankommt, ists schon zu spät. Das ist das Problem. Was BILD an einem Tag an Öffentlichkeit erreicht, dazu benötigen die Blogs in D 5-10 Jahre. Was benötigt wird, ist ein zentrales Blog, wo viele Blogger ihre Beiträge einstellen. Man sehe sich z.B. Huffingtonpost.com an, das ist letztlich auch nichts anderes als ein Blog.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Anonymous</title>
		<link>http://feynsinn.org/?p=1007#comment-4133</link>
		<dc:creator>Anonymous</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Dec 2008 03:55:12 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=1007#comment-4133</guid>
		<description>[...] pessimistisch gibt sich Feynsinn, der die Sinnlosigkeit aller Gegen&#246;ffentlichkeitsversuche beklagt. Nat&#252;rlich nur, um ein bi&#223;chen gestreichelt zu werden und zu h&#246;ren: &#8220;Wir [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] pessimistisch gibt sich Feynsinn, der die Sinnlosigkeit aller Gegen&#246;ffentlichkeitsversuche beklagt. Nat&#252;rlich nur, um ein bi&#223;chen gestreichelt zu werden und zu h&#246;ren: &#8220;Wir [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Jutta</title>
		<link>http://feynsinn.org/?p=1007#comment-4132</link>
		<dc:creator>Jutta</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Dec 2008 07:18:39 +0000</pubDate>
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		<description>Bin ebenfalls über die Nachdenkseiten auf eure Blogs gestossen und bin sehr dankbar,das es euch gibt.Bitte icht aufgeben!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Bin ebenfalls über die Nachdenkseiten auf eure Blogs gestossen und bin sehr dankbar,das es euch gibt.Bitte icht aufgeben!</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Harald</title>
		<link>http://feynsinn.org/?p=1007#comment-4131</link>
		<dc:creator>Harald</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Dec 2008 12:09:12 +0000</pubDate>
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		<description>NICHT Aufgeben!
Denn &quot;Steter Tropfen höhlt den Stein.&quot; oder anders gesagt: &quot;Gut Ding will Weile haben.&quot;
Wenn es auch mühsehlig ist nur &quot;kleine&quot; Wirkung zeigt, es ist nicht umsonst und nicht vergebens. So langsam treten die Blogs, vor allem die, welche sich mit politischen Themen befassen doch mehr in den Blickpunkt der Öffentlichkeit und ich denke es werden immer mehr die sich abseits der &quot;offiziellen&quot; Medien informieren wollen und es auch tun.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>NICHT Aufgeben!<br />
Denn &#8220;Steter Tropfen höhlt den Stein.&#8221; oder anders gesagt: &#8220;Gut Ding will Weile haben.&#8221;<br />
Wenn es auch mühsehlig ist nur &#8220;kleine&#8221; Wirkung zeigt, es ist nicht umsonst und nicht vergebens. So langsam treten die Blogs, vor allem die, welche sich mit politischen Themen befassen doch mehr in den Blickpunkt der Öffentlichkeit und ich denke es werden immer mehr die sich abseits der &#8220;offiziellen&#8221; Medien informieren wollen und es auch tun.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: willi</title>
		<link>http://feynsinn.org/?p=1007#comment-4130</link>
		<dc:creator>willi</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Dec 2008 02:25:42 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=1007#comment-4130</guid>
		<description>Lieber Flatter, du kannst nicht aufhören, weil ich vergessen habe, wie man einen Eintrag aus der Blogroll entfernt und ich null Lust habe mich da schlau zu machen ;-).
Natürlich hast du Recht damit, wenn du das Gefühl hast, die Mühsahl sei das &quot;Kerngeschäft&quot; des Bloggers, trotzdem waren es bei mir auch Blogs wie deines, die  mir sehr gegen &quot;kognitiven Dissonanzen&quot; geholfen haben, die sich irgendwann einstellten und mich zeitweilig an meinem Verstand zweifeln ließen. So gesehen ist die Bloggerszene sowas wie eine große Sebsthilfegruppe, die dieBeteiligten davon abhält, ständig die Tassen im eigenen Schrank nachzuzählen, was schon mal ganz gut ist. Aber mit dem Lesen von Blogs ist es ähnlich wie mit dem Lesen von Büchern: wer darin nichts sucht findet auch nichts. Wenn ich in meinem Bekanntenkreis auf Blogs wie deines oder eines der anderen, die sich hier schon zu Wort gemeldet haben verweise, kommt selten allzuviel dabei rum, weil die Texte zu lang, oder zu einseitig oder sonstwas sind. Das Glatte, Gefällige des Mainstreams ist leichter verdaulich und lässt sich besser vergessen. Auch ich erinnere mich an meine anfänglichen Vorbehalte, wenn zum Beispiel auf Duckhome immer wieder von Faschismus die Rede war. Doch ich wollte wissen worauf sich diese Einschätzung stützte, die mir anfangs so übertrieben schien. Hinzu kam, das ich die böse Schreibe von Jochen sehr schätze. Lass dich also nicht entmutigen, sondern dir und allen andren Autoren hier allzeit eine zunehmende Schar von Lesern wünschen, die im besten Sinne neugierig sind. Grauslich sind natürlich auch lange Antworten auf kurze Artikel ;-).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Flatter, du kannst nicht aufhören, weil ich vergessen habe, wie man einen Eintrag aus der Blogroll entfernt und ich null Lust habe mich da schlau zu machen ;-).<br />
Natürlich hast du Recht damit, wenn du das Gefühl hast, die Mühsahl sei das &#8220;Kerngeschäft&#8221; des Bloggers, trotzdem waren es bei mir auch Blogs wie deines, die  mir sehr gegen &#8220;kognitiven Dissonanzen&#8221; geholfen haben, die sich irgendwann einstellten und mich zeitweilig an meinem Verstand zweifeln ließen. So gesehen ist die Bloggerszene sowas wie eine große Sebsthilfegruppe, die dieBeteiligten davon abhält, ständig die Tassen im eigenen Schrank nachzuzählen, was schon mal ganz gut ist. Aber mit dem Lesen von Blogs ist es ähnlich wie mit dem Lesen von Büchern: wer darin nichts sucht findet auch nichts. Wenn ich in meinem Bekanntenkreis auf Blogs wie deines oder eines der anderen, die sich hier schon zu Wort gemeldet haben verweise, kommt selten allzuviel dabei rum, weil die Texte zu lang, oder zu einseitig oder sonstwas sind. Das Glatte, Gefällige des Mainstreams ist leichter verdaulich und lässt sich besser vergessen. Auch ich erinnere mich an meine anfänglichen Vorbehalte, wenn zum Beispiel auf Duckhome immer wieder von Faschismus die Rede war. Doch ich wollte wissen worauf sich diese Einschätzung stützte, die mir anfangs so übertrieben schien. Hinzu kam, das ich die böse Schreibe von Jochen sehr schätze. Lass dich also nicht entmutigen, sondern dir und allen andren Autoren hier allzeit eine zunehmende Schar von Lesern wünschen, die im besten Sinne neugierig sind. Grauslich sind natürlich auch lange Antworten auf kurze Artikel ;-).</p>
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